Verkehrsverhalten

Corona-Jahr 2020: Geradelt wurde eher in der Freizeit

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Das Corona-Jahr 2020 hat zum Teil massive Veränderungen in Mobilität und Verkehrsverhalten mit sich gebracht. Wie die Auswertung der Radverkehrszählstellen in Graz zeigt, kam es bei in summa etwa gleich gebliebenen Tagesdurchschnittswerten zu einer Verschiebung vom Werktagsverkehr hin zum Wochenende. Was nicht weiter verwundert.

Studie zeigt: Radfahren reduziert KfZ-Unfallrisiko!

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Dolphin Technologies hat das Verhalten von 40.000 Autofahrern über einen Zeitraum von zwei Jahren ausgewertet, um Ursachen von Verkehrsunfällen zu erforschen. Ein Ergebnis ist besonders interessant: 25 Prozent aller Unfälle passieren unmittelbar nach Fahrbeginn. 

Warum nicht mal mit dem Rad?

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Eine bis Ende Juni durchgeführte Studie der Universität Salzburg möchte Methoden zur Verhaltensänderung in Bezug auf Mobilität testen. Die Methoden sollen helfen, Barrieren, die vom Radfahren abhalten, zu überwinden.

Radlobby KinderRadSpaß-Kurse sind voller Erfolg

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Seit 2012 gibt es die Radkurse der Radlobby-Radfahrschule "FahrSicherRad". Zielgruppe dabei sind neben erwachsenen AnfängerInnen vor allem Schulkinder im Volksschulalter, die unter anderem bei den Radkursen beim Wiener Rathaus am KinderRadSpaß teilnehmen können, der von der Mobilitätsagentur Wien veranstaltet und finanziert wird.

Radwegkreuzungen: Gebt den FußgängerInnen ihre Aufstellflächen zurück!

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Gut funktionierende Kreuzungen sind ein wichtiger Bestandteil zeitgemäßer Radverkehrsinfrastruktur. Heute enden Radwege an Kreuzungen oft einfach. Man findet sich im fließenden Autoverkehr wieder oder landet auf Gehsteigen. Daneben rauben meist überbreite Fahrbahnen mit mehreren Fahrstreifen oder Parkstreifen den Platz. Damit das nicht so bleibt, startet die Radlobby Österreich jetzt die Initiative Gebt den Fußgängern ihre Aufstellflächen zurück!

Österreich: mehr Fahrräder als Autos

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In Österreich gibt es rund 6,5 Millionen funktionstüchtige Fahrräder und damit mehr Fahrräder als Autos. Österreichweit nutzt jeder dritte zumindest mehrmals die Woche das Fahrrad als Verkehrsmittel, in Vorarlberg sogar jeder zweite. Das Potenzial für mehr Radverkehr ist in Österreich groß. Rund vier Millionen Autofahrten pro Tag sind kürzer als fünf Kilometer und damit in Radfahrdistanz.

Rekord: Höchste Fahrradverkaufszahlen seit 2009!

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Erfreuliche Neuigkeiten: Der Fahrradverkauf in Österreich ist so hoch wie seit 10 Jahren nicht mehr. Noch nie war der Anteil der Fahrradbranche am Gesamtumsatz mit Sportartikeln in Österreich so hoch wie 2018. Die starke Verbreitung des E-Bikes macht bei vielen Menschen das Fahrrad als Verkehrsmittel attraktiver. Es gilt seitens der Politik, auf diese erfreuliche Entwicklung zu reagieren und Budgetmittel frei zu machen. 

Kontrollen zur Ablenkung

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Schwerpunktaktionen, bei denen radfahrende Bürger kontrolliert und abgestraft werden, setzte die Polizei im letzten Jahr immer häufiger. Das Ziel der Kontrolle ist dabei ebenso unklar, wie die Grundlagen, auf denen die Strafen bemessen werden. Doch: Das Prinzip Ablenkung funktioniert. Mit medialen Inszenierungen, populistischen Maßnahmen und Sündenbockpolitik wird in Österreich von den Zukunftsfragen der Mobilität abgelenkt.

Digitalisierung verändert Arbeit der FahrradbotInnen

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Im Stadtbild Wiens haben sie mittlerweile einen festen Platz: Essenszustellerinnen und –zusteller auf Fahrrädern. In den Farben Rosa, Orange und Schwarz/ Grün schwärmen sie durch die Gassen; warme Mahlzeiten in Schaumstoffkuben auf dem Rücken, Smartphone am Handgelenk oder am Fahrradlenker. Kaum ein Gewerbe setzt so sehr auf neue digitale Möglichkeiten wie die Logistik-Branche. Nicht immer zum Vorteil der Beschäftigten.

Schnee hilft bei der Gestaltung sicherer Straßen

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Wenn in der Stadt die ersten Schneeflocken fallen und die Straßen sich – zumindest zeitweise – weiß einfärben, lassen sich ungenutzte Flächen des öffentlichen Raumes besonders leicht identifizieren. Diese bleiben tagelang von einer makellosen Schneeschicht bedeckt, während daneben die Verkehrsflächen ergrauen.

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