Steyregg

Steyregger BrückenRADLn zum Chemiekreisverkehr

Mehr Platz und Sicherheit gefordert

Etwa 150 RADLerInnen aus vielen Umlandgemeinden, unter ihnen auch Landtagsabgeordnete und GemeindepolitikerInnen, sind der Einladung der RADLOBBY Steyregg am Samstag 21. Mai gefolgt, und haben ihren Ärger über die völlige Geringschätzung  und Nichtbeachtung in der Baustellenphase zum Ausdruck gebracht.

„Alle Verkehrsflächen über die Steyregger Brücke und im Chemiekreisverkehr wurden daher einmal völlig von den RadfahrerInnen vereinnahmt“ sagt Gerhard Fischer Sprecher der Radlobby Steyregg und Organisator. „Wir wünschen uns keinerlei weitere Eskalation sondern einen Dialog und Lösungen! Bei gutem Willen könnte man die provokante und teils gefährliche Aufstellung der Schilder am Gehweg umgehend beheben. Wir akzeptieren diesen Umstand keinesfalls, und würden eine Verkehrsrechtliche Überprüfung einfordern – wir hoffen aber auf die Vernunft!“

Mit der Begründung „Die Sicherheit von FußgängerInnen und RadfahrerInnen hätten höchste Priorität!“ wurde  vom Land OÖ auf der Steyregger Brücke ein völliges Radfahrverbot verordnet. Dass der schmale Gehweg durch viele Baustellenschilder zusätzlich eingeengt wird welche Gefahrenstellen darstellen, sorgt für weiteren Unmut unter den Betroffenen und zieht die Glaubwürdigkeit der Begründung des Radfahrverbotes stark in Zweifel. Eine detaillierte Begründung wurde vermutlich deshalb auch bis jetzt beharrlich verweigert.

Seit Wochen liegen Vorschläge der Radlobby Steyregg auf dem Tisch, diese Schilder doch außen am Brückengeländer oder zumindest in einer Höhe von 2,1m zu montieren. Auch der geplante Ausbau des Geh- und Radweges auf der Steyregger Brücke auf nur einer Seite auf minimale 2,5m stößt auf Unverständnis. Es würde hier bei ansteigendem Radverkehr das Nadelöhr der Zukunft entstehen, daher wird bei der Sanierung 2017 auch ein Ausbau auf der zweiten Seite gefordert. Es entstehen dabei kaum Zusatzkosten, und der Platz würde sonst in einem breiten Randstreifen ungenützt bleiben. Weiters wird auch eine von Verkehrsexperten empfohlene einfache Verbesserung des gefährlichen  Anschlusses des Radweges in die Aigengutstraße zur Vöest eingefordert – auch dazu gibt es seit langem Vorschläge der Radlobby. Zu allen Anfragen liegen bis jetzt keine Entscheidungen vor.

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KONTAKT: Gerhard Fischer, Mobil 0676 83 885 211 bzw. gerhard.fischer@radlobby.at