Verkehrspolitik

Aufruf an Politik: Radinfrastruktur verbessern, Radverkehr steigern!

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Oberösterreich ist leider in Österreich das einzige Bundesland in welchem der Radverkehrsanteil in den letzten Jahren gesunken ist. Seit 2015 wird die Radverkehrsförderung in den Hintergrund gedrängt. Wir haben daher einen Aufruf an die Politik für ein höheres Radverkehrsbudget 2018 gestartet, den wir auch hier veröffentlichen.     »»»

Die Schwächsten werden überfahren

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Eigentlich sollte der Zebrastreifen zu Fuß Gehende bei der Straßenquerung schützen. Tatsächlich sind in den letzten Jahren drei DöblingerInnen genau dort von Kraftfahrern getötet worden. Alle drei waren bereits ein Stück weit auf dem Zebrastreifen unterwegs, als sie die Kraftfahrzeuge erfassten.

Bürgermeister Schaden: Große Zukunft für Radverkehr

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Wie heute bekannt wurde und das Online Portal der Stadt Salzburg berichtet wurde eine politische Einigung über die "Radstrategie 20125+" der Stadt erzielt. Salzburg erreicht seit Jahren ansehnliche Radverkehrsanteile von an die 20%. Eine konkrete Zielsetzung für mehr Radverkehr und ein Konzept wie das erreichbar ist, wurde bisher schmerzlich vermißt und von der Radlobby Salzburg wiederholt gefordert. Nun dürfte es bald soweit sein, zumindest nach den Worten Bürgermeister Schadens:

Salzburg: Morgenluft in Radpolitik und Radcommunity

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Mit der neuen "Radstrategie" der Stadt Salzburg und einem "Bikes vs. Cars"-Filmabend der Radcommunity am 30. Juni bringen die nächsten Wochen Neues, auf das sich Salzburgs Radbegeisterte freuen können.

Wo fehlt sichere Radinfrastruktur in Döbling?

Am 22.4. war es soweit – viele Vorbereitungen wie das Verkaufsformular waren erledigt, und wir starteten um 7 Uhr mit dem Standaufbau zum 2. Rad-Flohmarkt in der Obkirchergasse. Unser Stand war für alle da, die ihr Rad nicht mehr benötigten und es verkaufen wollten. So fanden 35 Räder eine/n neue/n BesitzerIn.

Über 400 für eine bessere Radinfrastruktur in Döbling

Über 400 Unteschriften wurden im Einkaufs-Radkorb übergeben

Nach einigen Wochen war es am 24. September soweit. Wir übergaben dem Leiter der Verkehrskommission über 400 Unterschriften für eine sichere Rad-Infrastrukur in Döbling.

Döbling braucht Radwege und ein fixes Radbudget

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In den letzten Monaten sammelten wir mehrere hundert Unterschriften für eine sichere Radinfrastrukur in Döbling. In den Gesprächen mit den Unterzeichnenden ergaben sich 19 dringende Rad-Maßnahmen für den 19. Bezirk, die wir allen Parteien in der Bezirksvertretung am 24.9.2015 zur Umsetzung in der kommenden Amtsperiode mit auf den Weg geben:

Radwege Brünner Straße: Bezirksvorstehung bewirkt Verschmälerung auf Mindestbreite

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Enttäuschende Wende in Floridsdorf:  Auf der Brünner Straße war die Errichtung von zwei Radwegen mit je 1,4m Breite (+0,6m Schutzstreifen) geplant und begrüßt. Die geplante Neuerrichtung wäre ein wichtiger Lückenschluss zwischen Brünner Straße, Katsu-shikastraße sowie Floridsdorfer Hauptstraße und war ein deutlicher Wunsch der Bevölkerung.

Deutlich weniger Kfz-Bewegungen auf Wiens Gemeindestraßen

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Seit 1995 wird in Wien alle fünf Jahre eine Straßenverkehrszählung auf Gemeindestraßen (Hauptstraßen A und B) durchgeführt. Die letzten nun veröffentlichten Daten aus 2015 zeigen dabei einen massiven Rückgang der Kraftfahrzeugbewegungen bei gleichzeitig steigenden Radverkehrszahlen auf.

Verbindung Maxingstraße soll offen bleiben

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Schauplatz Hietzing: Obwohl in der Maxingstraße Tempo 30 gilt, überschreiten dort laut einer Bürgerinitiative 85% der Fahrzeuglenker die Geschwindigkeitsbeschränkung. Nun fordert die FPÖ Hietzing die Prüfung eines Fahrverbotes. Nicht aber für die zu schnellen, gefährlichen Kraftfahrzeuge; nein, ein Radfahrverbot soll geprüft werden.

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