Winterbasisradwegenetz Linz

headerbild_winter.png

Auf Initiative der Radlobby hat Linz ein Winterbasisradwegenetz: Radwege, die für RadfahrerInnen von besonderer Wichtigkeit sind, werden im Winter sicher und frühzeitig geräumt, genauso wie beim gesamten Straßennetz die Hauptstraßen gegenüber den Nebenstraßen bevorzugt behandelt werden. Übrigens: Ist ein Radweg noch nicht geräumt oder so vereist, dass die Benützung unzumutbar ist, darf auf der Fahrbahn gefahren werden.

Radfahren im Winter kostet vielleicht anfangs Überwindung, aber bald wird von den Muskeln Wärme abgegeben und die kalte Luft erfrischt den Geist. Fährt man dann auch noch auf gut geräumten Radwegen beginnt der Tag positiv!

 

 

Falls die Google-Maps-Karte oben nicht angezeigt wird, kann sie hier geöffnet werden. Hier sehen Sie auch mehr Details zu den Routen (Tipp: Blenden Sie die Ebene "Stadtgrenzen" aus).


Presseaussendung Stadt Linz 2021/2022

Link zur vollständigen Presseaussendung

Auszug aus der Presseaussendung:

Rund um die Uhr im Einsatz: Linzer Winterdienst gerüstet für Eis und Schnee

Weitere Verbesserungen für den Radverkehr

„Der erste Schnee kann kommen. Das Linzer Winterdienst-Team mit zirka 160 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist für den Räum-Einsatz der Linzer Straßen sowie Rad- und Gehwegen von Eis und Schnee bestens vorbereitet. Erstmals steht dieses Jahr mit der neuen Donaubrücke eine wichtige Donauquerung vor allem für FußgängerInnen und RadfahrerInnen zur Verfügung. Die Fahrstreifen werden von den Winterdienst-Teams vorrangig geräumt, um eine sichere Benutzung zu gewährleisten. Selbstverständlich werden die vorhandenen Ressourcen so effektiv wie möglich eingesetzt“, betont Stadträtin Mag.a Eva Schobesberger. Insgesamt sind 1.100 Tonnen Streumittel, davon 930 Tonnen Salz eingelagert. Der Winterdienst der Stadt Linz ist damit für die kalte Jahreszeit gut gerüstet. Seit 1. November sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit 56 Fahrzeugen rund um die Uhr bereit. Zusätzlich werden die Betreuung von drei Winterdienstrouten an eine Fremdfirma vergeben und fünf Fahrzeuge mit Personal angemietet.  

Die Organisation des Linzer Winterdienstes wird jährlich evaluiert. Den Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern wird so die bestmögliche Nutzung der Verkehrsflächen und die größtmögliche Verkehrssicherheit gewährleistet. Die Winterdienstzentrale an der Johann-Metz-Straße ist bei Bedarf rund um die Uhr besetzt, auch an Wochenenden und an Feiertagen. Denn die öffentlichen Fahrbahnen und kombinierten Rad/Gehwege sowie Stiegenanlagen müssen in den Monaten November bis März schnee- und eisfrei gehalten werden. Die Streugutsilos haben eine maximale Lagerkapazität von 1.095 Tonnen Salz und 250 Tonnen Splitt. 

Um einmal das gesamte Straßennetz zu räumen und zu bestreuen, müssen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zirka 1.300 Fahrstreifenkilometer zurücklegen. 

Sicher durch Linz auf dem Winterbasisradwegenetz

Die Hauptrouten im Linzer Radwegenetz werden vom Winterdienst bevorzugt geräumt. Denn immer mehr LinzerInnen wollen ganzjährig ihre Wege mit dem Rad zurücklegen. Basierend auf einem erfolgreichen Pilotversuch auf Vorschlag der Radlobby Linz, werden wichtige und stärker frequentierte Radwege vorrangig von Eis und Schnee befreit. Hier nimmt die Stadt Linz jährlich eine Adaptierung vor. Die Räumung der restlichen Radwege erfolgt im Anschluss. Dieses so genannte Winterbasisradwegenetz wurde vor drei Jahren in den Räumplan aufgenommen und ständig optimiert. 

Die Verkehrswege sind auf der Homepage der Stadt Linz als Plan und bei der Radlobby Linz als Google-Maps-Karte veröffentlicht. Alle, die mit dem Rad einpendeln, können daher ihre Routen bei Schneefall entsprechend anpassen. 

„Viele Radfahrerinnen und Radfahrer lassen sich von den kalten Temperaturen nicht abschrecken und sind auch im Winter rasch und umweltfreundlich unterwegs. Der Winterdienst sorgt für gut geräumte und gestreute Wege, um eine gute Verkehrssicherheit zu gewährleisten. Dieses Jahr steht erstmals die Neue Eisenbahnbrücke als weitere Donauquerung zur Verfügung. Die Räumung der Rad- und Gehwege – insbesondere auch auf den Brücken – hat Priorität, um den NutzerInnen der „sanften“ Mobilität auch in den Morgenstunden eine gefahrlose Nutzung zu ermöglichen“, informiert Stadträtin Mag.a Eva Schobesberger.

Thomas Hofer von der Radlobby Linz freut sich, dass das bewährte Winterbasisradwegenetz um weitere Routen wie die neuen Brücken und den Donauradweg Richtung Dornach erweitert wurde: „Radfahren im Winter kostet vielleicht anfangs Überwindung, aber bald wird von den Muskeln Wärme abgegeben und die kalte Luft erfrischt den Geist. Fährt man dann auf gut geräumten Radwegen, beginnt der Tag positiv!"

[... Gekürzt. Link zur vollständigen Presseaussendung ...]

Appell an die VerkehrsteilnehmerInnen

In der kalten Jahreszeit können sich zum Beispiel die Fahrbahnverhältnisse schnell ändern und gefährlich werden, weil sich etwa durch Schnee der Bremsweg vervielfacht. Daher ist auch laut Straßenverkehrsordnung darauf zu achten, die Geschwindigkeit den Umständen anzupassen.

„Bitte passen Sie bei Eis und Schnee die Fahrweise den Straßenverhältnissen an. Wenn alle VerkehrsteilnehmerInnen rücksichtsvoll unterwegs sind, können viele Unfälle vermieden werden. Das Team des Winterdienstes leistet hervorragende Arbeit. Aber natürlich gilt bei extremen Wetterlagen auch besondere Vorsicht. Wenn möglich, benutzen Sie öffentliche Verkehrsmittel“, appelliert Stadträtin Schobesberger.

> Stadt Linz - Winterdienst

> Stadt Linz - Radfahren

> Radlobby Linz - Karte Winterbasisradwegenetz


Radlobby OÖ - seit 40 Jahren für das Rad im Einsatz

 

Als gemeinnütziger, überparteilicher Verein arbeiten wir seit dem Jahre 1979 ehrenamtlich für die Förderung des umweltfreundlichen Verkehrsmittels Fahrrad im Alltag.

 

Weitere Informationen über uns sind hier zu finden.