Verkehrsverhalten

Schwerpunktaktion "Zweirad" der Polizei in der Woche 17.-23. Juni

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Die Linzer Polizei wird vom 17.-23. Juni schwerpunktmäßig das richtige Verhalten von RadfahrerInnen und E-Scooter-FahrerInnen kontrollieren. Zu Beginn wird die Radlobby OÖ gemeinsam mit der Polizei Geisterradler auf der Nibelungenbrücke aufklären statt strafen.

Schwimmnudelaktion in Linz - 1,5 Meter Überholabstand in die STVO

Nudeln im Einsatz auf der Stockhofstraße

Eine Gruppe von Radlern und Radlerinnen der Radlobby Oberösterreich fuhr am Montag, den 5. November mit einem Abstandshalter der besonderen Art an neuralgischen Punkten durch die Stadt. Eine Poolnudel sorgte für den entsprechenden Überholabstand von 1,5 Metern, den Fahrzeuge beim Überholen zumindest einhalten sollten. Aktionen dieser Art fanden bereits weltweit große Aufmerksamkeit, erst vor wenigen Wochen veranstaltete die Radlobby Wien eine solche Aktion mit hunderten Radfahrenden.

Labyrinth Nibelungenbrücke: Aufklären statt strafen!

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Für Linzer RadfahrerInnen ist die Nibelungenbrücke die wichtigste Donauquerung - und ein wahres Radweg-Labyrinth noch dazu. Eine legale Rad-Route ist oft gefährlich, lang und auch schwer zu finden. Falsch Radfahrende sollten daher aufgeklärt statt abgestraft werden. Und die Politik ist gefordert, für eine sichere Nibelungenbrücke zu sorgen, statt die Polizei zu rufen.     »»»

Radlobby KinderRadSpaß-Kurse sind voller Erfolg

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Seit 2012 gibt es die Radkurse der Radlobby-Radfahrschule "FahrSicherRad". Zielgruppe dabei sind neben erwachsenen AnfängerInnen vor allem Schulkinder im Volksschulalter, die unter anderem bei den Radkursen beim Wiener Rathaus am KinderRadSpaß teilnehmen können, der von der Mobilitätsagentur Wien veranstaltet und finanziert wird.

Radwegkreuzungen: Gebt den FußgängerInnen ihre Aufstellflächen zurück!

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Gut funktionierende Kreuzungen sind ein wichtiger Bestandteil zeitgemäßer Radverkehrsinfrastruktur. Heute enden Radwege an Kreuzungen oft einfach. Man findet sich im fließenden Autoverkehr wieder oder landet auf Gehsteigen. Daneben rauben meist überbreite Fahrbahnen mit mehreren Fahrstreifen oder Parkstreifen den Platz. Damit das nicht so bleibt, startet die Radlobby Österreich jetzt die Initiative Gebt den Fußgängern ihre Aufstellflächen zurück!

Österreich: mehr Fahrräder als Autos

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In Österreich gibt es rund 6,5 Millionen funktionstüchtige Fahrräder und damit mehr Fahrräder als Autos. Österreichweit nutzt jeder dritte zumindest mehrmals die Woche das Fahrrad als Verkehrsmittel, in Vorarlberg sogar jeder zweite. Das Potenzial für mehr Radverkehr ist in Österreich groß. Rund vier Millionen Autofahrten pro Tag sind kürzer als fünf Kilometer und damit in Radfahrdistanz.

Rekord: Höchste Fahrradverkaufszahlen seit 2009!

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Erfreuliche Neuigkeiten: Der Fahrradverkauf in Österreich ist so hoch wie seit 10 Jahren nicht mehr. Noch nie war der Anteil der Fahrradbranche am Gesamtumsatz mit Sportartikeln in Österreich so hoch wie 2018. Die starke Verbreitung des E-Bikes macht bei vielen Menschen das Fahrrad als Verkehrsmittel attraktiver. Es gilt seitens der Politik, auf diese erfreuliche Entwicklung zu reagieren und Budgetmittel frei zu machen. 

Kontrollen zur Ablenkung

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Schwerpunktaktionen, bei denen radfahrende Bürger kontrolliert und abgestraft werden, setzte die Polizei im letzten Jahr immer häufiger. Das Ziel der Kontrolle ist dabei ebenso unklar, wie die Grundlagen, auf denen die Strafen bemessen werden. Doch: Das Prinzip Ablenkung funktioniert. Mit medialen Inszenierungen, populistischen Maßnahmen und Sündenbockpolitik wird in Österreich von den Zukunftsfragen der Mobilität abgelenkt.

Digitalisierung verändert Arbeit der FahrradbotInnen

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Im Stadtbild Wiens haben sie mittlerweile einen festen Platz: Essenszustellerinnen und –zusteller auf Fahrrädern. In den Farben Rosa, Orange und Schwarz/ Grün schwärmen sie durch die Gassen; warme Mahlzeiten in Schaumstoffkuben auf dem Rücken, Smartphone am Handgelenk oder am Fahrradlenker. Kaum ein Gewerbe setzt so sehr auf neue digitale Möglichkeiten wie die Logistik-Branche. Nicht immer zum Vorteil der Beschäftigten.

Schnee hilft bei der Gestaltung sicherer Straßen

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Wenn in der Stadt die ersten Schneeflocken fallen und die Straßen sich – zumindest zeitweise – weiß einfärben, lassen sich ungenutzte Flächen des öffentlichen Raumes besonders leicht identifizieren. Diese bleiben tagelang von einer makellosen Schneeschicht bedeckt, während daneben die Verkehrsflächen ergrauen.

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