Rad- und Fußverkehr

Stadt Wien führt strenge Regeln für stationslose Leihräder ein

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Das Stadtbild Wiens hat seit Sommer 2017 neue Farbtupfer in Form von stationslosen Leihrädern („free floating“) bekommen. Die gelben Räder der asiatischen Anbieter Obike und Ofo sind neu für Wien und stellen bereits ein Problem dar: Sie verstellen öffentliche Radabstellplätze, stehen auf Gehsteigen oder in Grünflächen. Ein weiteres Dauerproblem ist, dass beschädigte Räder oft lange oder gar nicht abgeholt oder repariert werden.

Helfen Sie mit! Abstand macht sicher - Buskampagne

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So oder so ähnlich könnten bald Busse der Wiener Linien aussehen. Helfen Sie mit! Die Buskampagne soll noch mehr Aufmerksamkeit auf das Abstand-Problem lenken. Wir wollen mehrere Autobusse der Wiener Linien für sechs Monate mit unserem Abstands-Plakat bekleben. Dazu brauchen wir Ihre Unterstützung! 

Radwege Brünner Straße: Bezirksvorstehung bewirkt Verschmälerung auf Mindestbreite

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Enttäuschende Wende in Floridsdorf:  Auf der Brünner Straße war die Errichtung von zwei Radwegen mit je 1,4m Breite (+0,6m Schutzstreifen) geplant und begrüßt. Die geplante Neuerrichtung wäre ein wichtiger Lückenschluss zwischen Brünner Straße, Katsu-shikastraße sowie Floridsdorfer Hauptstraße und war ein deutlicher Wunsch der Bevölkerung.

Aktuell: Wichtige Rad-Beschlüsse in den Bezirken

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In den Bezirken Hernals und Döbling darf sich die Radlobby über Erfolge freuen: 

Deutlich weniger Kfz-Bewegungen auf Wiens Gemeindestraßen

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Seit 1995 wird in Wien alle fünf Jahre eine Straßenverkehrszählung auf Gemeindestraßen (Hauptstraßen A und B) durchgeführt. Die letzten nun veröffentlichten Daten aus 2015 zeigen dabei einen massiven Rückgang der Kraftfahrzeugbewegungen bei gleichzeitig steigenden Radverkehrszahlen auf.

Ausbau von dezidierter Radinfrastruktur kann frühzeitige Todesfälle verhindern

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Wien (BOKU) - Eine neue, kürzlich im Journal "Preventive Medicine" veröffentlichte Studie zeigt den Zusammenhang zwischen der Länge des Radnetzes, dem Fahrradanteil und den damit verbundenen Gesundheitsauswirkungen in europäischen Städten auf.

Wissenschaftlich bewiesen: Investitionen lohnen sich

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Investitionen in die Radinfrastruktur lohnen sich. Bereits ein moderater Ausbau des Radwegenetzes um zehn Prozent ergäbe für die Stadt Zürich ein Kosten-Nutzen-Verhältnis von 62 zu 1. Oder anders ausgedrückt: Für jeden Franken, der in das Radwegnetz gesteckt wird, erhält die Gesellschaft 62 Franken zurück.

Radlobby Erfolg: Masterplan Fahrradstraßen

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Fahrradstraßen zählen zu den sichersten und beliebtesten Radverkehrsanlagen. Sie eignen sich zur Förderung des Radverkehrs speziell auf Straßen, die in ihrer Funktion eine Hauptradroute oder stark genutzte Radroute sind, aber für den Kfz-Verkehr eine untergeordnete Funktion haben. Beispiele dafür sind die Goldschlagstraße und die Argentinierstraße. Zwar befinden sich viele potentielle Fahrradstraßen in Wien, sind aber in der Planung und Realität leider bisher kaum anzutreffen.

Mehr Platz und Sicherheit fürs Radeln in Graz

Schönaugasse/Grazbachgasse

Im Grazer Radverkehrsnetz sind im zweiten Halbjahr 2017 einige kleine, aber feine Verbesserungen realisiert worden.

Politische Blockaden von Radwegverbesserungen

Künstlerhaus Geh&Radweg

Zwei wichtige Routen in Floridsdorf und in der Inneren Stadt sollen zeitgemäß mit neuen Radwegen ausgebaut werden. Nebeneffekt: Sobald das Wort "Radweg" darin vorkommt, melden sich reflexartig einige wütende Radweg-Gegner zu Wort. Wir unterstützen die Errichtung von guten Radwegen in der Brünner Straße und am Karlsplatz und zeigen die Hintergründe der beiden Projekte auf.

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