Unterdimensionierte Radabstellanlage beim Mühlkreisbahnhof (gelöst)

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Beschreibung

Problemstelle: Beim Mühlkreisbahnhof Linz existiert nur eine unterdimensionierte Radabstellanlage, die deshalb stets überfüllt ist. Auch der verwendete Ständertyp ist nicht empfehlenswert. Die Folge sind beschädigte und wild abgestellte Fahrräder, die den Eindruck erwecken, als wäre eine Zunahme des Radverkehrs im Sinne von Bike & Ride nicht erwünscht.

Vorschlag: Es sollten zusätzliche Radabstellanlagen im Umkreis des Mühkreisbahnhofs Linz errichtet werden. Es sollte ein qualitativ höherwertiger Radständer-Typ eingesetzt werden.

Art der Problemstelle: Fehlende Radabstellanlage

Position: Google Maps

Historie (Auswahl)

 

  • Mai 2019: Nach mehrmaligen Urgenzen der Radlobby OÖ bei Stadt Linz und ÖBB wurden nun endlich temporäre Radabstellanlagen in ausreichender Zahl angebracht. Circa 100 neue Radabstellplätze in guter Qualität wurden auf ehemaligen PKW Abstellplätzen errichtet. In Zukunft soll hier eine überdachte Radabstellanlage entstehen.
Temporäre Radabstellanlage am Mühlkreisbahnhof
Temporäre Radabstellanlage am Mühlkreisbahnhof, von Lukas Beurle, Radlobby Oberösterreich
  • Februar 2019: Radlobby OÖ urgiert weiter die Aufstellung temporärer Radabstellanlagen.
  • Oktober 2018: Noch kein Fortschritt bei den Radabstellanlagen, Radlobby OÖ bleibt dran.
  • Juli 2018: Die ÖBB markieren neben den vollen Radabstellanlagen abgestellte Räder am Mühlkreisbahnhof. Da noch immer kein konkreter Baubeginn geplant ist, schlägt die Radlobby OÖ temporäre Radabstellanlagen vor.
  • Anfang 2018: Jetzt scheint es endlich was zu werden! Medienberichte dazu
  • Herbst 2017 Radlobby setzt Thema auf Agenda des nächsten Linzer Radforums. Stadtrat Hein signalisiert, dass die Kapazität der Radabstellanlage verdoppelt werden und für alle Plätze moderne Radständer installiert werden sollen.
  • Seit 2012: Immer wieder mit der Stadt Linz besprochen - bisher keine Fortschritte.
  • 9.10.2012: Im Radforum Linz mit dem damaligen Vizebürgermeister Klaus Luger besprochen.
  • 2011: Für die Schaffung von 2 KfZ-Parkplätzen wurden Radabstellplätze entfernt. Radlobby verfasst Protest-Mail an ÖBB und Stadt Linz. Keine Einigung der Stadt Linz mit ÖBB über Verbesserungen.
  • Juli 2010: Stadt Linz ist ein Angebot der ÖBB, zusätzliche Abstellplätze zu schaffen, zu teuer.
  • 14.4.2010: Situation dem damaligen Vizebürgermeister Klaus Luger geschildert und um Lösung ersucht.
  • 2009: Ergebnislose Verhandlungen zwischen ÖBB und Stadt Linz über zusätzliche Radabstellanlagen.
  • 2008: In der Radständer-Erhebung der Radlobby OÖ (damals Initiative Fahrrad OÖ) im Auftrag der Stadt Linz als Problemstelle erfasst.

Fotos

Hinweis:

Die hier beschriebenen Problemstellen sind keine umfassende Auflistung aller existierenden Problemstellen in Linz - es wurde auch keine bestimmte Priorisierung getroffen. Die Radlobby Oberösterreich arbeitet seit Jahren an der Verbesserung von Problemstellen in der Infrastruktur und kontaktiert dazu laufend die Zuständigen in Politik, Verwaltung und Wirtschaft.

Die teilweise Dokumentation einzelner, langfristig bestehender Problemstellen in dieser Rubrik erfolgt zusätzlich, um auch öffentlich Bewusstsein zu schaffen.

Nimmt Bezug auf: