7 Fragen zu "Radfahren in Tirol"

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Am 25. Februar 2018 wählt Tirol. Radlobby Tirol hat deshalb vor wenigen Tagen allen bisherigen Tiroler Landtagsklubs und den NEOS per E-Mail 7 Fragen rund um das Thema "Radfahren in Tirol" gestellt und um ihre Stellungnahme gebeten.

Alle Antworten werden wir hier in der Reihenfolge des Eintreffens veröffentlichen.

Bisher haben die Liste Fritz, SPÖ Tirol, Die Grünen, NEOS - Das Neue Tirol und die Tiroler Volkspartei geantwortet.

 

7 Fragen der Radlobby ARGUS Tirol zu „Radfahren in Tirol“

 

1. Radfahrförderung in Tirol

In Tirol beträgt der Radverkehrsanteil 11 % (vgl. Land Tirol 2011), in Vorarlberg liegt der Anteil bei 15 %. Der motorisierte Verkehr verursacht nachweislich mehr Gesundheits- und Straßenerhaltungskosten als der Radverkehr.
Welche Maßnahmen planen Sie für die nächsten Jahre, um den Radverkehrsanteil in Tirol zu erhöhen?     

zu den Antworten der Parteien

 

2. Gemeindeübergreifende Radfahrförderung

Bezogen auf die Leistungsfähigkeit der einzelnen Verkehrsträger im Stadtverkehr müssen wesentlich mehr Steuermittel in den Verkehrswegebau für FußgängerInnen und Radfahrende zukommen.
Es braucht ein Landesradwegenetz, das analog den Landesstraßen finanziert und erhalten wird, wenn Landes- über Gemeindeinteressen betroffen sind. Dank der Topographie Tirols weisen die Haupttäler und das Mittelgebirge Bevölkerungsdichten auf, die mit denen der Niederlande durchaus vergleichbar sind.
Wie wollen Sie sicherstellen, dass bei zukünftigen, anfallenden Bauinvestitionen die Priorisierung des Umweltverbundes sichergestellt, gemeindeübergreifende Arbeit eingefordert und bei Landestraßenprojekten in Zukunft nicht mehr auf den Radverkehr „vergessen“ wird?

zu den Antworten der Parteien

 

3. Radfahren Tirol – Innsbruck

Aus dem Luftgüte-Jahresbericht 2016 geht hervor, dass der maximal zulässige Jahresmittelwert für Stickstoffdioxid an der Messstation Fallmerayerstraße wieder (wie zumeist seit 1989) überschritten wurde. Radfahrförderung ohne Berücksichtigung der Sonderstellung Innsbrucks ist nicht möglich.
Wie werden Sie die Landeshauptstadt in Ihre Maßnahmen zur Radförderung integrieren?

zu den Antworten der Parteien

 

4. Finanzielle Anreize

Welche finanziellen Anreize werden Sie setzen, um Radfahrende für ihre Beiträge zu Finanzlage und Verkehrssicherheit zu belohnen / entschädigen, und mehr Menschen aus dem Auto auf das Rad zu bringen, angesichts der Tatsache, dass die Kostendeckung des PKW-Verkehrs bei ca. 40% liegt?

zu den Antworten der Parteien

 

5. Radfahren und Öffentlicher Verkehr

Im Öffi-Bereich hat es in den letzten Jahren auch dank eines massiven finanziellen Einsatzes, erhebliche Verbesserungen gegeben. Barrierefreie Züge sind im Nahverkehr selbstverständlich, diese erleichtern bzw ermöglichen erst die Mitnahme des Fahrrades.
Voraussetzung, um Bahn und Rad gemeinsam nutzen zu können ist aber, dass auch der Bahnhof barrierefrei erreichbar ist. Gerade für ältere Personen, E-Bike-BenutzerInnen und Radfahrende mit Kindern und Gepäck ist der barrierefreie Zugang zum Bahnsteig notwendig, um das Fahrrad im Zug mitnehmen zu können.
Welche und wie viele Bahnhöfe in Tirol wollen Sie in den nächsten 5 Jahren barrierefrei umbauen und wie streben Sie die weitere Entwicklung an?

zu den Antworten der Parteien

 

6. Infrastruktur - Radwege

Seit einiger Zeit gibt es Richtlinien des Landes, wie Radwege im Land abhängig von ihrer Funktion gestaltet werden sollen. Bis jetzt gibt es dazu kaum Umsetzungen, insbesondere nach den Kriterien für Hauptrouten. Es scheint, dass nach wie vor nahezu nur für den Autoverkehr geplant wird.
Was gedenken Sie zu unternehmen, damit zukünftig hochqualitative Rad-Verbindungen entsprechend der bestehenden Tiroler Richtlinien gebaut werden und somit das Fahrrad als Alltagsverkehrsmittel für längere Strecken attraktiver wird?

zu den Antworten der Parteien

 

7. Konkrete Projekte

  • Der Radweg von Innsbruck auf den Brenner ist ein wesentliches Stück eines internationalen, wichtigen Radweges. Was werden Sie für die Realisierung dieses Radprojektes tun?
  • Radwege sind stellenweise in schadhaftem Zustand, vor allem durch Wurzelaufbrüche. Wie werden Sie sich dafür einsetzen, dass mehr Mittel für die Erhaltung bestehender Radwege eingesetzt werden?
  • Wie würden Sie die Erstellung einer kostenlosen Radwanderbroschüre für Tirol mit Anbindemöglichkeiten an den öffentlichen Verkehr unterstützen, sodass diese im Tourismus verteilt werden kann? (Hotels, Gasthäuser, Gemeindeämter, Tourismusinformationen, Radwegstationen usw.)

zu den Antworten der Parteien

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