Radfahren im Herbst

Herbst - Radfahren ermuntert

Die Morgenluft ist schon etwas kühl – und umso frischer ist der Kopf, wenn man mit dem Rad in der Arbeit ankommt. Die Herbstsonnenstrahlen leuchten freundlich durch die verfärbten Blätterdächer, das bunte Laub erhellt das Gemüt auch an nebeligen Tagen oder weißer Niesel hüllt die Landschaft ein, aber dafür hat man ja das Regengewand.

Also: Radfahren hat auch im Herbst Saison!

 

Braucht man dann plötzlich ganz viel Herbst-Equipment? Nein, das ist Radeln wie immer!

Hier ein paar Tipps zum Alltagsradeln in der kühleren Jahreszeit

  • Zuallererst: Umsichtig und selbstbewusst fahren macht sicher!
  • Dann natürlich mit funktionierender Beleuchtung, sobald Dunkelheit oder Nebel einsetzen. Denn Sichtbarkeit bringt Sicherheit!
  • Bekleidung ist ja vor allem für Wärme und Trockenheit wichtig, Regenhosen oder Capes können da viel helfen, ebenso wasserdichte Handschuhe, Schutzbleche sowieso.
  • Bodenhaftung: Gute, profilierte Reifen mit richtigem Druck sind immer wichtig! Den Sattel tiefer zu stellen, wie der Arbö in seiner jährlichen Aussendung rät, würde nur unnötig Kraft und Knieschmerzen kosten und ist höchstens bei Tiefschnee- und Eispassagen nötig. Im November? Also: Sattel in Idealabstand zum Pedal einstellen, wie immer.
  • Bremsen: Ja, in der feuchten Jahreszeit unbedingt bestens einstellen und warten lassen, v.a. Felegenbremsen haben da ja Nachteile gegenüber Scheibenbremsen, aber auch erstere bringen RadfahrerInnen immer gut ans Ziel. Dass “Notbremsungen immer nur mit der Hinterradbremse” zu machen wären, “da sich ein blockierendes Hinterrad besser unter Kontrolle bringen lässt, als das Vorderrad” ist aber kein guter Rad, A”R“BÖ! Dosiertes Bremsen mit beiden Bremsen bringt die meiste Kraftentfaltung und auch Sicherheit! Aber ausschließliches bzw überwiegendes Bremsen mit der Vorderbremse kann natürlich unangenehm enden, Vorsicht!
  • Bim-Schienen beginnt auch mit “B” und können Schwierigkeiten bei Nässe machen, wenn man direkt darauf bremst oder lenkt. Ruhiges Queren in ausreichendem Winkel und es kann nix schiefgehen!
  • Auch wichtig: An die Radmechanik denken, Kette regelmäßig reinigen und ölen wenns nass wird draußen, und auch die Bowdenzüge nicht vergessen.

Jedenfalls ist zu raten: Radfahren! :-)

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