200 Jahre Fahrrad: Geschichte mit Aufs und Abs
Am 12. Juni 1817 legte Karl Drais auf einem hölzernen Laufrad 14 Kilometer zurück. Dieses Ereignis gilt als die Geburtsstunde des Fahrrads. Der Stellenwert des Fahrrads hat sich während seiner 200-jährigen Geschichte oftmals gewandelt: Auf einen ersten Boom folgte die Verdrängung durch Massenmotorisierung, doch schlaue Städte stellen heute die Weichen für eine fahrradfreundliche Zukunft. Im 19. Jahrhundert war das Fahrrad vor allem bei der Oberschicht beliebt. Nur Begüterte konnten sich die teuren Hochräder leisten, die Ende des vorletzten Jahrhunderts populär waren. Als die industrielle