Baustellen-Absicherung: Mangelhafte Beschilderungen und fehlende Umleitungen

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Beschreibung

Problemstellen: Unklare und absurde Beschilderungen bei Baustellen verursachen nicht nur Komfort-Verlust für RadfahrerInnen und FußgängerInnen, sie schüren auch unnötige Konflikte zwischen den VerkehrsteilnehmerInnen um den verbliebenen Platz. Letzendlich wird dadurch sogar die körperliche Sicherheit der betroffenen VerkehrsteilnehmerInnen gefährdet.

Die Stadt Linz hat selbst an und für sich gute Richtlinien aufgestellt, die jedoch augenscheinlich entweder vom Magistrat nicht vorgeschrieben oder von den Baustellen-Betreibern nicht befolgt werden. Sogar nach Hinweisen auf absurde Beschilderungen probiert man oft stümperhaft eine untaugliche Beschilderung nach der anderen aus, statt sich an diese Richtlinien zu halten.

Vorschlag: Bei Baustellen muss stets eine ordentliche Radweg-Umleitung eingerichtet wird. Die von der Stadt Linz schon musterhaft erstellten Richtlinien gehören auch zwingend den Baustellenbetreibern vorgeschrieben.

Die Stadt Linz muss die Umsetzung der Vorgaben dann auch überprüfen. Leider ist das Linzer Radverkehrsressort unterbesetzt, da es diese Aufgaben offenbar nicht durchführen kann. Die Stadt Linz sollte es also dringend aufstocken.

Art der Problemstelle: Sicherheitsproblem, Komfortproblem

Positionen: Siehe unten

Exemplarische Auflistung

Hinweis:

Die hier beschriebenen Problemstellen sind keine umfassende Auflistung aller existierenden Problemstellen in Linz - es wurde auch keine bestimmte Priorisierung getroffen. Die Radlobby Oberösterreich arbeitet seit Jahren an der Verbesserung von Problemstellen in der Infrastruktur und kontaktiert dazu laufend die Zuständigen in Politik, Verwaltung und Wirtschaft.

Die teilweise Dokumentation einzelner, langfristig bestehender Problemstellen in dieser Rubrik erfolgt zusätzlich, um auch öffentlich Bewusstsein zu schaffen.

Nimmt Bezug auf: