Gefahrenstellen auf neu eröffneter Hauptradroute in Steyregg

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**UPDATE: Durch die Initiative der Radlobby wird nun doch noch nachgebessert!**

Bereits seit einigen Wochen macht die Radlobby Steyregg auf drohende Gefahren- und Sicherheitsmängel im Zuge der Errichtung des neuen Radhauptroutenabschnittes in Steyregg ( Linzerstraße ) bei der Stadtgemeinde und Land OÖ  aufmerksam.

Bereits im Vorfeld von der Radlobby eingebrachte Vorschläge für hohe Sicherheits- und Komfortstandards, aber auch mit Kosteneinsparungsvorschlägen über mehrere Hundertausend Euro wurden bisher leider überwiegend ignoriert.

 

Mit großer Verwunderung hat die Radlobby Steyregg die gestrige PA von LR Steinkellner mit der Info zur Fertigstellung der Bauarbeiten zur Kenntnis genommen. Erst wenige Tage zuvor wurden die Kritikpunkte von der Radlobby Steyregg direkt an LR Steinkellner gerichtet.

 

Massiv kritisiert werden vor allem Gefahren- und Holperstellen entlang der Radhauptroute. An gleich 3 Stellen wurden Leistensteine zu teils massiven unangenehmen Holperstellen welche bei Nässe und im Winter durch das erzwungene schräge Auffahren zusätzlich zu Sturzgefahr führen.

Wegen einer um wenige Meter zu früh angelegten Ausfahrt kommt es am westlichen Ende der Radhauptroute zu unnötigen Konfliktsituationen mit KFZ.

 

Eine weitere vorprogrammierte Konfliktzone und Gefahrenstelle stellt eine Bushaltestelle dar, entgegen Expertenmeinungen wurde auf eine Entflechtung von Wartenden und Radfahrenden durch die Versetzung des Wartehäuschens nach vorne und Radverkehrsführung dahinter verzichtet.

Einem wahren Schildbürgerstreich kommt es gleich, dass es zu dem der Radhauptroute gegenüberliegenden Einkaufszentrum und Hofermarkt gleich 3 KFZ Zufahrten und zwei Fußgängerübergänge, jedoch keinen einzigen Übergang für Radfahrende gibt.

„Ich bin im speziellen von unserem Herrn Bürgermeister Würzburger und einem großen Teil der Steyregger Gemeindevertretung zutiefst enttäuscht über die Gleichgültigkeit welche den Radlerwünschen und sogar den vorgebrachten Sicherheitsbedenken entgegengebracht wurden. Seit Jahren gibt es eine lange Liste weiterer Sicherheitsproblemstellen für Fußgänger- und Radverkehr in Steyregg um die man sich nicht kümmert und ernst nimmt.“ Sich dann hinzustellen und gleichzeitg den Klimanotstand auszurufen grenzt da schon sehr an „Klimaheuchelei“ sagt Gerhard Fischer.

Steyregger Radfahrbeauftragter tritt aus Protest zurück

„Aus diesem Grund habe ich umgehend in einer Email an den Bürgermeister und alle Gemeinderatsfraktionen meinen Rücktritt als Radfahrbeauftragter der Stadtgemeinde Steyregg erklärt.“ stellt Gerhard Fischer klar.

 

„Wir werden daher den Druck an die Politik erhöhen hier endlich aktiv zu werden, Alternativen zum MIV zu fördern und demnächst eine Initiative in der Bevölkerung zur Beseitigung der vielen Gefahrenstellen starten, wobei es kaum um große Kosten sondern nur den Willen geht, auch manchmal geringfügig den KFZ Verkehr einzuschränken“

 

Letzter kleiner Hoffnungsschimmer für Verbesserungen bleibt noch LR Steinkellner, der fairerweise noch nicht allzuviel Zeit hatte sich selber ein klares Bild zu machen. Auf alle Fälle wäre dieser gut beraten, hier im Besonderen auf die Meinung von Radverkehrsexperten zu hören, welche hier in vielen Dingen nicht involviert gewesen sein dürften.

 

**UPDATE: Durch die Initiative der Radlobby wird nun doch noch nachgebessert!**