Rad und Recht

Covid-19: Schutzmaßnahme Radfahren

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Der Coronavirus hält Österreich in Bann: Ausgangsbeschränkungen wurden verhängt, das öffentliche und soziale Leben auf ein Minimum reduziert. Im aktuellen Krisenzustand ist das Fahrrad für viele notwendige Individualfahrten das gesündeste und sicherste Verkehrsmittel. Wir erklären, warum. 

Unser Jahresrückblick 2019

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Unser Rückblick auf ein ereignisreiches Jahr voller Radlobby-Aktivitäten. Die Radlobby-Vereine traten auch in diesem Jahr in allen neun Bundesländern und auf Bundesebene für Verbesserungen der Radverkehrssituation ein. Hier stellen wir Themenbereiche vor, die wir 2019 gezielt verfolgt haben. Auch 2020 bleiben wir voll im Einsatz für Sie und Ihr liebstes Verkehrsmittel, das Fahrrad.

Schwerpunktaktion "Zweirad" der Polizei in der Woche 17.-23. Juni

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Die Linzer Polizei wird vom 17.-23. Juni schwerpunktmäßig das richtige Verhalten von RadfahrerInnen und E-Scooter-FahrerInnen kontrollieren. Zu Beginn wird die Radlobby OÖ gemeinsam mit der Polizei Geisterradler auf der Nibelungenbrücke aufklären statt strafen.

Benützungspflicht von Radfahranlagen

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In Österreich gilt grundsätzlich die Benützungspflicht von Radfahranlagen. Es gibt jedoch Ausnahmen für Anhänger, Transporträder und Trainingsfahrten mit dem Rennrad. Hier eine Klärung wann Wahlfreiheit besteht, in welchen Fällen auf Radfahranlagen gefahren werden muss und in welchen Fällen diese nicht benutzt werden dürfen:

Verkehrssicherheit am Cityradweg? Potenzial für fahrradfreundliche Verbesserungen!

Radverkehrsunfälle in Linz - 2013 bis 2016

Die Stadt Linz hat letzte Woche eine Untersuchung von Verkehrsunfallschwerpunkten veröffentlicht, die auch bereits einiges Medienecho erfahren hat. Laut der Untersuchung von Herrn Pfleger ist unter den Unfallhäufungspunkten neben anderen, uns bereits gut bekannten Stellen wie die Waldeggstraße, drei mal der Cityradweg in der Schubertstraße gelistet. Die Priorisierung dieses eigentlich gut ausgebauten Radwegs verwundert uns.

Stadt Graz klagt einen Lastenradfahrer

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Lastenräder (Cargobikes) boomen – nicht nur in Graz, sondern in vielen Städten europaweit. Sie sind ein wesentlicher Mosaikstein auf dem Weg zur Verkehrswende. Deshalb wird ihre Anschaffung auch vielfach gefördert. Die Stadt Graz, die sich gerne selbst als Fahrradstadt bezeichnet, klagt jetzt einen Grazer auf Unterlassung (Streitwert 6000 Euro), weil er sein Lastenrad auf der Straße abstellt.

Stellungnahme zur Unterlassungsklage der Stadt Graz gegen einen Lastenradfahrer

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17. Juli 2021

Die Stadt Graz hat gegen einen Lastenradfahrer auf Unterlassung geklagt. Er dürfe seine Lastenräder nicht auf öffentlichem Raum abstellen.

Wie das Gericht entscheidet, bleibt abzuwarten. Die Gesetzeslage scheint jedoch klar: Wenn gegen die StVO oder die Parkgebührenverordnung verstoßen würde, warum ginge die Stadt Graz zivilrechtlich gegen den Lastenradfahrer vor und schickt keine einfache Strafe?

Arbeitsweg mit dem Rad: Gesetz adaptieren!

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Ein Unfall auf dem Weg zur Arbeit oder von der Arbeit nach Hause gilt in Österreich als Arbeitsunfall. Eigentlich. Denn wie ein Gerichtsurteil im Fall eines 42-jährigen Oberösterreichers zeigt, kann die nach Einschätzung von Versicherung und Gericht „falsche“ Streckenwahl dazu führen, dass ein Unfall nicht als Arbeitsunfall anerkannt wird – mit potenziellen Folgen für die Versicherungsleistungen, die der oder die Verunfallte bekommt.

Zu knapp überholt? Einladung zum Testfahren

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Zahlreiche Erhebungen und Unfallzahlen in europäischen Städten zeigen: Radfahrende werden oft zu eng von Autolenker*innen überholt. Gemeinsam mit der FH JOANNEUM Kapfenberg möchte die Radlobby ARGUS Steiermark von Juni bis Juli die Situation in der Steiermark erheben und sucht dafür Testfahrer*innen.

Mehr Sicherheit auf Freilandstraßen!

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2019 wird ein 34-jähriger Radfahrender auf einer Landstraße im Bezirk Melk von einem Autolenker angefahren und stirbt im Straßengraben. Der Prozess am Landesgericht St. Pölten ergibt: Der Unfalllenker war übermüdet und bei Dunkelheit und regennasser Fahrbahn zu schnell unterwegs gewesen. Nach dem Zusammenprall hielt er nicht an, leistete keine erste Hilfe und rief auch nicht die Rettung.

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