2015 mehr Radunfälle in der Steiermark

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1.031 Personen sind 2015 bei Radunfällen verletzt worden, fast 6 Prozent mehr als im Jahr davor (975). Dabei war Graz am Plus überproportional beteiligt.

Mit 512 (gegenüber 447) Radunfällen hat Graz 14,5 Prozent mehr auf dem Negativ-Konto. Wie die Auswertung der Unfalldaten der Statistik Austria durch das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) ergeben hat, ist landesweit ein Anstieg gegenüber 2014 um 6 Prozent zu verzeichnen, wobei die Zahl der getöteten RadlerInnen von 10 auf 6 zurückgegangen und im unteren Bereich des langjährigen Schnitts liegt.

Betrachtet man die Unfälle nach Altersgruppen, fällt der Peak bei den etwas reiferen Semestern der 50 - 59-Jährigen auf, gefolgt von den jungen Twens der 20 - 24-Jährigen.   

Anteil der Kollisionen mit FußgängerInnen rückläufig

Bei den Unfalltypen liegen - auf Graz bezogen - die Alleinunfälle und die Kollisionen beim Queren an der Spitze, "rechtwinkelige Kollisionen" wurden weniger registriert und auch der Anteil der Verletzungsunfälle mit FußgängerInnen ist zurückgegangen, und zwar von 11,6 auf 9,2 Prozent. Leider wieder gestiegen: Dooring-Unfälle, in der Statistik mit 37 (nach 21) Fällen ausgwiesen. Letal endeten 2015 zwei in Graz, warum die Radlobby auch eine Kampagne zur Bewusstmachung des sicheren Abstands beim Vorbeifahren und Überholen startete. 

 

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