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Unfälle

E-Boom beschert Unfall-Hoch

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Der Trend zu E-Bike und E-Scooter sorgte 2023 für ein trauriges Hoch an Fahrradunfällen in der Steiermark mit dem größeren Plus in den Bezirken außerhalb von Graz. 41 Prozent der Verunglückten waren mit motorisierten "Fahrrädern" unterwegs. Das Balkendiagramm für die Steiermark (ohne Graz) führt es dratisch vor Augen: Waren 2019 noch 159 oder 14 Prozent der ingesamt 1133 Verunglückten "elektrifiziert" unterwegs gewesen, waren es vier Jahre später bereits 641 von 1563, also 41 Prozent. In der Landeshauptstadt ist der Anteil der elektrifizierten Vehikel am Unfallgeschehen deutlich geringer, aber

Radunfälle: Kurve zeigt weiter nach oben

ARGUS Steiermark | Submitted on
Auch 2022 zeigt die Kurve der Grafik leider deutlich nach oben: Die Radunfälle haben in der Steiermark um 8,4 % zugenommen, in Graz sogar um 10,8 % auf 1465 bzw. 659 Verletzungsunfälle. Eine Zunahme, die stark mit dem anhaltenden E-Bike-Boom zusammenhängt. Die höchsten Unfallzahlen seit 1992 weist die Statistik aus, und zwar sowohl landesweit als auch und ganz besonders in Graz: seit einem Tiefststand 1994 mit 340 Unfällen mit Verletzungsfolgen hat sich diese Zahl 2022 mehr als verdoppelt. Freilich muss relativierend in Rechnung gestellt werden, dass sich auch der Radverkehrsanteil (von Grazer

Radverkehr und -unfälle 2021 in Graz stark gestiegen

ARGUS Steiermark | Submitted on
Weiter zugenommen haben die Radunfälle 2021: In der Steiermark um 4,6 % auf 1302 Verletzungsunfälle, in Graz sogar um 14,2 % auf 595. Eine Zunahme, so das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV), die stark mit dem E-Bike-Boom zusammenhängt: bei 117 der Radunfälle mit Verletzten waren E-Bikes involviert. Die höchsten Unfallszahlen seit 1992 weist die Statistik aus, und zwar sowohl landesweit als auch und ganz besonders in Graz: seit einem Tiefststand 1994 mit 340 Unfällen mit Verletzungsfolgen hat sich diese Zahl auf 2021 nahezu verdoppelt. Natürlich muss dazu gesagt werden, dass sich auch der

Corona-Jahr 2020 brachte starken Anstieg der Radunfälle

ARGUS Steiermark | Submitted on
2020 geht in der Steiermark nicht nur als "Corona-Jahr" in die Annalen ein, sondern auch als Jahr der meisten Fahrrad-Unfälle: Erstmals in der neueren Unfallstatistik (seit 1992) wurde die Marke von 1.300 Unfällen mit Verletzungsfolgen überschritten. Zwar ging auch in Graz die Kurve mit 521 Verletzungsunfällen das dritte Jahr leicht nach oben (2018: 498, 2019: 516), für einen dramatischen Ausreißer nach oben sorgte aber die übrige Steiermark: Auf 609 protokollierte schwere Unfälle folgten im Vorjahr 781, das ist ein Plus von 28 Prozent! Damit wurde sogar die Höchstmarke (seit 1992) aus dem

Stellungnahme zu Umgestaltungsplänen der Münzgrabenstraße

ARGUS Steiermark | Submitted on
Stellungnahme zur Münzgrabenstraße neu – wie in der Kleinen Zeitung vom 12. Februar „Baumalleen statt Blechsschlangen“ berichtet Kein Platz fürs Fahrrad? Wie der Kleinen Zeitung vom 12. Februar zu entnehmen war, liegen für die Münzgrabenstraße Pläne zur Attraktivierung des Verkehrsraums vor, die im Grazer Gemeinderat am Donnerstag, 25. Februar, laut Tagesordnungspunkt 15 zur Abstimmung gebracht werden sollen. In der Annahme, dass die Berichte in der Kleinen Zeitung stimmen, möchten wir, die Radlobby ARGUS Steiermark als Interessenvertretung der Alltagsradfahrenden, wie folgt Stellung beziehen

Kollision in enger Unterführung - Radlobby forderte bereits Verbesserungsmaßnahmen

Oberösterreich | Submitted on
Laut Onlinebericht in der TIPS kam es zu einer verhängnisvollen Begegnung von zwei Läufern und dem Radfahrer in der Röhre die den Donauradweg und die Steyregger Brücke mit der Radhauptroute durch Steyregg verbindet. Ohne die genauen Umstände des Unfallherganges zu kennen, möchten wir darauf hinweisen, dass Gerhard Fischer, Sprecher der Radlobby Steyregg und Vorsitzender der Radlobby OÖ, sich seit mehr als 4 Jahren bei der Stadtgemeinde Steyregg und dem Land OÖ bisher vergeblich darum bemüht hat, dort offensichtliche Gefahrenstellen von Sichtbehinderungen durch einfachste bauliche Maßnahmen zu

Mehr Sicherheit auf Freilandstraßen!

Bundesverband | Submitted on
2019 wird ein 34-jähriger Radfahrender auf einer Landstraße im Bezirk Melk von einem Autolenker angefahren und stirbt im Straßengraben. Der Prozess am Landesgericht St. Pölten ergibt: Der Unfalllenker war übermüdet und bei Dunkelheit und regennasser Fahrbahn zu schnell unterwegs gewesen. Nach dem Zusammenprall hielt er nicht an, leistete keine erste Hilfe und rief auch nicht die Rettung. Das inzwischen rechtskräftige Urteil macht fassungslos: vier Monate bedingte Haft und eine Geldstrafe von 3.220 Euro wegen fahrlässiger Tötung. Eine lächerlich milde Strafe dafür, dass ein Mensch getötet wurde

Radlobby fordert Sicherheitsinitiative für Radverkehr auf Überlandstraßen

Oberösterreich | Submitted on
Freitagabend starb eine 40-jährige Radfahrerin, nachdem ein 20-jähriger Lenker bei Dunkelheit mit seinem PKW ungebremst mit ihr kollidiert war. Das Fahrrad war laut Bericht in der Kronen Zeitung vorschriftsmäßig beleuchtet, das Opfer trug eine pinke Jacke und einen Helm samt Rückstrahler. Die Situation macht uns fassungslos und traurig, und weckte Erinnerungen an einen Vorfall vom vergangenen Jahr. Bereits im Mai 2019 wurde der Radfahrer Michael M. aus Oberösterreich angefahren. Die Wucht der Kollision war enorm: Erst am nächsten Tag wurde die Leiche und das Wrack des Fahrrads 80 m von der