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DINAMo-Kritik am
Verkehrsplan
zum Fischapark-Ausbau:
Fahrradverkehr, Fußgeher.innen und Busse
sind kein Thema!
Der Verkehrsbeirat muss einberufen werden!
In der Dezember-Sitzung des Wiener Neustädter Gemeinderates
wollte die SPÖ per Dringlichkeitsantrag
die unvollständigen
Fischapark-Pläne durchsetzen.
Der Verkehrsplan, der die Grundlage für die Genehmigung des Fischapark-Ausbaues darstellt, weist aber erhebliche Mängel auf.
Er entspricht keineswegs den Richtlinien und Vorschriften für das Straßenwesen (RVS).
„Busse werden im Stau stehen. Auf die Bedürfnisse der ständig
steigenden Zahl der Radfahrer.innen genauso wie die der Fußgänger.innen
wird überhaupt nicht Rücksicht genommen. So wird der Zehnergürtel zur zweiten Grazer Straße - mit sinkender Lebensqualität. Für die SPÖ und
den Fischapark ist offenbar nur der Autoverkehr zum Konsumtempel wichtig. Unter Ausschluss der Öffentlichkeit wird über die Anrainer.innen einfach drübergefahren“, kritisiert Karl Zauner von DINAMo.
DINAMo ruft die Mitglieder des Gemeinderates auf, keine voreiligen Beschlüsse für die Ausbaugenehmigung zu fassen. Zuerst müssen die Interessen des umweltfreundlichen Verkehrs und der Anrainer.innen geklärt sein.
Wer zahlt schafft an - Fischapark übernimmt die Stadtplanung
Durch die Übernahme der Umbaukosten des unvollständigen Verkehrsplans wollte der Fischapark eine Genehmigung des Umbaus beschleunigen.
Mit ihrem Dringlichkeitsantrag wollte die SPÖ dies unterstützen, die Verkehrsplanung und die Bauausführung dem Fischapark überlassen.
Aus Sicht von DINAMo ist das die Privatisierung des öffentlichen Raums.
DINAMo verlangt eine Sitzung des Verkehrsbeirates
Im Interesse des Gemeinwohls ersucht DINAMo um die Einberufung eines Verkehrsbeirates. Dazu sollen auch die Vertreter.innen der Anrainer.innen eingeladen werden. Es geht um die Verkehrs-Aspekte, die für die Bevölkerung wichtig sind. Die Vertretung des Fischaparks soll dabei nicht anwesend sein.
Es geht um die Formulierung der Stadtinteressen, die der Gemeinderat offenbar nicht zustande bringt. DINAMo erwartet von der SPÖ und allen anderen Parteien, das Gemeinwohl der Stadt und nicht die Interessen eines großen Handelskonzernes zu vertreten.
Folgende Details sind im Verkehrsbeirat
bzw. in der Folge von Fachleuten zu klären:
• Alle Detailplanungen gemäß RVS !!! (Richtlinien und Vorschriften
für das Straßenwesen)
• Radverkehrsanlagen im gesamten Einzugsbereich, Leihradsystem,'
Radabstellanlagen
• Fußwege: breit genug, ohne Umwege, vorteilhafte Ampelregelungen,
sichere Straßenquerungen
• Busverkehr: keine Behinderung des Busverkehrs, notwendige Busspuren,
überdachte Haltestellen, neue Buslinien, optimierte Taktung
• Anrainer.innen: Schutz von Lärm, Abgasen, Feinstaub, Verkehr in
Seitenstraßen. Keine Parkplätze für den Fischapark im öffentlichen Raum,
Verkehrsberuhigung durch Wohnstraßen, Einbahnen etc.
• Kfz-Verkehr: kein Lieferverkehr am Zehnergürtel und Dreipappelstraße.
Tempo 30 am Zehnergürtel und Fischauer Gasse zur Verbesserung
des Verkehrsflusses.
• Parkplätze: Gebührenpflichtige Parkplätze auf dem Fischapark-Gelände
zugunsten der Öffentlichkeit unter vollständiger Nutzung der
gesetzlichen Möglichkeiten.
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