Wien aktuell

Ghostbike Ride Wien Februar 2018

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Aus traurigem Anlass fanden sich Vertreter der Wiener Rad-Community am Dienstag, 13. Februar 2018  zur gemeinsamen Ausfahrt ein. Zuvor war ein 72-jähriger Radfahrer ums Leben gekommen, nachdem ihn am 30. Jänner ein Autofahrer in den Morgenstunden am Praterstern angefahren hatte. Die TeilnehmerInnen des Ghost Bike Rides stellten unweit der Unfallstelle an der Kreuzung Praterstern/Lassallestraße ein Ghostbike auf.

Radwege Brünner Straße: Bezirksvorstehung bewirkt Verschmälerung auf Mindestbreite

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Enttäuschende Wende in Floridsdorf:  Auf der Brünner Straße war die Errichtung von zwei Radwegen mit je 1,4m Breite (+0,6m Schutzstreifen) geplant und begrüßt. Die geplante Neuerrichtung wäre ein wichtiger Lückenschluss zwischen Brünner Straße, Katsu-shikastraße sowie Floridsdorfer Hauptstraße und war ein deutlicher Wunsch der Bevölkerung.

Aktuell: Wichtige Rad-Beschlüsse in den Bezirken

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In den Bezirken Hernals und Döbling darf sich die Radlobby über Erfolge freuen: 

Deutlich weniger Kfz-Bewegungen auf Wiens Gemeindestraßen

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Seit 1995 wird in Wien alle fünf Jahre eine Straßenverkehrszählung auf Gemeindestraßen (Hauptstraßen A und B) durchgeführt. Die letzten nun veröffentlichten Daten aus 2015 zeigen dabei einen massiven Rückgang der Kraftfahrzeugbewegungen bei gleichzeitig steigenden Radverkehrszahlen auf.

Ausbau von dezidierter Radinfrastruktur kann frühzeitige Todesfälle verhindern

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Wien (BOKU) - Eine neue, kürzlich im Journal "Preventive Medicine" veröffentlichte Studie zeigt den Zusammenhang zwischen der Länge des Radnetzes, dem Fahrradanteil und den damit verbundenen Gesundheitsauswirkungen in europäischen Städten auf.

Erfolg: Stadt Wien fordert besseren Sicherheitsregeln für LKW - Direktsicht als neuer Standard

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Weg mit unsicheren Lkw! - Wien und siebzehn weitere europäische Städte forderten im November letzten Jahres gemeinsam schärfere Sicherheitsstandards für Lastwagen, um Fußgehende und Radfahrende besser zu schützen. Ein Erfolg, nachdem die Radlobby fünf Handlungsfelder zur Risikominimierung rund um Lkw identifiziert hatte. 

Radlobby Erfolg: Masterplan Fahrradstraßen

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Fahrradstraßen zählen zu den sichersten und beliebtesten Radverkehrsanlagen. Sie eignen sich zur Förderung des Radverkehrs speziell auf Straßen, die in ihrer Funktion eine Hauptradroute oder stark genutzte Radroute sind, aber für den Kfz-Verkehr eine untergeordnete Funktion haben. Beispiele dafür sind die Goldschlagstraße und die Argentinierstraße. Zwar befinden sich viele potentielle Fahrradstraßen in Wien, sind aber in der Planung und Realität leider bisher kaum anzutreffen.

Neujahrsradeln in Wien 2018

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Rund hundert Radfahrerinnen folgten der Einladung zur Eröffnung der Radsaison mit dem Neujahrsradeln als ironisch-faktisches Statement zur Ganzjahres-Tauglichkeit des Fahrrads.

Sie erwiesen dabei auf dem Weg in den 18. Bezirk dem Jubiläum "200 Jahre Fahrrad in Wien" und Anton Burg, dem Konstrukteur von Laufrädern und Schöpfer der ersten Wiener Radfahrschule ihre Reverenz, indem sie in der Anton-Burg-Gasse einen Fotohalt machten.

Stundensatz der Wiener Radwerkstätten 2017

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Die Radlobby Wien hat am 18.11.2017 beim "Branchentreff Fahrrad" wieder die durchschnittlichen Stundensätze von Radwerkstätten und deren Umsatzsteigerungen erhoben. Der durchschnittliche Werkstatt- Stundensatz ist gegenüber dem Vorjahr mit € 70,50 gleich geblieben. 2016 waren es  im Vergleich zu 2014 mit 68,- Euro 3,6% Zuwachs. 2012 war der entsprechende Durchschnittsbetrag 64,- Euro.

Verbindung Maxingstraße soll offen bleiben

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Schauplatz Hietzing: Obwohl in der Maxingstraße Tempo 30 gilt, überschreiten dort laut einer Bürgerinitiative 85% der Fahrzeuglenker die Geschwindigkeitsbeschränkung. Nun fordert die FPÖ Hietzing die Prüfung eines Fahrverbotes. Nicht aber für die zu schnellen, gefährlichen Kraftfahrzeuge; nein, ein Radfahrverbot soll geprüft werden.

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