Alsergrund

Radgruppe Alsergrund – Radfahren im Neunten

Wir haben unsere Gruppe im Jänner 2015 gegründet und setzen uns dafür ein, dass die Radinfrastruktur im Alsergrund weiter verbessert wird, um ein sicheres und angenehmes Radfahren im Alltag für alle Alters- und Nutzungsgruppen zu ermöglichen.

Wenn Sie Ideen haben, wie der Bezirk fahrradfreundlicher werden könnte, oder einfach nur entspannt über's Radeln philosophieren wollen kommen Sie doch gerne zu unserem monatlichen Jour Fixe:

  • jeden 3. Dienstag im Monat um 19:00 Uhr in der Fladerei in der Berggasse 12

Wir sind auch per eMail erreichbar: wien09@radlobby.at

Was möchten wir für den 9. Bezirk erreichen?

Unser Ziel ist, dass im Alsergrund Maßnahmen umgesetzt werden, die nicht nur den Radverkehr im Bezirk fördern, sondern auch die Verkehrssicherheit verbessern, Lärm und Abgase reduzieren und dadurch auch die Aufenthaltsqualität im Bezirk erhöhen sowie den Alsergrund als Wohnort attraktiver machen.

Radfahren im Alsergrund aus heutiger Sicht

  • dichtes Netz an Durchzugsstraßen für den motorisierten Verkehr mit geringer Aufenthaltsqualität
  • sehr wenige baulich getrennte Radwege (nur auf Gürtel, Rossauer Lände, Berggasse und Fuchsthallergasse)
  • oft enge Mehrzweckstreifen neben Parkspuren (Gefährdung durch plötzlich aufgehende Autotüren, knappes Überholen durch Kfz)
  • positiv: viele für den Radverkehr geöffnete Einbahnen, gute Versorgung mit Radabstellanlagen
  • große Kfz-Parkgaragen haben Potenzial zur Verlagerung von Parkplätzen vom öffentlichen Raum in Parkgaragen

Unsere Verbesserungsvorschläge

  • Reduktion des motorisierten Durchzugsverkehrs (Individualverkehr) im Bezirk durch Verlagerung auf das höherrangige Netz (Gürtel, Lände) durch
    • flächendeckend Tempo 30 auch auf Hauptstraßen innerhalb des Bezirks
    • Verkehrsberuhigung: zB Durchfahrtsverbote für den motorisierten Individualverkehr, gegenläufige Einbahnen, Begegnungs- oder Fußgängerzonen
  • Schaffung von attraktiven Routen für den Radverkehr, die alle Alters- und Nutzungsgruppen zum Umstieg auf das Rad motivieren durch
    • baulich getrennte Radwege für stark befahrene Straßen
    • Verkehrsberuhigung zB nach dem Modell Hasnerstraße (fahrradfreundliche Straße) mit Vorfahrt bei Querungen und unterbundener Durchfahrt für Kfz
    • Reduktion des von Kfz-Parkern beanspruchten Straßenraums durch Einführung von Anrainerparken und Nutzung der großen Garagenkapazitäten im Bezirk
  • Öffnung der letzten noch verbliebenen Einbahnen für den Radverkehr
  • Bedarfsorientierter weiterer Ausbau der Radabstellanlagen