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		<title>RADLOBBY.AT — Nachrichten</title>
		<link>http://www.radlobby.at/cms/</link>
		<description>RADLOBBY.AT — Unabhängige Plattform der österreichischen Radfahrinitiativen</description>
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			<title>RADLOBBY.AT — Nachrichten</title>
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			<description>RADLOBBY.AT — Unabhängige Plattform der österreichischen Radfahrinitiativen</description>
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		<lastBuildDate>Tue, 27 Apr 2010 14:00:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Am 28.4. ist Internationaler Tag gegen Lärm. Rad fahren beruhigt!</title>
			<link>http://www.radlobby.at/cms/artikel/datum/2010/04/27/am_284_ist_internationaler_tag_gegen_laerm_rad_fahren_beruhigt.html</link>
			<description>Radlobby.IGF fordert umfassende Maßnahmenpakete zur Reduktion von Verkehrslärm</description>
			<content:encoded><![CDATA[Schon 1910 prophezeite Robert Koch, Nobelpreisträger für Medizin: &quot;Eines Tages wird der Mensch den Lärm ebenso unerbittlich bekämpfen müssen, wie die Cholera und die Pest&quot;. An die alltägliche Beeinträchtigung von Gesundheit und Lebensqualität durch Lärm erinnert der &quot;Internationale Tag gegen Lärm&quot; - und die Radlobby.IGF erinnert an das beste Mittel, Verkehrslärm zu reduzieren: Radfahren!
Lärm macht krank; Lärm stört die Konzentration von Arbeitenden und Schulkindern; Lärm ist ein bedeutender Risikofaktor für Herzinfarkte; Lärm stört Schlaf und Ruhephasen. Angriffspunkt des Lärms ist dabei nicht das Ohr, sondern die Störung des Haushalts von Stresshormonen, insbesondere Cortisol&nbsp; und andere Kortikosteroide, wodurch der gesamte Organismus belastet wird. Das betrifft circa 11 Prozent der WienerInnen! Diese sind nämlich einem Lärmpegel von über 70 dB ausgesetzt, dieser Wert übersteigt internationale Empfehlungenbei weitem: Die WHO empfiehlt als präventiven Gesundheitsschutz die Einhaltung des Grenzwerts von 45 dB bei Nacht. Der Hauptverursacher für akustische Umweltverschmutzung im innerstädtischen Bereich ist der motorisierte Verkehr, dabei wirkt sich neben dem Fahrbahuntergrund (Kopfsteinpflaster!) die Geschwindigkeit maßgeblich auf die Lärmemission eines Fahrzeuges aus. Bei einer Tempoverringerung eines KFZ von 50 km/h auf 30 km/h nimmt der verursachte Lärm um 5 dB ab. Die Totalreduktion bietet jedoch nur ein Fahrzeug: das Fahrrad!
Daher fordert die Radlobby.IGF umfassende Maßnahmenpakete zur Reduktion von Verkehrslärm, die beim Verursacher ansetzen oder diese überhaupt vermeiden:
<ul><li>Radverkehrsfördernde Maßnahmen im Bereich Kampagnen, Infrastruktur, Verkehrsorganisation</li></ul>
<ul><li>Entschleunigung durch flächendeckende Einführung von Tempo-30-Limits und bauliche Maßnahmen</li></ul>
<ul><li>Reduktion des motorisierten Individualverkehrs durch verkehrsberuhigte Zonen, Fahrradstraßen, erweiterte FuZos mit Radverkehr</li></ul>
<ul><li>Anreize zum Umsteigen von KFZ auf Fahrrad als Alltagsverkehrsmittel</li></ul>
&quot;Es ist höchst an der Zeit, dass politische Verantwortung für die sprichwörtliche Beruhigung unseres Lebensraums und die Herstellung eines gesunden Umfelds für uns und unsere Kinder übernommen wird!&quot; betont Alec Hager, Obmann der Radlobby.IGF.
Finanzielle Mittel dazu müssten vorhanden sein - würden sie nicht für die Erhaltung und die Folgen des motorisierten Verkehrs in Milliardenhöhe ausgegeben. Österreichische SteuerzahlerInnen subventionieren den Straßenverkehr mit 10 Milliarden Euro pro Jahr, allein privater PKW-Verkehr verursacht 6 Milliarden Mehrkosten als er über Steuern oder Mautabgaben einbringt (Zahlen: VCÖ)! In Deutschland wälzt der Straßenverkehr nach Berechnungen der Forschungsinstitute INFRAS/IWW jährlich rund 130 Mrd. Euro auf die Allgemeinheit ab. Das sind umgerechnet 1.625 Euro pro Einwohner, auch für alle jene die weder Autos besitzen noch bewegen.
Für die gesamte Bevölkerung sinnvolle Verwendung von Steuermitteln sieht anders aus: Förderung für diejenigen, die auf das Auto verzichten, die ihre Umwelt nicht verlärmen, nicht mit Schadstoffen belasten, keinen wichtigen Freiraum blockieren, selber gesünder sind und die Gesundheit ihrer Umgebung fördern. Finanziert durch angewandtes Verursacherprinzip in Bezug auf motorisierten Verkehr. Damit unser Land ruhiger wird.]]></content:encoded>
			<category>Presseaussendung</category>
			<category>Radlobby IGF</category>
			<category>radlobby.at</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 27 Apr 2010 14:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>ARGUS Bike-Festival</title>
			<link>http://www.radlobby.at/cms/artikel/datum/2010/03/18/argus_bike_festival.html</link>
			<description>Alle Infos auf: www.bikefestival.at</description>
			<content:encoded><![CDATA[Alle Infos auf: <link http://www.bikefestival.at _blank ext "www.bikefestival.at">www.bikefestival.at</link>]]></content:encoded>
			<category>Kalender</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 18 Mar 2010 13:45:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Fahr Sicher Rad, Wien!</title>
			<link>http://www.radlobby.at/cms/artikel/datum/2010/03/16/fahr_sicher_rad_wien.html</link>
			<description>Mit dem Praxiskurs für sicherheitsbewusste zukünftige
Alltagsradler der IG Fahrrad: FahrSicherRad.at </description>
			<content:encoded><![CDATA[Mangelndes Selbstvertrauen und Sicherheitsgefühl im städtischen Straßenverkehr  sind oft der Grund, warum das Fahrrad trotz Lust auf Pedalieren  nicht als Alltagsverkehrsmittel herangezogen wird. Da helfen Übungen  unter Anleitung von geschulten, erfahrenen Stadtradlern in speziellen  Kursen für Erwachsene und Familien, um den Schritt in<br />den Verkehr zu  wagen und <span id="OBJ_PREFIX_DWT100"><span id="OBJ_PREFIX_DWT101">so</span></span> auf alltäglichen  Wegen Umwelt und Gesundheit zu stärken. Von Deutschland über England  bis in die Schweiz sind solche Angebote schon lange gang und gäbe –  nun hat die junge Radlobby IG Fahrrad auch in Wien ein entsprechendes  Kursangebot auf die Räder gestellt:
FahrSicherRad.at bietet  die Möglichkeit zur Teilnahme an Trainingskursen für  Verkehrssicherheit und Fahrradpraxis für verschiedene Zielgruppen,  zB. wiederaufsteigende Erwachsene, Eltern mit Kind und MigrantInnen  und Fahrrad-Neulinge.
Ziel der Radfahrkurse ist es,  Radfahrinteressierte zu ermutigen und sie dabei zu unterstützen,  wieder auf das Fahrrad zu steigen, um sicher und selbstbewusst am  Straßenverkehr teilzunehmen. Durch die Schulung erlernen die  Teilnehmenden kompetentes Verhalten im Straßenverkehr und sind nach  Absolvierung der Radfahrkurse in der Lage, das Verkehrsmittel  &quot;Fahrrad“ sicher zu nutzen. &quot;Neben der Steigerung der individuellen  Mobilität unserer Kursteilnehmer wollen wir dadurch eine stetige  Erhöhung des Radverkehrsanteils in Wien erreichen. Eine Stadt voller  Radfahrer ist sicherer und lebenswerter für uns alle!“ legt Alec  Hager vom Verein IG Fahrrad die Grundmotivation dar.
Die  Radfahrkurse sind in drei aufeinander aufbauende Abschnitte gegliedert,  die zuerst sicheres und regelkonformes Fahrverhalten theoretisch  darlegen, danach wird in verkehrsfreien Zonen die Beherrschung des  Fahrrads geübt, um daraufhin im ruhigen Alltagsverkehr das Gelernte  unter Begleitung umzusetzen.
 Die Kurse starten mit 10.4.2010, die  Anmeldung beginnt ab sofort unter <link http://www.fahrsicherrad.at/ - external-link-new-window><img src="http://www.radlobby.at/cms/fileadmin/img/icons/external_link_new_window_01.gif" alt="" />www.FahrSicherRad.at</link>
Kontakt  für Rückfragen und Fotos in Druckauflösung:
IG Fahrrad, Alec  Hager<br /><link lobby@ig-fahrrad.org - mail><img src="http://www.radlobby.at/cms/fileadmin/img/icons/mail_01.gif" alt="" /><span id="OBJ_PREFIX_DWT103">lobby@ig-fahrrad.org</span></link><br />0650-9464968
]]></content:encoded>
			<category>Radlobby IGF</category>
			<category>Presseaussendung</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 16 Mar 2010 11:49:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Deutliche Einsparungen im Gesundheitswesen durch Radverkehrsförderungen möglich</title>
			<link>http://www.radlobby.at/cms/artikel/datum/2010/01/27/deutliche_einsparungen_im_gesundheitswesen_durch_radverkehrsfoerderungen_moeglich.html</link>
			<description>Internationale Studien belegen ein massives Einsparungspotenzial im Gesundheitswesen durch Investitionen in die Radverkehrsförderung: jeder Euro, der für den Radverkehr ausgegeben wird, bewirkt 3 bis 5 Euro Einsparung im Gesundheitswesen.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Bis zum Jahr 2013 hat die österreichische Regierung aktuell beschlossen, sechs Milliarden Euro einzusparen - wo dieses Geld aber genau eingespart werden soll, ist noch offen. Die gesamten verkehrsbedingten Gesundheitskosten in Österreich betragen nach einer aktuellen VCÖ-Studie 2,3 Milliarden Euro pro Jahr, wobei&nbsp;&nbsp;die Kosten, die aufgrund von Bewegungsmangel entstehen, noch nicht eingerechnet sind. Mirko Javurek von RADLOBBY.AT fordert: &quot;Durch eine gezielte Radverkehrsförderung können massive Einsparungen im Gesundheitswesen erzielt werden - zum Wohle der Steuerzahler und der Umwelt - eine Win-Win-Win Situation&quot;. <br /> <br /> In Österreich werden viele Wege, die sich leicht mit dem Fahrrad zurücklegen ließen, mit dem Auto zurückgelegt: die Hälfte aller Autofahrten sind kürzer als 5 km, und für 40 % aller Autofahrten besteht laut Erhebungen kein objektiver Grund, dass sie nicht mit dem Fahrrad zurückgelegt werden könnten. Durch gezielte Radverkehrsförderung könnte hier also ein enormes Verlagerungspotenzial ausgeschöpft werden, das nicht nur zu einem klima- und umweltfreundlicheren Verkehr, sondern auch zu einer Steigerung der Volksgesundheit beitragen kann. Forscher der britischen Initiative &quot;Cycling England&quot; haben berechnet, dass jeder Euro, der für den Radverkehr ausgegeben wird, 3 bis 5 Euro Einsparung im Gesundheitswesen bewirkt. <br /> <br /> Fördermaßnahmen für den Radverkehr bestehen neben baulichen Maßnahmen zu einer radfahrfreundlichen Umgestaltung des Straßenraums vor allem auch in einer verstärkten Bewusstseinsbildung für das Radfahren z.B. durch Imagekampagnen. Hier besteht in Österreich noch großer Handlungsbedarf. ]]></content:encoded>
			<category>Presseaussendung</category>
			<category>radlobby.at</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 27 Jan 2010 08:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Förderung des Radverkehrs als schnelle Maßnahme gegen den Klimawandel</title>
			<link>http://www.radlobby.at/cms/artikel/datum/2009/12/18/foerderung_des_radverkehrs_als_schnelle_massnahme_gegen_den_klimawandel.html</link>
			<description>Klimagipfel: Auf der Suche nach den schnellen Maßnahmen gegen den Klimawandel könnte eine deutliche Erhöhung des Radverkehrsanteils eine signifkante Reduktion beim Energieverbrauch des Binnenverkehrs bewirken.</description>
			<content:encoded><![CDATA[ Das Kyoto-Ziel wird derzeit im Bereich Verkehr am weitesten verfehlt. Da der Ausbau der Radverkehrsinfrastruktur vergleichsweise wenig kostet und mit einem Bruchteil der Kosten von Projekten für den Kfz-Verkehr und den öffentlichen Verkehr wesentliche Verbesserungen beim Radverkehr erzielt werden können, ist dieser Quantensprung für den Radverkehr unverzüglich einzuleiten. 
<h3> Enormer Energiebedarf für PKW-Kurzstreckenfahrten </h3>
Zwei Drittel aller Wege in der Stadt sind kürzer als 5 km, 50 % kürzer als 3 km. Es ist absurd, mit dem Pkw regelmäßig für diese kurzen Wege das 20-fache des durchschnittlichen Eigengewichtes des Menschen in Bewegung zu setzen. Dafür ist ein enormer Energiebedarf notwendig, der beim 50-fachen der Fortbewegung mit dem Fahrrad liegt. Daher sollten vor allem jene Pkw-Wege verlagert werden, für die kein objektiver Grund zur unbedingten Verwendung des Pkw vorliegt, das sind laut Studien bis zu 40 % aller Auto-Wege. Allein aus diesem eklatanten Unterschied des Energieverbrauches besteht seitens der Politik dringender Handlungsbedarf, den Radverkehr intensiv zu fördern und dieses offensichtliche Einsparungspotenzial viel intensiver als bisher zu nutzen. 
<h3> Wie viel Energie wird mit den unterschiedlichen Verkehrsmitteln verbraucht? </h3>
Gerade auf kurzen Strecken brauchen Kfz besonders viel Treibstoff. Mit 10 l pro 100 km muss man auch heute noch rechnen, das&nbsp;ergibt umgerechnet 1,00 kWh/km. Beim Öffentlichen Verkehr (ÖV) wird in der Literatur ein Wert angegeben, der bei rund 20 % des Wertes des MIV liegt, also etwa 0,20 kWh/km. Beim Fahrrad beträgt der Energiebedarf bei 15 km/h Fahrgeschwindigkeit lediglich 0,02 kWh/km! 
Die Hochrechnung, ausgehend von den Weglängen und der Anzahl der Wege im Jahr 2001 (Verkehrserhebung 2001) ergibt beispielsweise für Linz folgendes Bild: Eine Verdoppelung des Radverkehrs würde den Energieverbrauch des Verkehrs um ca. 11 % reduzieren. 
<h3> Wie soll eine Stärkung des Radverkehrs konkret erreicht werden? </h3>
Dieses ambitionierte Ziel soll mit einem Schwerpunktprogramm zur Errichtung von Radverkehrsanlagen und der Ausnutzung aller Maßnahmen der Radverkehrsförderung und einer wesentlich verstärkten Öffentlichkeitsarbeit erreicht werden. Dies müsste deutlich über das bisher gesetzte Niveau hinausgehen. In vielen österreichischen Städten waren die in den letzten Jahren eingesetzten finanziellen Mittel für den Radverkehr jedenfalls viel zu gering, um stärkere Verkehrsverlagerungen zu erzielen. ]]></content:encoded>
			<category>radlobby.at</category>
			
			<author>info@ifahrrad.at</author>
			<pubDate>Fri, 18 Dec 2009 08:05:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Radhelmpflicht für Kinder erschwert Zugang zu klimaschonender Mobilität</title>
			<link>http://www.radlobby.at/cms/artikel/datum/2009/10/01/radhelmpflicht_fuer_kinder_erschwert_zugang_zu_klimaschonender_mobilitaet.html</link>
			<description>Bei der Sitzung des niederösterreichischen Landtags am 1. Oktober wurde eine Radhelmpflicht für Kinder im Rahmen des Sportgesetzes beschlossen. RADLOBBY.AT spricht sich dagegen aus: Grundsätzlich stellt eine gesetzliche Verpflichtung zum Tragen eines Radhelms eine Hürde dar, die eine alltägliche Nutzung des Fahrrades erschwert und damit den Radanteil stark verringern würde.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Jede Maßnahme, die den Radanteil reduziert statt erhöht, hat negative Auswirkungen auf Volksgesundheit, Unfallhäufigkeit und Umwelt. Dies trifft in besonderem Maße auf eine Helmpflicht für Kinder zu: Gerade hier werden Grundsteine für Gesundheit, Bewegungsfreude und Radbegeisterung gelegt, und auch hier sind verkehrsberuhigende Maßnahmen, Verkehrserziehung und die Eigenverantwortung der Eltern die geeigneteren Mittel zur Sicherheit. Daher spricht sich RADLOBBY.AT, die Plattform aller Radlobby-Vereine in Österreich, gegen eine Helmpflicht aus. Die wichtige Entwicklungen unserer Mobilitätsgesellschaft hin zu Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Gesundheit würde damit erschwert und der Nutzen einer Helmpflicht in punkto Verletzungsvermeidung dadurch aufgehoben.
<b>Die vom KfV geforderte Radhelmpflicht für Kinder bis 14 Jahren würde den Radfahranteil nachhaltig reduzieren.</b><br /><br />Diese Argumente sprechen aber nicht gegen ein individuelle Entscheidung pro Helm: Die positiven Folgen einer persönlichen Entscheidung für das Helmtragen beim Alltagsradeln können mit Kampagnen zur Eigenverantwortlichkeit gefördert - und die negativen Folgen einer Helmtragepflicht dabei vermieden werden. Auch ÖAMTC, ARBÖ und BMVIT unterstützen eine Helmpflicht für Radfahrende nicht, sprechen sich aber für Imagekampagnen pro Helm aus.&nbsp; SicherheitsexpertInnen weisen zu recht auf effektivere und effizientere Schritte im Bereich Verkehrsplanung und Verkehrsschulung und Unfallvermeidung hin: Entschleunigung und Reduzierung des motorisierten Verkehrs, fahrradgeeignete Infrastruktur und Verkehrsorganisation, Schulungs- und Motivationskampagnen.<br /><br />Ausführliche Stellungnahme zur Fahrrad-Helmpflicht siehe <link fileadmin/RADLOBBY/allgemein/helmpflicht_positionspapier_0902.pdf - download><img src="http://www.radlobby.at/cms/fileadmin/img/icons/download_01.gif" alt="" />Positionspapier RADLOBBY.AT</link>.]]></content:encoded>
			<category>Presseaussendung</category>
			<category>radlobby.at</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 01 Oct 2009 19:00:00 +0200</pubDate>
			<enclosure url="http://www.radlobby.at/cms/uploads/media/helmpflicht_positionspapier_0902_01.pdf" length ="93369" type="application/pdf" />
		</item>
		
		<item>
			<title>Erfolg für Initiative FahrRad: Land OÖ präsentiert Radverkehrskonzept</title>
			<link>http://www.radlobby.at/cms/artikel/datum/2009/09/21/erfolg_fuer_initiative_fahrrad_land_ooe_praesentiert_radverkehrskonzept.html</link>
			<description> Nicht zuletzt auf Grund der konkreten Vorschläge und des Drucks der Initiative FahrRad erstellte das Land ein „OÖ Landesradverkehrskonzept 2009“, das vor wenigen Tagen von den Landesräten Hiesl und Anschober der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. 
 Ziel ist laut Hiesl, den Radverkehrsanteil von derzeit rund 7 % auf 10 % anzuheben. Anschober spricht von einer Verdoppelung bis 2015. Und auch wenn Hiesls Lieblingsprojekt, die touristischen Radwanderwege und deren Ausbau in der Presseunterlage an erster Stelle angeführt werden, so geht es im Konzept primär um die Förderung des Alltags-Radverkehrs. 
 Die geplanten Maßnahmen liegen auf drei Ebenen:
 Öffentlichkeitsarbeit für das Radfahren: Dazu soll eine gute Internet-Plattform erstellt werden, soll es Förderaktionen in den Gemeinden geben, weiters Ideenwettbewerbe, Info und Motivationskampagnen etc.  Organisation und Verkehrspolitik: Genannt wird u. a. die Erstellung von Radverkehrskonzepten für Gemeinden und Regionen, verbindliche...</description>
			<content:encoded><![CDATA[ Nicht zuletzt auf Grund der konkreten Vorschläge und des Drucks der Initiative FahrRad erstellte das Land ein „OÖ Landesradverkehrskonzept 2009“, das vor wenigen Tagen von den Landesräten Hiesl und Anschober der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. 
 Ziel ist laut Hiesl, den Radverkehrsanteil von derzeit rund 7 % auf 10 % anzuheben. Anschober spricht von einer Verdoppelung bis 2015. Und auch wenn Hiesls Lieblingsprojekt, die touristischen Radwanderwege und deren Ausbau in der Presseunterlage an erster Stelle angeführt werden, so geht es im Konzept primär um die Förderung des Alltags-Radverkehrs. 
 Die geplanten Maßnahmen liegen auf drei Ebenen:
<ul><li class="level1"><div class="li"> <b>Öffentlichkeitsarbeit für das Radfahren:</b> Dazu soll eine gute Internet-Plattform erstellt werden, soll es Förderaktionen in den Gemeinden geben, weiters Ideenwettbewerbe, Info und Motivationskampagnen etc.</div> </li><li class="level1"><div class="li"> <b>Organisation und Verkehrspolitik:</b> Genannt wird u. a. die Erstellung von Radverkehrskonzepten für Gemeinden und Regionen, verbindliche Richtlinien für den Bau von Radfahranlagen, verbesserte Möglichkeiten der Fahrradmitnahme in Bahn und Bussen.</div> </li><li class="level1"><div class="li"> <b>Infrastruktur:</b> Alle Straßenbauprojekte sollen bereits in der Planungsphase auf ihre Radverträglichkeit geprüft werden. Um eine Erhöhung des Radanteils zu erreichen, soll oö-weit ein Netz an Hauptrouten für den Alltagsradverkehr geschaffen werden.</div> </li></ul>
 Insgesamt trägt das Konzept sehr stark die Handschrift des seit einem Jahr amtierenden oö Radverkehrsbeauftragten Christian Hummer, der seit Beginn seiner Tätigkeit eine intensive Kooperation mit der Initiative FahrRad sucht. Dadurch war es auch möglich, viele Vorschläge und Ideen der oö Radlobby in das vorliegende Konzept einfließen zu lassen. 
 Spannend für die Umsetzung ist die Frage, wer nach der Landtagswahl für den Radverkehr in der Landesregierung zuständig sein wird und ob das Konzept auch nach der Wahl gilt. Die Initiative FahrRad bietet jedenfalls eine intensive Mitarbeit an.
<h3>Detailliertere Informationen</h3>
<ul><li><link http://www.ifahrrad.at/cms/fileadmin/ifahrrad/Download/2009-09_RVK_PK_Hiesl.pdf - download>Presseunterlagen Hiesl (PDF-Datei)<br /></link></li><li><link http://www.ifahrrad.at/cms/fileadmin/ifahrrad/Download/2009-09_RVK_PK_Anschober.pdf - download>Presseunterlagen Anschober (PDF-Datei)</link><link http://www.ifahrrad.at/cms/fileadmin/ifahrrad/Download/2009-09_RVK_PK_Anschober.pdf - download><br /></link></li></ul>]]></content:encoded>
			<category>IFahrRad OÖ</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 21 Sep 2009 17:03:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Verkehrsmittel-Ralley: Rad gewinnt!</title>
			<link>http://www.radlobby.at/cms/artikel/datum/2009/07/21/verkehrsmittel_ralley_rad_gewinnt.html</link>
			<description>Am 6.7. trafen in Wien zwei Fahrradtouren im Zeichen von Klimaschutz und Nachhaltigkeit aufeinander: Die Klimatour von klima:aktiv und Lebensministerium und die Green Bikes Tour, die vom Mittelmeer über die Donau nach Südungarn unterwegs ist und deren österreichischen Part die IGF und die IFR OÖ organisierten.
Dieser Anlass wurde mit einer Pressekonferenz im Weltcafe gewürdigt, bei der auch Umweltminister Niki Berlakovich zugegen war, um die Vorteile des Fahrrads als Alltagsverkehrsmittel zu preisen und beim Faltradwettfalten den ehrenhaften 3.Platz zu belegen. (Der Sieg ging natürlich an die IGF!).
Um die allgemein bekannten Vorzüge des Rads in der Stadt anschaulich zu untermauern, ließen wir einzelne Gruppen der Green BikerInnen mit verschiedenen Verkehrsmitteln gegeneinander antreten und die Strecke Donauinsel &gt; Innenstadt in der morgendlichen Rush Hour um die Wette zurücklegen: Auto vs. Öffi vs. Rad. Das Ergebnis wurde vor Ort der Presse präsentiert. Nun, wer gewann...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Am 6.7. trafen in Wien zwei Fahrradtouren im Zeichen von Klimaschutz und Nachhaltigkeit aufeinander: Die <link http://www.klimatour.at _blank - "klimatour">Klimatour</link> von klima:aktiv und Lebensministerium und die <link http://www.greenbikesforpeace.eu _blank - "greenbikes">Green Bikes Tour</link>, die vom Mittelmeer über die Donau nach Südungarn unterwegs ist und deren österreichischen Part die <link 18 - internal-link><img src="http://www.radlobby.at/cms/fileadmin/img/icons/internal_link_01.gif" alt="" />IGF</link> und die <link 16 - internal-link><img src="http://www.radlobby.at/cms/fileadmin/img/icons/internal_link_01.gif" alt="" />IFR OÖ</link> organisierten.
Dieser Anlass wurde mit einer Pressekonferenz im Weltcafe gewürdigt, bei der auch Umweltminister Niki Berlakovich zugegen war, um die Vorteile des Fahrrads als Alltagsverkehrsmittel zu preisen und beim Faltradwettfalten den ehrenhaften 3.Platz zu belegen. (Der Sieg ging natürlich an die IGF!).
Um die allgemein bekannten Vorzüge des Rads in der Stadt anschaulich zu untermauern, ließen wir einzelne Gruppen der Green BikerInnen mit verschiedenen Verkehrsmitteln gegeneinander antreten und die Strecke Donauinsel &gt; Innenstadt in der morgendlichen Rush Hour um die Wette zurücklegen: Auto vs. Öffi vs. Rad. Das Ergebnis wurde vor Ort der Presse präsentiert. Nun, wer gewann wohl?
Das Resultat war vorhersehbar: In einer halben Stunde hatte Fahrradbotin Piefke von <link http://www.spinning-circle.at/ _blank - "circles">Spinning Circle</link> die Strecke vom Schulschiff über den Blumenladen <link http://lok-unverbluemt.at/ _blank - "unverbluemt">unverblümt</link> in Margareten zum <link http://www.weltcafe.at _blank - "weltcafe">Weltcafe</link> hinter der Votivkirche geschafft, 2o Minuten später trudelte gemütlich der radelnde Haupttross der Greenbikes ein und erst nach über einer Stunde die Abteilung Auto; wegen marginalem Morgenverkehr weil Ferienbeginn ohne Stau. Knapp danach waren auch die Öffi-Nutzer zur Stelle, für ungarische Gäste gar nicht schlecht. Ebenso aufschlussreich die CO2-Statistik, bei der naturgemäß auch das KFZ schlechtest abschnitt.
<b>Endergebnis der Verkehrsmittel-Ralley:</b>
<ol><li>Fahrradbotin; 31 min; 0,0 g CO2 auf 10 km</li><li>Fahrrad-Touristengruppe; 51 min; 0,0 g CO2 auf 10 km</li><li>Auto; 67 min; 2400 g CO2 auf 12 km (!)</li><li>Öffis; 77 min; 150 g CO2 auf 10 km</li></ol>
Quod erat demonstrandum: <b>Fahr Rad, sei schneller und sauberer am Ziel!</b>]]></content:encoded>
			<category>Radlobby IGF</category>
			<category>radlobby.at</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 21 Jul 2009 18:36:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Velo-city Konferenz 2009: Re-Cycling Cities</title>
			<link>http://www.radlobby.at/cms/artikel/datum/2009/06/06/velo_city_konferenz_2009_re_cycling_cities.html</link>
			<description>Über 800 TeilnehmerInnen aus der ganzen Welt besuchten die diesjährige Velo-city Konferenz in Brüssel zum Thema „Re-Cycling Cities“. Eine Woche lange drehte sich dort alles rund um die Förderung des Fahrrads insbesondere als Alltagsverkehrsmittel.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die &quot;Velo-city&quot; ist eine mittlerweile jährlich stattfindende Fahrrad-Konferenz, die von der <link http://www.ecf.com _blank ext><img src="http://www.radlobby.at/cms/fileadmin/img/icons/external_link_new_window_01.gif" alt="" />ECF</link>, dem europäischen Dachverband der Fahrradvereine, veranstaltet wird. Neben zahlreichen Vorträgen gab es heuer eine begleitende Ausstellung, Exkursionen und eine gemeinsame Radfahrt durch Brüssel. Die TeilnehmerInnen konnten während der Konferenz die Räder des neuen Brüsseler Radverleihsystems nach dem Pariser Velib-System und eine Sonderserie von Dahon-Falträdern testen.
<h3>Post-fossile Mobilität</h3>
Ganz klar wurde in den Vorträgen hervorgestrichen, dass es höchste Zeit ist, das weltweite Mobilitätsverhalten drastisch zu ändern: der „Peak Oil“, also der Zeitpunkt, wo die weltweite Ölförderung trotz steigender Nachfrage abzunehmen beginnt, ist erreicht, wir steuern auf eine „post-fossile Mobilität“ zu. Bis 2050 müssen die CO2-Emissionen auf 0 zurückgehen, um die Klimaerwärmung auf +2° zu beschränken! Das <link http://www.ipcc.ch - external-link-new-window><img src="http://www.radlobby.at/cms/fileadmin/img/icons/external_link_new_window_01.gif" alt="" />IPCC</link> (Intergovernmental Panel on Climate Change) hebt in seinem 1000-seitigen Klimabericht die Wichtigkeit einer neuen Raumplanung hervor, widmet aber nur 1 Seite dem Radverkehr – dafür erntete er scharfe Kritik vom deutschen <link http://de.wikipedia.org/wiki/Heiner_Monheim - external-link-new-window><img src="http://www.radlobby.at/cms/fileadmin/img/icons/external_link_new_window_01.gif" alt="" />Radfahr-Professor Monheim</link>, die mit tosendem Applaus bestätigt wurde: mindestens 100 Seiten müssten dem Radfahren und den schädlichen Auswirkungen des Kfz-Verkehrs gewidmet werden!
<h3>Win-Win-Win Situation</h3>
Kopenhagens Bürgermeister brachte es auf den Punkt: <i>„Radfahren ist eine extrem effektive Lösung für die Verkehrsprobleme unserer Städte“</i>. Alltagsradfahren ist eine Win-Win-Win Situation: es ist umwelt- und klimafreundlich, die eigene Mobilität wird erfüllt und die Gesundheit profitiert, wobei der Gesundheitsvorteil durch die Bewegung die Beeinträchtigung durch Kfz-Abgase deutlich überwiegt. Im Rahmen des belgischen Projekts „Bike to Work“ konnten ausführliche medizinische Untersuchungen zeigen, dass regelmäßiges Radfahren zur Arbeit nicht nur die Gesundheit verbessert, sondern auch das persönliche Wohlbefinden steigert.&nbsp;
Investitionen in den Radverkehr haben im Vergleich zu anderen Verkehrsarten ein deutlich höheres Nutzen-zu-Aufwand Verhältnis. <link http://www.cyclingengland.org.uk http external-link-new-window><img src="http://www.radlobby.at/cms/fileadmin/img/icons/external_link_new_window_01.gif" alt="" />Cycling England</link>, das es zum Ziel hat, Radfahren zum „Mainstream Mode of Transport“ zu machen, berechnete den wirtschaftliche Nutzen des Radfahrens: 1 € Ausgabe für den Radverkehr bringt 3 bis 4,5 € Einsparung im Gesundheitsbereich! Oder: 1 km Autofahrt kostet der Allgemeinheit 10 Cent, 1 km Radfahrt hingegen bringt 16 Cent Gewinn. Die WHO hat mit dem “Health Economic Assessment Tool&nbsp; for Cycling” (<link http://www.euro.who.int/transport/policy/20081219_1 - external-link-new-window><img src="http://www.radlobby.at/cms/fileadmin/img/icons/external_link_new_window_01.gif" alt="" />HEAT</link>) eine einfache Möglichkeit zur Berechnung des gesundheitlichen Nutzens eines Radfahrprojekts in Form einer Excel-Tabelle geschaffen.
<h3>Kopf an - Motor aus</h3>
Eindrucksvoll waren auch die vorgestellten Kampagnen zur Förderung des Radfahrens: das Fahrrad muss zum neuen Statussymbol werden. Schweden wirbt erfolgreich auf Milchpackungen fürs Radfahren, Deutschland startete die Kampagne <link http://www.kopf-an.de - external-link-new-window><img src="http://www.radlobby.at/cms/fileadmin/img/icons/external_link_new_window_01.gif" alt="" />Kopf an – Motor aus</link> (nette Details: Strafzettel für falschgeparkte Autos, wo hinten „Geld sparen – Rad fahren“ drauf steht, <link http://www.kopf-an.de/kurzstrecke/fahrschule - external-link-new-window>Kurzstreckenfahrschule</link>), England bewirbt Radfahren zur Schule mit dreistufigen Radfahrkursen, und Ghent macht seine Bürger „wild aufs Radeln“ und fördert Einkaufen mit dem Fahrrad. Selbst Fahrrad-Metropolen wie Kopenhagen (55 % fahren bereits mit dem Rad zur Arbeit) und Odensee mit einem hohen Radfahranteil wollen Radfahren noch weiter steigern und geben 20 bis 40 Euro pro Einwohner und Jahr für den Radverkehr aus (zum Vergleich: Linz ca. 2 Euro). In Belgien müssen per Gesetz alle Einbahnen in Gegenrichtung für RadfahrerInnen geöffnet sein, Ausnahmen sind nur in rechtfertigbaren Einzelfällen erlaubt.
<h3>Rad und öffentlicher Verkehr</h3>
Auch das Thema Rad und Öffentlicher Verkehr (ÖV) kam nicht zu kurz. Allen voran demonstrierten die Schweizer Bundesbahnen ihre Vorreiterrolle im ÖV: da es bei der Radmitnahme zu viele Spitzentage gibt, wo es zu Engpässen kommt, wird das Radmitnahmeangebot aufgestockt! Radmitnahme im Doppelstock-Intercity mit niveaugleichem Einstieg und Wagenstandsanzeige auf den Bahnsteigen mit Position des Fahrradabteils sind selbstverständlich. Die Region Nordrhein-Westfalen (D) bietet Radmitnahme in Nahverkehrsmitteln ohne zeitliche Einschränkung und vertraut mit Erfolg auf die allgemeine Vernunft. Radmitnahme in Bussen ist nach wie vor viel zu selten möglich, die in den USA oft vorhandenen Radständer an der Busfrontseite bieten zwar viele Vorteile (insbesondere Sichtkontakt Fahrer-Räder-Ladevorgang), sind aber in Europa aufgrund der Gesetze nicht möglich. Die belgische Nahverkehrsgesellschaft TEC entwickelte spezielle Falträder für die Mitnahme im ÖV, die sich in wenigen Sekunden falten lassen, sich auch gefaltet leicht transportieren lassen, wenig Platz brauchen, weniger als 10 kg wiegen und durch Zahnriemen statt Kette nichts schmutzig machen können.
<h3>Charta von Brüssel</h3>
Die Konferenz endete mit einem Plenum im EU-Parlament, wo u. a. VertreterInnen der Städte Kopenhagen, München, Mailand und Madrid die <link http://www.velo-city2009.com/charta-Brussel.html - external-link-new-window><img src="http://www.radlobby.at/cms/fileadmin/img/icons/external_link_new_window_01.gif" alt="" />Charta von Brüssel</link> unterzeichneten. Motivieren auch Sie die Politiker Ihrer Stadt dazu! Auch die Forderungen nach einem EU-Fahrradbeauftragten wurden an die Anwesenden EU-Politiker mehrfach geäußert, und nach einem größeren EU-Fahrradbudget (derzeit: 60 % Straße, 26 % Schiene, &lt; 1 % Fahrrad). 
Alles in allem war die Konferenz sehr inspirierend, es tat gut, hunderte von Gleichgesinnten zu treffen, die das Fahrrad für das zukunftsweisendste Alltagsverkehrsmittel im Nahbereich halten. Die Folien der Vorträge können von der <link http://www.velo-city2009.com/ - external-link-new-window><img src="http://www.radlobby.at/cms/fileadmin/img/icons/external_link_new_window_01.gif" alt="" />Homepage</link> heruntergeladen werden. 
Die <link http://www.velo-city2010.com - external-link-new-window><img src="http://www.radlobby.at/cms/fileadmin/img/icons/external_link_new_window_01.gif" alt="" />Velo-city 2010</link> wird vom 22. bis 25. Juni 2010  in der Fahrradmetropole Kopenhagen stattfinden – jedem/r Fahrradaktivisten/in kann nur wärmstens empfohlen werden, teilzunehmen, um sich dort auszutauschen und Motivation zu tanken!]]></content:encoded>
			<category>radlobby.at</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 06 Jun 2009 19:40:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>ECF - Fahrradlobbying auf Europa-Ebene</title>
			<link>http://www.radlobby.at/cms/artikel/datum/2009/05/25/ecf_fahrradlobbying_auf_europa_ebene.html</link>
			<description>Die European Cyclists’ Federation ECF ist der Dachverband der Organisationen für Alltags-RadfahrerInnen in Europa. Sie hat 36 Vollmitglieder – das sind jene Vereine, die Einzelpersonen als Mitglieder haben, wie z.B. ARGUS und IG-Fahrrad. </description>
			<content:encoded><![CDATA[<span lang="DE">Dazu kommen 22 assoziierte Mitglieder – das sind hauptsächlich Organisationen und Verbände, die im Bereich Radtourismus arbeiten. Insgesamt vertritt die ECF ca. 500.000 Einzelmitglieder in 38 Ländern. Sie verbindet uns sowohl mit wesentlich größeren Organisationen wie dem <link http://www.adfc.de - external-link-new-window><img src="http://www.radlobby.at/cms/fileadmin/img/icons/external_link_new_window_01.gif" alt="" />deutschen ADFC</link>, dem <link http://www.fietsersbond.nl - external-link-new-window><img src="http://www.radlobby.at/cms/fileadmin/img/icons/external_link_new_window_01.gif" alt="" />niederländischen Fietsersbond</link>&nbsp;und dem <link http://www.ctc.org.uk - external-link-new-window><img src="http://www.radlobby.at/cms/fileadmin/img/icons/external_link_new_window_01.gif" alt="" />britischen CTC</link>, als auch mit kleinen Vereinen wie der <link http://www.lvi.lu - external-link-new-window><img src="http://www.radlobby.at/cms/fileadmin/img/icons/external_link_new_window_01.gif" alt="" />Lëztebuerger Vëlos-Initiativ</link> in Luxemburg. Die volle Liste der Mitglieder kann unter&nbsp;<link http://www.ecf.com/4_1>www.ecf.com/4_1</link> eingesehen werden. Die ECF wurde 1983 gegründet.</span> 
<h5 style="line-height: 150%;"><span lang="DE">Was tut die ECF?</span></h5>
<span lang="DE">Die ECF soll dem Rad fahren länderübergreifend ein politisches und publizistisches Profil verleihen. Diesem Ziel dienen Vernetzungen mit anderen verwandten Gruppierungen, Lobbyingaktivitäten auf EU-Ebene bzw. eigene Projekte wie das EuroVelo Netzwerk transeuropäischer Radrouten und die Konferenzreihe „Velo-city“.</span>
<h5 style="line-height: 150%;"><span lang="DE">Vernetzung:</span></h5>
<span lang="DE">Die ECF ist selbst Mitglied einiger einschlägiger Allianzen, z.B. der <link http://www.transportenvironment.org - external-link-new-window><img src="http://www.radlobby.at/cms/fileadmin/img/icons/external_link_new_window_01.gif" alt="" />European Federation for Transport and Environment</link>, der <link http://www.ecomobility.org - external-link-new-window><img src="http://www.radlobby.at/cms/fileadmin/img/icons/external_link_new_window_01.gif" alt="" />Global Alliance for EcoMobility</link>, der <link http://www.aevv-egwa.org - external-link-new-window><img src="http://www.radlobby.at/cms/fileadmin/img/icons/external_link_new_window_01.gif" alt="" />European Greenways Association</link> und der <link http://www.nomegatrucks.eu - external-link-new-window><img src="http://www.radlobby.at/cms/fileadmin/img/icons/external_link_new_window_01.gif" alt="" />No Megatrucks Alliance</link>. In den letzten Jahren verstärkte die ECF Vernetzungen mit den Verbänden der Fahrradindustrie (<link http://www.colibi.com - external-link-new-window><img src="http://www.radlobby.at/cms/fileadmin/img/icons/external_link_new_window_01.gif" alt="" />COLIBI</link> für ganze Fahrräder und <link http://www.coliped.com - external-link-new-window><img src="http://www.radlobby.at/cms/fileadmin/img/icons/external_link_new_window_01.gif" alt="" />COLIPED</link>, für Fahrradteile) und des Fahrradhandels (<link http://www.etra-eu.com - external-link-new-window><img src="http://www.radlobby.at/cms/fileadmin/img/icons/external_link_new_window_01.gif" alt="" />ETRA</link>). Die ECF pflegt Kontakte in der „European Cycling Group“, eine Art Radverein von EU-Bediensteten, die Mitglieder in verschiedensten Abteilungen hat. Weiters agitiert die ECF für die Aufstellung einer „Intergroup“ – d.h., eines fraktionsübergreifenden Konsultationsforen im Parlament – zum Thema Rad fahren.</span>
<h5 style="line-height: 150%;"><span lang="DE">EU-Lobbying:</span></h5>
<span lang="DE">Im Zuge einer Neuorganisation 2007 siedelte die ECF unter der Leitung vom Generalsektretär Bernhard Ensink ihre Zentrale wieder in Brüssel an und verfolgt seither eine Lobbying-Strategie den EU-Institutionen gegenüber, um für die Berücksichtigung des Radverkehrs in allen relevanten Politikbereichen zu kämpfen. Viele gesetzgeberische Aktivitäten der EU haben Auswirkungen auf die Behandlung des Radverkehrs auf nationaler, regionaler und städtischer Ebene.</span>
<h5 style="line-height: 150%;"><span lang="DE">Drittes Eisenbahnpaket:</span></h5>
<span lang="DE">Zum Beispiel bereitet uns der 3. Eisenbahnpaket von 2007, mit seiner relativ schwachen Verpflichtung der Eisenbahnunternehmen im Bezug auf Radmitnahme in Langstreckenzügen, Sorgen; wenn es uns damals gelungen wäre, unsere Stimme in den EU-Institutionen effektiver einzubringen, hätte das Ergebnis viel besser aussehen können. </span>
<h5 style="line-height: 150%;"><span lang="DE">Grünbuch/Aktionsplan Städtische Mobilität:</span></h5>
<span lang="DE">Eine weitere umfassende Initiative war das Grünbuch zur städtischen Mobilität von September 2007, das im Jahr 2008 die Konsultation mit dem Parlament durchmachte und jetzt wieder der Kommission zur Ausarbeitung eines konkreten Aktionsplans vorliegt. (Siehe:&nbsp;<link http://ec.europa.eu/transport/urban/index_en.htm>ec.europa.eu/transport/urban/index_en.htm</link> ). Hier scheint – nach Zusage des zuständigen Kommissars Tajani beim diesjährigen Velo-city – eine wichtige Forderung der ECF in Erfüllung zu gehen, nämlich die Installation eines „europäischen Radverkehrsbeauftragten“ in der DG TREN (dem Generaldirektorat für Transport und Energie). Das Positionspapier der ECF hierzu ist unter&nbsp;<link http://www.ecf.com/3082_1>www.ecf.com/3082_1</link> nachzulesen. </span>
<h5 style="line-height: 150%;"><span lang="DE">Überarbeitung TEN-T:</span></h5>
<span lang="DE">Ein weiteres gegenwärtig in Arbeit befindliches Paket ist die Überarbeitung der TEN-T (Transeuropean Networks – Transport), und hier hat die ECF auch ein Erfolg erzielt. Der Entschluss des Parlaments vom 22.04.2009 über das entsprechende Grünbuch, (<link http://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?pubRef=-//EP//TEXT+TA+P6-TA-2009-0258+0+DOC+XML+V0//EN&language=EN - external-link-new-window><img src="http://www.radlobby.at/cms/fileadmin/img/icons/external_link_new_window_01.gif" alt="" />Parlamentarischer Text P6_TA-PROV(2009)0258</link>,&nbsp;</span><span lang="DE"> enthält Punkt 41) das Ersuchen an die Kommission, das EuroVelo-Netzwerk in der TEN-T zu berücksichtigen. Interessant in diesem Fall ist, dass die ECF auch die Unterstützung des <link http://www.eesc.eu - external-link-new-window><img src="http://www.radlobby.at/cms/fileadmin/img/icons/external_link_new_window_01.gif" alt="" />Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschusses</link> gewinnen konnte (in diesem sind z.B. die österreichischen Sozialpartner direkt vertreten; er ist ein wichtiger Konsultationspartner für Kommission und Parlament).</span>
<h5><span lang="DE">Einzelthemen:</span></h5>
<span lang="DE">Darüber hinaus gibt es eine Reihe von Einzelthemen, bei denen sich die ECF bemüht, ihre Stimme so gut es geht einzubringen. Ausgehend von Forschungen des niederländischen Fietsersbonds zur Wirksamkeit von Außenairbags bei Autos gibt es das Bestreben, die diesbezüglichen Euro-NCAP Standards in Richtung eines besseren Schutzes für RadlerInnen zu adaptieren: </span><link http://www.fietsersbond.nl/urlsearchresults.asp?itemnumber=16521&viewtype=popup - external-link-new-window><img src="http://www.radlobby.at/cms/fileadmin/img/icons/external_link_new_window_01.gif" alt="" /><span lang="DE">www.fietsersbond.nl/urlsearchresults.asp?itemnumber=16521&amp;viewtype=popup</span></link>. Ein wachsames Auge hat die ECF auf die Entwicklungen in Bezug auf Pedelecs/Elektrofahrräder, damit die derzeitige, von uns aus richtige Abgrenzung zu den stärkeren Elektrorollern (siehe&nbsp;<link http://de.wikipedia.org/wiki/Pedelec>de.wikipedia.org/wiki/Pedelec</link> und <link http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=CELEX:32002L0024:EN:HTML - external-link-new-window><img src="http://www.radlobby.at/cms/fileadmin/img/icons/external_link_new_window_01.gif" alt="" />Richtlinie 2002/24/EC Art. 1(h)</link><span lang="DE">) nicht abgeschwächt wird. Die ECF tritt (freilich mit Unterstützung der Industrie!) für eine Reduktion der Mehrwertsteuer auf Fahrräder und fahrradbezogene Dienstleistungen ein. Und schließlich erhebt die ECF eine mahnende Stimme gegen die Initiative der Kommission zur Einführung von „Licht am Tag“ („Daytime Running Lights“); vielleicht lässt sich diese doch noch verhindern.</span>
<h5 style="line-height: 150%;"><span lang="DE">Personal, Büro, Förderprojekte</span></h5>
<span lang="DE">Das ECF-Büro ist in den letzten zwei Jahren kräftig gewachsen. Neben dem Generalsekretär Bernhard Ensink (nl) gehören mittlerweile auch Fabian Küster (de), Randy Rzewnicki (be) und Zoë McCarthy (uk) zum fix angestellen Team. Alle bringen Berufserfahrung im Umgang mit den EU-Institutionen ein. Im Lobbying auch direkt involviert ist natürlich Präsident Manfred Neun. Weitere zeitlich begrenzte Stellen werden durch derzeit 3 von der EU finanzierte Projekte besetzt. Die ECF organisiert die <link http://www.danubebybike.eu - external-link-new-window><img src="http://www.radlobby.at/cms/fileadmin/img/icons/external_link_new_window_01.gif" alt="" />Danube by Bike Tour</link>&nbsp;im Auftrag der DG Enlargement; und sie ist Partnerin in den Projekten LifeCycle (das sich mit Radfahren und Gesundheit befasst) sowie Presto (in dem „erfolgreiche“ Rad-Städte „Anfänger“-Städten in Sachen Rad-Förderung auf die Sprünge helfen sollen).</span>
<h5 style="line-height: 150%;"><span lang="DE">Resumée:</span></h5>
<span lang="DE">Wir haben nun eine fleißige und kompetente Interessensvertretung auf EU-Ebene. Die Arbeit des neuen Teams zeigt erste Früchte. Politisch weht in Europa ein günstiger Wind für umweltverträgliche Fortbewegung. Von uns in die ECF investiertes Geld (2010 wird der Mitgliedsbeitrag 1 EUR / Einzelmitglied betragen) bleibt nicht ohne Rendite.</span>
<span lang="DE">Zum Weiterlesen:</span><span lang="DE"> <link http://www.ecf.com/3547_1 - external-link-new-window><img src="http://www.radlobby.at/cms/fileadmin/img/icons/external_link_new_window_01.gif" alt="" />ECF-Jahresberichte</link><br /></span>]]></content:encoded>
			<category>ARGUS Stmk</category>
			<category>radlobby.at</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 25 May 2009 12:02:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Fahrsicherheitstraining Rad</title>
			<link>http://www.radlobby.at/cms/artikel/datum/2009/05/08/fahrsicherheitstraining_rad.html</link>
			<description>Am Samstag den 18. April fand das erste Fahrsicherheitstraining Rad in der Donaustadt statt. Die Idee stammte ursprünglich von der Agendagruppe Rad in der Donaustadt und wurde gemeinsam mit Elite Radtours und ARGUS Transdanubien durchgeführt. Das Ziel des Trainings ist zu lernen, wie man sich in der Stadt mit dem Fahrrad sicher fortbewegen kann.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Unterstützt wird das Projekt durch die Donauständer Bezirksvorstehung und bei der ersten Fahrt hat auch&nbsp;der Bezirksvorsteher Stellvertreter Josef Taucher teilgenommen.
Als ungeschützter Verkehrsteilnehmer muss der Radfahrer besonders Acht geben und auch bei Fehlern der anderen korrekt reagieren können.
Besprochen und geübt&nbsp;wurden auch folgende&nbsp;Verkehrssituationen: 
<ul><li>Radfahren dort wo viel Fußgängerverkehr vorhanden ist (im konkreten Fall z.B. Donauzentrum)</li><li>Radfahren auf Busspur</li><li>Radfahren im Mischverkehr - Tempo 30</li><li>Radfahren am Mehrzweckstreifen</li><li>Aufstellfläche beim Linksabbiegen</li><li>Radfahren im Mischverkehr - Tempo 50 und Schrägparker</li><li>Zweirichtungsradweg mit Linksabbieger</li><li>Radfahren gegen die Einbahn mit und ohne Markierung</li><li>Linksabbiegen in Tempo 50 auf stark befahrene Straße</li><li>Fahren bei Parklücken </li></ul>
Highlight des Trainings war das persönliche Erleben des toten Winkels bei Großfahrzeugen. Jeder Teilnehmer konnte sich auf den Sitz des Busfahrers setzen und die beschränkten Sichtverhältnissen selber erleben. Elite Radtours stellte dankenswerterweise den Bus zur Verfügung.
Die nächsten Termine für das Fahrsicherheitstrainig stehen schon fest, und zwar am 16. Mai und 20. Juni von 9 - 12 Uhr, Treffpunkt am Schrödingerplatz/Amtshaus Donaustadt. Anmeldung bei der VHS Donaustadt unter 202 82 34. Die Teilnahme ist gratis.]]></content:encoded>
			<category>ARGUS Wien</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 08 May 2009 12:10:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Fahrrad hat beim Einkauf großes Potenzial</title>
			<link>http://www.radlobby.at/cms/artikel/datum/2009/03/19/fahrrad_hat_beim_einkauf_grosses_potenzial.html</link>
			<description>Eine Studie von ARGUS Steiermark zeigt, dass Einkaufen mit dem Fahrrad viel öfter möglich wäre, als es genutzt wird: meist lässt sich der Einkauf leicht mit dem Fahrrad transportieren, nur selten wird wirklich ein Auto benötigt. Trotzdem wird für die meisten Einkäufe das Auto verwendet.</description>
			<content:encoded><![CDATA[2009 hat das Verkehrsressort des Landes Steiermark das Einkaufen mit dem Fahrrad in den Blickpunkt gestellt. Ein Design-Wettbewerb für eine kombinierte Einkaufswagen-Anhänger-Lösung wurde ausgeschrieben, an der FH-Studiengang Industrial Design und die TU Graz mitwirken. Die Handelskette Spar hat Interesse bekundet, das Siegerprojekt umsetzen zu lassen und zu vertreiben.
An den im Frühjahr bei Grazer Einkaufszentren stattfindenden Aktionstagen beteiligt sich auch die ARGUS Steiermark: An mehreren Samstagen werden Transportalternativen mit dem Fahrrad vorgeführt und gemeinsam mit „Bicycle&quot; Anhänger zum Testen bereitgestellt. 
Im Vorfeld hat ARGUS Steiermark den KundInnen in den Einkaufswagen geschaut und so das Potenzial für das Fahrrad im Einkaufsverkehr abgesteckt. Das in seiner Deutlichkeit doch überraschende Ergebnis: Nimmt man alle 1635 beobachteten Einkäufe bei Lebensmittelgeschäften und Baumärkten in Graz und Graz-Umgebung zusammen, ergibt sich ein Anteil von 6&nbsp;% (!), bei dem ein Auto wirklich benötigt wurde. Bei 10&nbsp;% war kein Einkauf erkennbar, weitere 14&nbsp;% hätten die Einkäufe im Radanhänger abtransportieren können. Die weitaus größte Gruppe von 70&nbsp;% jedoch waren Einkäufe, die auch bequem mit einem Fahrrad mit herkömmlichen Korb hätten transportiert werden können. 
Ernüchternd war hingegen die tatsächliche Verkehrsmittelwahl: Fahrradanhänger war kein einziger im Einsatz. Das Rad wurde in nur 4&nbsp;% der Fälle verwendet, zu Fuß kamen immerhin 19&nbsp;%. Dominiert hat aber wie erwartet das Auto mit 77&nbsp;%. Zu berücksichtigen sind natürlich die Witterungsbedingungen, die im Erhebungszeitraum (Ende Februar/ Anfang März) das Ergebnis sicher zum Nachteil des Radverkehrsanteils beeinflusst haben. 
Details zur ARGUS Steiermark Einkaufs-Erhebung:<br /><link http://typo3/http://graz.radln.net/cms/beitrag/11097879/48581145/ - external-link-new-window><img src="http://www.radlobby.at/cms/fileadmin/img/icons/external_link_new_window_01.gif" alt="" />http://graz.radln.net</link><b><br /></b>
<h3>Termine Aktionstage „Einkaufen mit dem Rad&quot;</h3>
<ul><li>21.03.2009 Gigasport / Kastner &amp; Öhler</li><li>04.04.2009 Murpark</li><li>25.04.2009 Citypark</li><li>09.05.2009 Shopping Nord</li><li>16.05.2009 Shopping City Seiersberg, jeweils 09.00 bis 13.00 Uhr.</li><li>20.06.2009 Finale beim Grazer Umweltfest am Hauptplatz (9.00-17.00)</li></ul>
<br /><br />]]></content:encoded>
			<category>ARGUS Stmk</category>
			<category>radlobby.at</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 19 Mar 2009 23:01:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Filmreife Cruiser für Diagonale-Team</title>
			<link>http://www.radlobby.at/cms/artikel/datum/2009/03/08/filmreife_cruiser_fuer_diagonale_team.html</link>
			<description>Das Team des Festivals des österreichischen Films, der &quot;Diagonale&quot; (17. bis 22.03.), ist mit Cruisern im Diagonale-Design unterwegs. Hans Pauer von &quot;Rebikel&quot; hat die Flotte zusammengestellt, deren einzelnen Stücke auch käuflich erwerbbar sind.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Am Anfang stand die Anfrage von Diagonale-Mitarbeiterin nach Leihrädern. Hans Pauer bot seinerseits an, zu einem guten Preis&nbsp;wiederaufbereitete Fahrräder in Diagonale-Rot zu lackieren und mit Schriftzug und Wimpel zu versehen. Als ihm ein&nbsp;Posten&nbsp;1-Speed-Cruiser aus Fernost angeboten wurde, war die&nbsp;Flotte komplett: 15 Cruiser und fünf aufbereitete Fahrräder (Lasten-, Renn-, Klapprad) wurden in der Rebikel-Werkstatt in der Keplerstraße gefertigt und bereitgestellt, um mit Unterstützung der Stadt an die Diagonale-MitarbeiterInnen verliehen zu werden.
Zwei Maschinen wurden schon vor ihrem Einsatz verkauft. Eigentlich ist daran gedacht, die Flotte erst nach ihrem Einsatz&nbsp;beim Filmfestivals zu verkaufen, und zwar für wohlfeile € 171.- für das Stück Cruiser. Die aufbereiteten Sondermodelle sind teurer.
<b>Kein ÖV-Angebot bei Eröffnung</b>
So positiv die&nbsp;Idee mit dem Leihrad-Fuhrpark&nbsp;ist, so sorglos gingen die Veranstalter mit der Mobilität der Eröffnungsveranstaltung&nbsp;in der Listhalle um: Obwohl man die Graz AG, Betreiber der Grazer Verkehrsbetriebe, als Partner hat, ist es nicht gelungen,&nbsp;ein Angebot für den Abtransport der&nbsp;Gäste zu machen: Weil die Linie 85 nur bis 20.30 Uhr fährt, müssen die BesucherInnen nach Ende der Veranstaltung rund einen Kilometer bis zu den Haltestellen der Linien 1 und 7 gehen, so sie nicht auto- oder velomobil sind.]]></content:encoded>
			<category>ARGUS Stmk</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 08 Mar 2009 12:33:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Ghost Bikes: Erneut 5 Mahnmale für Fahrrad-Unfallopfer in Wien errichtet - und sofort von der Stadt Wien entfernt!</title>
			<link>http://www.radlobby.at/cms/artikel/datum/2009/03/05/ghost_bikes_erneut_5_mahnmale_fuer_fahrrad_unfallopfer_in_wien_errichtet_und_sofort_von_der_stadt.html</link>
			<description>Fahrrad-AktivistInnen errichteten am 28.2.2009 an 5 Unfallstellen Ghost Bikes. Damit erinnerten nun 8 dieser Mahn-Räder in Wien an Opfer des motorisierten Stadtverkehrs - für zwei Tage. Am 3.3. waren sie wieder verschwunden. </description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Protestbrief und Onlinepetition für Ghostbikes</b>
Wenige Tage nach dem Ghost Bike Ride vom 28.2. hat die Stadtverwaltung schon      ihre fehlende Sensibilität unter Beweis gestellt. Trotz (oder gerade wegen?)      der Vorinformation an die Bezirksverwaltungen wurden am 3.3. fast alle Ghost      Bikes entfernt! - sowohl 4 der 5 neu aufgestellten GBs (am Hernalser Gürtel,      an der Erdbergerlände, an der Schweglerbrücke und am Wiedner Gürtel) und alle      3 GBs in der Leopoldsstadt, die dort an die tödliche Unfallserie vom Oktober      2008 erinnerten.
Einzig das Ghost Bike vom 28.2. für Heidi H. stand noch einen Tag länger      in der Johnstraße. Dann wurde es von den AktivistInnen vor dem Zugriff der      MA48 gerettet und sichergestellt. Ein Zufall, dass es auch das einzige war,      das nicht bei einer Bezirksvorstehung angekündigt wurde? Wir sind enttäuscht,      erschüttert und erzürnt ob dieses (erwartbaren) Beweises von Ignoranz gegenüber      den berechtigten Anliegen unmotorisierter StadtbewohnerInnen, die ihre Gefährdung      durch den allgegenwärtigen Autozentrismus und die dadurch dominierte Verkehrsplanung      in Wien zum Ausdruck bringen wollten - und auch weiter werden. Unser Apell      an die Stadtverwaltung wurde offensichtlich von allen Bezirksverwaltungen      nicht nur ignoriert, sondern im Gegenteil als handlungsaufforderung zur Entfernung      interpretiert:
<p class="yellowbox">Zeigt eure Entrüstung, schickt Protestmails und unterschreibt die Online-Petition      unter dieser Adressen: <link http://ghostbikes.criticalmass.at _blank cont>http://ghostbikes.criticalmass.at</link> &nbsp; (Siehe auch Artikel auf<link http://derstandard.at/?id=1234508389718 _blank cont>      &gt;&gt;derstandard.at)</link></p>
<b>21 getötete RadfahrerInnen in Wien in den Jahren 2000-2008</b>
3 RadfahrerInnen verloren 2008 in Wien durch Kollisionen mit LKWs ihr Leben,      im Zeitraum der letzten neun Jahre waren es 21 Unfälle in Wien, die mit tödlichen      Folgen für Radfahrende geendet haben. (Zahlen: Bundesanstalt Statistik Österreich,      MA46) Um diese tragischen tödlichen Unfälle sichtbar zu machen und generell      eine erhöhte Wahrnehmung für RadfahrerInnen im Fließverkehr zu fordern, werden      wie in vielen anderen Städten dieser Welt auch in Wien &quot;Ghost Bikes&quot;      aufgestellt. Unter &quot;Ghost Bike&quot; versteht man ein weiß bemaltes Fahrrad,      das mit einer Informationsplakette versehen an einem Ort aufgestellt wird,      an dem einE RadfahrerIn durch einen Zusammenstoß ums Leben kam. Das erste      Ghost Bike wurde 2003 in den USA errichtet. Seine Nachfolger sind nun schon      in über 30 Städten weltweit zu sehen, in Österreich in Wien, Graz und Wiener      Neustadt.
<b>Ghost Bike für 26-jähriges Opfer</b>
Fahrrad-AktivistInnen nahmen nun diesen Samstag den nahenden 10. Jahrestag      des tödlichen Unfalls einer jungen Radfahrerin zum Anlass, um für dieses Opfer      des motorisierten Stadtverkehrs ein Ghost Bike in der Johnstraße aufzustellen.      Heidi H. war im Alter von 26 Jahren von einem Auto überrollt worden. Die zahlreichen      TeilnehmerInnen schmückten das Rad mit Blumen, Botschaften und brennenden      Kerzen.
Die Gruppe errichtete weitere 5 Ghost Bikes an diesem Tag, auch an Stellen,      wo schon bei der ersten Aktion im März 2008 Mahn-Räder errichtet worden waren.      Diese waren teils nach kürzester Zeit von der Stadtverwaltung wieder entfernt      worden. Diesmal richtet sich also der Appell an die Magistratsabteilungen      und Bezirksvorstehungen, die im Voraus von der Aktion unterrichtet worden      waren: &quot;Vielen RadfahrerInnen in Wien sind diese Ghostbikes ein starkes      Anliegen. Sie sehen in diesen Rädern ein sehr wichtiges Mahnmal gegen die      Gefährdung von RadfahrerInnen durch Autoverkehr. Berücksichtigen Sie bitte      dieses Anliegen und die Trauer der Hinterbliebenen und akzeptieren Sie Ghost      Bikes als öffentliche Mahnmale. Entfernen Sie sie nicht.&quot;
<b>8 Ghost Bikes stehen nun in Wien</b>
Damit stehen in Wien nun 8 Ghostbikes. 3 davon erinnern in der Leopoldstadt      an den Unfallmonat Oktober 2008, als 3 Menschen von LKWs überrollt wurden.      Diese Mahn-Räder werden regelmäßig besucht, geschmückt und betreut. Die nun      neu errichteten Ghost Bikes stehen im 15. Bezirk (Johnstraße, Felberstraße),      im 17.Bezirk (Hernalser Gürtel/Alser Straße), im 3. Bezirk (Erdbergsteg) und      am Wiedner Gürtel, Höhe Schönburgstraße.
Die IG Fahrrad sieht in dieser Aktion unabhängiger AktivistInnen einen Hinweis      auf dringenden Verbesserungsbedarf bei der innerstädtischen Verkehrsorganisation      im Interesse unmotorisierter TeilnehmerInnen. Auch wenn Radfahren eine sichere      Fortbewegungsart ist, muss auf jene Gefahr aufmerksam gemacht werden, die      gerade in Ballungszentren von PKW und LKW ausgeht und oft die schwächsten      VerkehrsteilnehmerInnen trifft: FussgängerInnen, Kinder, Radfahrende. ]]></content:encoded>
			<category>Radlobby IGF</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 05 Mar 2009 14:02:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Radfahren fördert Sicherheit und Gesundheit – OHNE Helmpflicht</title>
			<link>http://www.radlobby.at/cms/artikel/datum/2009/03/03/radfahren_foerdert_sicherheit_und_gesundheit_ohne_helmpflicht.html</link>
			<description>Nachteile und Argumentationsschwächen der Radhelmdebatte – ein Positionspapier von RADLOBBY.AT</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Radfahren im Alltag fördert Gesundheit und senkt Gesundheitsausgaben</b>
In den Industrieländern leiden immer mehr Menschen an Herz-Kreislauf-Problemen, Übergewicht und Atemwegserkrankungen. Die genannten Beschwerden stellen immer stärkere Belastungen für den Einzelnen und große Kostenfaktoren für die staatlichen Gesundheitssysteme dar. Chronischer Bewegungsmangel gilt dabei als Hauptursache, demzufolge ist es wichtig, dass mehr körperliche Bewegung in Alltagsabläufe integriert wird. Radfahren kann aufgrund seiner vielfältigen positiven Auswirkungen auf die Gesundheit als vorbeugende und begleitende Maßnahme sehr hilfreich sein. Je mehr Menschen das Fahrrad als Alltagsverkehrsmittel und nicht nur als gelegentliches Sportgerät nutzen, desto höher ist der gesundheitliche und finanzielle Nutzen für die Gesellschaft.<i></i>
<i>Bei einer Verdopplung des Radverkehrsanteils in Österreich würde das Gesundheitssystem jährlich um ca. 300 Millionen Euro entlastet</i>. <i>(1)</i><i></i>
<i>Beim Radfahren sind die Vorteile für die eigene Gesundheit zwanzig Mal so groß wie das Risiko im Verkehr - egal ob mit oder ohne Helm. </i><i>(2, 3)</i>
<b>Radfahren als Alltagverkehrsmittel entlastet die Umwelt</b>
In Österreich sind 25 % aller Autofahrten kürzer als 2 km und 50 % aller Autofahrten kürzer als 5 km, das sind ideale Radfahrdistanzen. <i>(4)</i> Jede mit dem Fahrrad zurückgelegte Wegstrecke spart CO<sub>2</sub>- und Feinstaubausstoß, reduziert Lärmbelastung und Raumnot. Daher müssen effektive Maßnahmen zur Steigerung des Radverkehrs ergriffen werden.  
<b>Steigender Radfahranteil senkt Unfallzahlen</b>
Langjährige Untersuchungen aus vielen Ländern zeigen einen eindeutigen Zusammenhang zwischen Radverkehrsanteil und Unfallzahlen auf: Je mehr Menschen das Fahrrad als Alltagsverkehrsmittel nutzen, desto geringer ist das Unfallrisiko jedes einzelnen Verkehrsteilnehmers. Denn mehr Radfahrer auf den Straßen beruhigen den Verkehr, sorgen für mehr Aufmerksamkeit und reduzieren die Anzahl gefährlicher Automobile auf den Straßen.  
<i>Die Stadt Kiel konnte im Zeitraum 1988-2004 den Radverkehr mehr als verdoppeln, gleichzeitig reduzierte sich die Zahl der Radunfälle relativ um über 50%. </i><i>(5)</i><i> In der Stadt Salzburg hat zwischen 1992 und 2004 der Radverkehrsanteil um 40% zugenommen, das Verletzungsrisiko pro Radkilometer sank aber um 40%. </i><i>(6)</i>
<i>In Italien wird pro Tag und Person durchschnittlich 0,2 km geradelt – es sterben 11 Radfahrende pro 100 Millionen geradelter Kilometer. In den Niederlanden sterben 0,5 Menschen pro 100 Mio. km bei 3 geradelten Kilometern pro Tag und Person!</i><i> (7) </i><i>Die Helmtragequote in NL ist sehr gering.</i>
<b>Helmpflicht reduziert Radfahranteil drastisch</b>
Die gesetzliche Verpflichtung zum Tragen eines Radhelms wäre eine Hürde, die eine alltägliche Nutzung des Fahrrades erschwert und damit den Radanteil stark verringern würde. Jede Maßnahme, die den Radanteil reduziert statt erhöht, hat negative Auswirkungen auf Volksgesundheit, Unfallhäufigkeit und Umwelt. Erfahrungen zeigen einen Rückgang von 30% bis zu 50%! Die dadurch entstehenden Effekte wie abnehmender Gesundheitsnutzen und steigende Unfallgefahr überschreiten etwaigen Nutzen durch Verletzungsvermeidungen bei Helmtragen deutlich.
<i>1991 wurde in Australien eine Helmpflicht für Radfahrer gesetzlich verordnet, dem bis dahin ungebrochenen Anstieg bei der Zahl der Radfahrenden folgte ein dramatischer Einbruch: 1993 hatte sich der Radverkehr fast halbiert. Die Zahl der Radunfälle war hingegen nur geringfügig zurückgegangen, das Unfallrisiko für den einzelnen Radfahrer also signifikant angestiegen</i><i>.(8)</i>
<b>Unfallvermeidung geht vor</b>
Das Tragen eines Radhelmes kann zwar bei bestimmten Unfallarten das Verletzungsrisiko minimieren, aber nicht die Unfallgefahr an sich senken. Maßnahmen zur Unfallvermeidung sehen anders aus: Entschleunigung und Reduzierung des motorisierten Verkehrs, fahrradgeeignete Infrastruktur und Verkehrsorganisation, Schulungs- und Motivationskampagnen.
<i>Pro Velo Schweiz: Maßnahmen, die Menschen vor anderen Verkehrsteilnehmern schützen, sind als prioritär gegenüber Zwangsmaßnahmen des Selbstschutzes einzustufen</i><i>. (9)</i>
<b>Schutzfunktion von Radhelmen überbewertet</b>
Nur ein kleiner Teil von Radverkehrsunfällen im Alltagsverkehr hat eine Kopfverletzung zur Folge, die durch einen Helm gemindert hätte werden können. All zu oft werden Sportunfälle und Verkehrsunfälle in einen Topf geworfen – nur etwa ein Sechstel der jährlichen Radunfälle mit darauf folgender Spitalsaufnahme finden im Straßenverkehr statt! <i>(10)</i> Selbst bei statistischen Untersuchungen aus medizinischer Sicht ist der Schutzeffekt von Helmen schwer zu beurteilen.<i>(11)</i> Der Radhelm wird bezüglich seiner effektiven Schutzfunktion also oft überschätzt und darf daher in der öffentlichen Debatte nicht den Stellenwert eines Allheilmittels einnehmen – nicht selten wird dadurch von den wahren Ursachen für Unfallhäufigkeit abgelenkt. Es braucht effektive Maßnahmen, die unsere Verkehrssicherheit im Gegensatz zu einer Helmpflicht tatsächlich erhöhen.  
„<i>In unserem Nachbarland Schweiz ist die Helmtragequote – auf freiwilliger Basis – von etwa 2 % im Jahr 1987 auf 39 % im Jahr 2006 gestiegen. Beim Vergleich mit den Fahrradunfallzahlen konnte keine positive Wirkung durch das Helmtragen festgestellt werden</i><i>.“ (12, 13)</i><i> </i> 
<b>Negative Begleiterscheinungen einer Helmpflicht</b>
Die Helmpflicht für Radfahrende zeitigt also zahlreiche gravierende Folgen, die wichtige Entwicklungen unserer Mobilitätsgesellschaft hin zu Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Gesundheit untergraben und somit einen etwaigen, nicht belegbaren Nutzen einer Helmpflicht in punkto Verletzungsvermeidung deutlich übersteigen. Das trifft auch auf eine Helmpflicht für Kinder zu: Gerade hier werden Grundsteine für Gesundheit, Bewegungsfreude und Radbegeisterung gelegt – und auch hier sind Verkehrserziehung und die Eigenverantwortung der Eltern die geeigneteren Mittel zur Sicherheit. Darüber hinaus würden sinnvolle Projekte wie öffentliche Leihradsysteme in Wien und anderen Städten und Regionen unbenutzbar. Die Überwachung der Helmpflicht würde noch mehr und besser nutzbare Ressourcen der Exekutive in Anspruch nehmen. Der Wirtschaftsfaktor Fahrrad würde unter einem Rückgang des Radverkehrsanteils stark leiden. Die Attraktivität des Radurlaubslandes Österreich würde ebenso sinken. 
<i>Durch den Verkauf von Fahrrädern, Zubehör, Service und Versicherungen wurden in Österreich rund 330 Millionen Euro im Jahr 2007 umgesetzt </i><i>(14).</i><i> Die bei der Einführung einer Helmpflicht gesunkene Radnutzung würde zu einer geschätzten Verringerung dieser Umsätze von 10-30% führen.</i>
<b>Eigenverantwortung statt Bevormundung</b>
Das Tragen eines Radhelmes kann in bestimmten Situationen vor gravierenden Verletzungen bewahren. Die eventuellen positiven Folgen einer individuellen Entscheidung für das Helmtragen beim Alltagsradeln können mit Kampagnen zur Eigenverantwortlichkeit gefördert werden - und die negativen Folgen einer Helmtragepflicht dabei vermieden werden. ÖAMTC <i>(15), </i>ARBÖ und BMVIT <i>(16) </i>unterstützen eine Helmpflicht für Radfahrende nicht, sprechen sich aber für Imagekampagnen pro Helm aus. SicherheitsexpertInnen weisen zu recht auf effektivere und effizientere Schritte im Bereich Verkehrsplanung und Verkehrsschulung hin. Daher ist der Staat aufzufordern, Maßnahmen zur Steigerung der Sicherheit im Radverkehr und damit den Radverkehr selbst zu fördern. Eine Helmpflicht wirkt hier äußerst kontraproduktiv!
<i><b>Wir schließen daher mit einem klaren NEIN zur Radhelmpflicht in Österreich!</b></i>
<i>Ausführliche Argumentationen, Quellen und Materialien finden Sie auf </i><link http://radlobby.at/helmdebatte><i><b>radlobby.at/helmdebatte</b></i></link>
 <span lang="en-GB">1)</span><span lang="en-GB"> </span><span lang="en-GB"><i>	</i></span><span lang="en-GB">Berechnung basierend auf:</span><span lang="en-GB"><i> </i></span><span lang="en-GB"><i>Health economic assessment tool for cycling, World Health Organization 2008, </i></span><link http://www.euro.who.int/transport/policy/20081219_1><span lang="en-GB">www.euro.who.int/transport/policy/20081219_1</span></link><span lang="en-GB"><br />2)</span><span lang="en-GB"><i>	The health benefits of cycling, </i></span><span lang="en-GB">Bicycle Helmet Research Foundation</span><span lang="en-GB"><i>,</i></span><span lang="en-GB"> </span><span lang="zxx"><span lang="en-GB">www.cyclehelmets.org/1015.html</span></span><br />3) <i>	Improving Bicycle Safety without making helmet-use compulsory, </i>European Cyclists' Federation 1998<br />4)<i> 	Masterplan Radverkehr, </i>Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft, Wien 2006<br />5) <i>	Radfahren in Kiel …mit mehr Sicherheit, </i>Merkblatt der Landeshauptstadt Kiel 2005<br />6)<i> 	Auch im Straßenverkehr „Miteinander statt Gegeneinander“, </i>VCÖ Factsheet, März 2007, Seite 3<br />7) <i>	Improving Bicycle Safety without making helmet-use compulsory, </i>European Cyclists' Federation 1998, Seite 11<br />8) <i>	</i>D.L. Robinson, <i>Head injuries and bicycle helmet laws, </i>AGBU, University of New England, 1996<br />9) <i>	</i>Pro Velo Schweiz<i>, Stellungnahme zur „Umsetzung des Handlungsprogramms Via sicura“, </i>Bern, Januar 2009<br />10)<i>	</i>Kuratorium für Verkehrssicherheit<i>, ZVR 427, </i><span lang="en-GB">www.kfv.at/fileadmin/Publikationen/Fachartikel/ZVR/2006/ZVR-092006.pdf<br />11)	</span><span lang="en-GB"><i>Helmet Laws: What has been their effect?, </i></span><span lang="en-GB">Bicycle Helmet Research Foundation, </span><span lang="zxx"><span lang="en-GB">www.cyclehelmets.org/1096.html</span></span><br />12)<i>	PRO VELO - Factbook Velohelmtragpflicht, </i>Bern 2002, Abschnitt 4.2.2.2<br />13)<i>	</i>Erika Ciesla,<i> Velohelme, Sinn oder Unsinn?, </i><link http://www.erika-ciesla.privat.t-online.de/velohelm-praktisch.html>www.erika-ciesla.privat.t-online.de/velohelm-praktisch.html</link><br />14)<i>	</i>VCÖ,<i> Radfahrboom kurbelt Fahrradverkauf an, </i><span lang="zxx">www.vcoe.at/start.asp?ID=4078</span><br />15)	<i>Gesetzliche Fahrradhelmpflicht nur als äußerstes Mittel, </i>ÖAMTC Presseaussendung, 19.8.2006, <link http://www.ots.at/presseaussendung.php?schluessel=OTS_20060819_OTS0023>www.ots.at</link><br />16)	BMVIT<i>, </i><link http://www.bmvit.gv.at/verkehr/ohnemotor/faq/helm.html>www.bmvit.gv.at/verkehr/ohnemotor/faq/helm.html</link>]]></content:encoded>
			<category>radlobby.at</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 03 Mar 2009 23:26:00 +0100</pubDate>
			<enclosure url="http://www.radlobby.at/cms/uploads/media/helmpflicht_positionspapier_0902.pdf" length ="93369" type="application/pdf" />
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		</item>
		
		<item>
			<title>„Verschrottungsprämie“ hält klimaschädliche Dynamik am Laufen</title>
			<link>http://www.radlobby.at/cms/artikel/datum/2009/01/23/verschrottungspraemie_haelt_klimaschaedliche_dynamik_am_laufen.html</link>
			<description>22,5 Mio. Steuergeld für Autohandel – Nachhaltige Mobilität bleibt auf der Strecke
Die Plattform RADLOBBY.AT spricht sich klar gegen die von Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner heute präsentierte Regelung der „Verschrottungsprämie“ aus. Sie stellt eine weitere Ungleichbehandlung der NutzerInnen alternativer, klimaschonender Verkehrsmittel dar und ist im Grunde eine Autohandels- und Unternehmensförderung.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Anstelle die Lern- und Reformunwilligkeit der Automobilindustrie noch weiter zu belohnen und Geldgeschenke an KäuferInnen von Neuwagen zu verteilen, sollten endlich dort Impulse gesetzt werden, wo die Arbeitsplätze der Zukunft zu finden sind: In der Förderung nachhaltiger Energietechnik und umweltfreundlicher Mobilität.<br /><br />Die „Verschrottungsprämie“ müsste eigentlich „Neuwagenkaufzuckerl“ heißen und stellt einen rational nicht nachvollziehbaren Kniefall vor dem Autohandel dar, der nicht einmal bei allen Autofahrerclubs große Begeisterung auslöst. Diese Regelung bedeutet einen Schritt in die falsche Richtung, es werden Steuermillionen verschenkt ohne auch nur einen einzigen Arbeitsplatz nachhaltig zu sichern. Für Umwelt und Klima sind die Auswirkungen sogar überwiegend negativ, wie zahlreiche ExpertInnen und Umweltorganisationen warnen.<br /><br />Ganz offensichtlich fehlen der Regierung die Rezepte, wie das Geld der österreichischen SteuerzahlerInnen nachhaltig und zielorientiert eingesetzt werden könnte, um die Weichen in Richtung Zukunft und klimaschonenden Verkehr zu stellen. Besonders Umweltminister Nikolaus Berlakovich wäre hier gefordert, die Maßnahmen seines Parteifreundes und Ministerkollegen in deutlich umweltfreundlichere Bahnen zu lenken.&nbsp; Schließlich senkt sich der CO<sub>2</sub>-Ausstoß in Österreich deutlicher, wenn weniger Auto gefahren wird, und nicht, wenn wenige Menschen etwas schadstoffärmere Autos kaufen und mit diesen eventuell – vom schlechten Umweltgewissen befreit – wieder mehr Kilometer zurücklegen.&nbsp; Wenn die Auszahlung der „Verschrottungsprämie“ nicht an den KFZ-Neukauf gebunden wäre, sondern auch Umsteigern auf öffentliche Verkehrsmittel, Alltagsradfahren und Car-Sharing zu Gute käme, wäre der Gewinn für SteuerzahlerInnen und Lebensqualität deutlich höher.<br /><br />RADLOBBY.AT weist auf deutlich nachhaltigere Möglichkeiten hin, Steuergelder in unsere Zukunft zu investieren:<br /><br /><b>Mehr Anreize für umweltfreundliches Verhalten:</b>
<ul><li>Umstiegsprämie für das Abmelden eines KFZ ohne Neuanmeldung</li><li>Ausweitung der existierenden Prämie auf Neukauf eines Fahrrades nach Verschrottung des Altautos</li><li>Senkung der Umsatzsteuer für Fahrradkauf, Reparatur, Service, usw. auf den ermäßigten Steuersatz von 10%</li><li>Steuerliche Absetzbarkeit des Fahrradgebrauchs, u.a. in Form einer angemessenen PendlerInnenpauschale</li></ul>
<b>Nachhaltige Arbeitsplatzoffensive:</b>
<ul><li>Mehr Forschungsgelder für umweltfreundliche Mobilität</li><li>Gezielte Förderung von Fahrradwerkstätten und -handel</li></ul>
<b>Förderung des „Umweltverbundes“ von Fuß, Fahrrad und Schiene:</b>
<ul><li>Attraktivierung des öffentlichen Straßenraums für FußgeherInnen</li><li>Ausbau und Serviceoffensive im öffentlichen Verkehr nach dem Vorbild der Schweiz (Pünktlichkeit, Erschließung ländlicher Strukturen, Fahrradmitnahme, usw.)</li></ul>
Würden die vom Minister Mitterlehner erwähnten 30.000 KFZ-LenkerInnen im nächsten Jahrzehnt nur ein Drittel ihrer Wege mit dem Fahrrad zurücklegen, wäre die gewaltige Menge von 1 Milliarde kWh eingespart und damit die Jahresleistung des Kraftwerks Freudenau.<br /><br />„Offensichtlich wird Finanz- und Verkehrspolitik noch immer überwiegend von Männern gemacht, die gerne und oft am Steuer großer Autos sitzen. Daher ist es kein Wunder wenn KFZ-Subventionen herauskommen, die an Fantasielosigkeit kaum noch zu übertreffen sind.&nbsp; Wir empfehlen den Regierenden umzusteigen und die Perspektive zu wechseln: Raus aus der Automobilsackgasse, hin zur gesunden und zukunftsorientierten Mobilität!“, so Alexander Hager von RADLOBBY.AT abschließend.]]></content:encoded>
			<category>Presseaussendung</category>
			<category>radlobby.at</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 23 Jan 2009 18:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Unfallstatistik 2008: Traurige Normalität für RadfahrerInnen zurückgekehrt</title>
			<link>http://www.radlobby.at/cms/artikel/datum/2009/01/08/unfallstatistik_2008_traurige_normalitaet_fuer_radfahrerinnen_zurueckgekehrt.html</link>
			<description>Unfallbilanz der Jahre 2002-2006 wieder erreicht; sinnvolle Gegenmaßnahmen dringend erforderlich!</description>
			<content:encoded><![CDATA[ Nach den erfreulich niedrigen Unfallzahlen von 2007 unter Radfahrenden auf Österreichs Straßen ist nun wieder traurige Normalität eingekehrt. 62 RadfahrerInnen starben 2008 im Verkehr, das sind zwar fast 70% mehr als im Vorjahr, aber nur 10% über dem Jahresmittel der 5 Jahre 2002-2006, mit durchschnittlich 58 tödlich verunglückten RadlerInnen. Seit 1980 gibt es erfreulicherweise einen langfristigen Trend nach unten mit etwa 2 Todesfällen weniger pro Jahr – bewegten sich die damaligen Opferzahlen unter Radfahrenden doch bei knapp hundert Menschen pro Jahr. Den 62 tödlich verunglückten RadfahrerInnen steht heuer wieder eine erschreckend hohe Zahl von 616 KFZ-Toten gegenüber, was einmal mehr die allgemeine Gefährdung durch motorisierten Verkehr unterstreicht.
<b>Fahrrad dennoch sicherer als Auto</b> 
 RADLOBBY.AT stellt also fest: Radfahren als Alltagsverkehrsmittel wird über die Jahre gesehen sicherer, und ist pro Weg deutlich sicherer als Autofahren, wie auch Forschungen des VCÖ unterstreichen: „Das Risiko auf einer Radfahrt tödlich zu verunglücken ist viel geringer als auf einer Autofahrt. Von Fahrrädern geht auch eine geringere Unfallgefahr aus als von Autos.“ 
 Dennoch muss weiterhin mit allen Mitteln daran gearbeitet werden, den positiven Trend zu mehr Radfahrten in Österreich durch umfassende Sicherheitsmaßnahmen zu unterstützen. Eine Analyse der Unfallstatistik 2008 zeigt: 30% der tödlich verunglückten RadfahrerInnen starben ohne Eigenverschulden. Unter den 43 Fällen, bei denen Eigenverschulden festgestellt wurde, dürfte sich eine hohe Anzahl in der Grauzone nicht feststellbarer Unfallabläufe befinden. RADLOBBY.AT erinnert diesbezüglich an die 3 tödlichen Unfälle von RadfahrerInnen durch LKW in Wien 2008, wo eindeutige Schuldzuweisungen weder an die RadfahrerInnen noch LKW-Lenker möglich waren, und sicherheitserhöhende Maßnahmen der Behörden an den betreffenden Unfallstellen noch ausständig sind. 
<b>Maßnahmen gegen Temposünder</b>
 Laut Innenministerium passierten knapp 60% der tödlichen Radunfälle im Ortsgebiet, 40% auf Freilandstraßen. Bezüglich letzterer fordert RADLOBBY.AT zielführende und sichernde Maßnahmen und unterstützt dabei ARBÖ und VCÖ mit ihren Forderungen nach Initiativen gegen Tempo- und Alkosünder im Straßenverkehr und Telefonieren am Steuer. Auch das Kuratorium für Verkehrssicherheit regte an, die Tempolimits auf Freilandstraßen generell mit 80 km/h, im Ortsgebiet auf 30 km/h bundeseinheitlich festzulegen. Darüber hinaus fordert RADLOBBY.AT flächendeckend geeignete Überlandradwege mit sicheren Kreuzungssituationen. 
 Besonders bedenklich ist die Tatsache, dass 50% der tödlich Verunfallten über 60 Jahre alt waren. RADLOBBY.AT sieht hier dringenden Bedarf, Maßnahmen für mehr Sicherheit älterer VerkehrsteilnehmerInnen zu ergreifen. Ben Hemmens, ARGUS Steiermark, meint dazu: „Es stellt sich die Frage, ob wir unsere immer zahlreicher werdenden SeniorInnen in Watte verpackt in ihre Häuser einsperren oder lieber unsere Verkehrskultur verbessern wollen?“ 
<b>Mängel bei Radverkehrsanlagen</b>
 Eine Detailanlayse der Unfälle im Stadtgebiet ergibt eklatante Schwächen der Radverkehrsplanung: 12 getötete RadfahrerInnen verunglückten auf Radwegen, Radfahrstreifen bzw. Mehrzweckstreifen oder gekennzeichneten Radfahrüberfahrten im Kreuzungsbereich. Das bedeutet, dass sich 20% der Todesfälle auf Radfahr-Schutzanlagen ereigneten! Hier sind sowohl Exekutive als auch Legislative gefordert, Gegenmaßnahmen zu ergreifen, die tatsächlich zur Sicherheit Radfahrender beitragen: RADLOBBY.AT fordert daher die Umsetzung von längst überfälligen, breit angelegten StVO-Änderungen für Radfahrende und FußgängerInnen. So sollen diskriminierende und unsichere Sondervorrangsregeln für RadfahrerInnen abgeschafft werden und stattdessen gegenseitige Vorsichts- und Rücksichtsnahmegebote wie in der Schweiz und Deutschland einfließen. Überfällig ist ebenfalls die Aufhebung des Radwegbenützungsgebots und die Schaffung von Radstraßen im Stadtgebiet. 
 Österreich ist auch im europäischen Vergleich gefordert: Bezüglich Todesfällen von Radfahrenden z.B. liegt die Schweiz mit 4 Todesfällen pro Mio. EinwohnerInnen und Jahr um etwa ein Drittel besser als Österreich mit 5,7! Die Radverkehrsanteile in der Schweiz, Deutschland oder Dänemark liegen ebenfalls weit über dem österreichischen Durchschnitt. Das kann mit einer Umsetzung der erwähnten Maßnahmen deutlich verbessert werden! 
<b>Analyse</b>
 Eine genauere statistische Analyse der Unfallbilanz 2008 finden Sie <link artikel/datum/2009/01/08/tote_radlerinnen_warnsignal_fuer_unsere_verkehrskultur.html - external-link><img src="http://www.radlobby.at/cms/fileadmin/img/icons/external_link_01.gif" alt="" />hier</link>. Anhand der vorgestellten Statistiken ist allerdings eine fundierte Aussage über die wahren Ursachen der Unfälle nicht möglich. RADLOBBY.AT fordert daher die Zurverfügungstellung der detaillierten Unfalldaten zwecks Analyse und die Einbindung von RADLOBBY.AT bei der Ausarbeitung von geeigneten Maßnahmen. ]]></content:encoded>
			<category>Presseaussendung</category>
			<category>radlobby.at</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 08 Jan 2009 16:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Tote RadlerInnen – Warnsignal für unsere Verkehrskultur</title>
			<link>http://www.radlobby.at/cms/artikel/datum/2009/01/08/tote_radlerinnen_warnsignal_fuer_unsere_verkehrskultur.html</link>
			<description>In den letzten Jahren hatte man sich über sinkende Todeszahlen bei RadfahrerInnen gefreut: leider zu früh, wie der dramatische Anstieg von 37 Todesfällen in 2007 auf 62 in 2008 zeigt. Allerdings ist hier entgegen manchem aufgeregten Bericht keine „Trendwende“ zu erkennen. Die beiden letzten Jahre liegen zwar an den Extremen der Schwankungsbreite, aber nicht außerhalb dieser. </description>
			<content:encoded><![CDATA[Seit 1980 gibt es einen langfristigen Trend nach unten mit etwa zwei Todesfällen weniger pro Jahr. Im Durchschnitt von 1980-1989 sind 99 RadlerInnen pro Jahr in Österreich an Unfällen gestorben; von 2000-2006 waren es nur 50 pro Jahr. Ein kontinuierlicher Trend über einen so langen Zeitraum ist wahrscheinlich auf Faktoren zurückzuführen, die sich inkrementell verbessert haben: Fahrzeug- und Straßentechnik sowie Notfalldienste und Medizin haben in dieser Zeit sicher alle Fortschritte gemacht.
Der langfristige Trend wird allerdings von Schwankungen von Jahr zu Jahr in der Größenordung von bis zu etwa ±14 Todesfällen überlagert (siehe Diagramm). Der Wert für 2007 liegt unter dem Trend; der Wert für 2008 ähnlich stark über dem Trend.
Zum jetzigen Zeitpunkt liegt die Trendlinie für die Schweiz, mit 4 Todesfällen pro Mio. EinwohnerInnen und Jahr um etwa ein Drittel besser als jene für Österreich mit 5,7.
<h3>Analyse Innenministerium</h3>
Die <link http://www.ots.at/presseaussendung.php?schluessel=OTS_20090101_OTS0016 - external-link-new-window><img src="http://www.radlobby.at/cms/fileadmin/img/icons/external_link_new_window_01.gif" alt="" />Analyse der Unfallursachen seitens des Innenministeriums</link> ist erstens insofern mit Vorsicht zu genießen, als bei tödlichen Unfällen ein wichtige/r Beteiligte/r nicht mehr angehört werden kann.
Zweitens sind die tödlichen Unfälle eine sehr kleine Auswahl (ca. 1%) aus allen Unfällen, an denen RadlerInnen beteiligt sind. Bei den Unfällen im Allgemeinen verteilt sich die Schuld laut KfV-Analysen viel gleichmäßiger zwischen den Beteiligten. Es sollte nicht verwundern, dass Vorrangverletzungen seitens der RadlerInnen unter den tödlichen Unfällen überrepräsentiert sind, weil diese Unfallart am ehesten zu einer Kollision mit einem ungebremsten Kfz führt.
Es ist leider auch nicht überraschend, dass ältere Menschen einen großen Anteil der Getöteten ausmachen. Diese haben nicht nur langsamere Reaktionen, sondern Leute, die jetzt über 60 sind, haben zu einer Zeit Rad fahren gelernt, wo auf unseren Straßen wesentlich weniger Verkehr, und dieser weniger aggressiv unterwegs war. Es stellt sich die Frage, ob wir unsere immer zahlreicher werdenen SeniorInnen (in Watte verpackt?) in ihre Häuser einsperren oder lieber unsere Verkehrskultur an die von früheren Jahrzehnten wieder annähern wollen. Es sind übrigens die heute 70+ -jährigen, die die stärkste Kultur des Rad fahrens als tägliches Mobilitätsmittel haben.
<h3>Verkehrskultur, bösartig</h3>
Weitere technische und medizinische Entwicklungen zur Unfallprävention bzw. Minderung der Unfallfolgen bieten besonders für ungeschützte VerkehrsteilnehmerInnen wenig und teures Verbesserungspotenzial. Wenn wir die ungeschützten Verkehrsarten Gehen und Rad fahren wieder fördern wollen – wozu sich der ganze politische&nbsp; Mainstream sich mittlerweile im Namen von Umwelt, öffentlicher Gesundheit und urbaner Lebensqualität nahezu unisono bekennt – und wir auch die besser abschneidenden Länder (wie zB die Schweiz) einholen wollen, bleibt uns ein schonungsloser Blick auf unsere Verkehrskultur nicht erspart. Folgende Phänomene werden von verschiedenen Seiten (Radler- und Autovereine, KfV, Polizei...) als problematisch gesehen:
<ul><li>eine starke Mentalität des Durchsetzens des eigenen Vorrangs, Intoleranz für Fahrfehler anderer</li></ul>
<ul><li>steigende Aggressivität (aller) VerkehrsteilnehmerInnen untereinander</li></ul>
<ul><li>schlechte Tempodisziplin</li></ul>
<h3>Einige Verbesserungen sind möglich:</h3>
<b>1. Gegenseitiges Vorsichts- und Rücksichtnahmegebot in StVO einführen</b>
Ein Kuriosum der österreichischen StVO ist das Fehlen eines gegenseitiges Vorsichts- und Rücksichtnahmegebot (vergleiche §3 StVO mit Art. 26 Strassenverkehrsgesetz (Schweiz) und §1 StVO (Deutschland). Unsere starke Orientierung am Verschulden, sowie der strikt formulierte Vertrauensgrundsatz stärken das Anspruchsdenken an das Verhalten der anderen und begünstigen ein unnachgiebiges Verhalten gegenüber anderen VerkehrsteilnehmerInnen, wenn man sich im Vorrang fühlt.
<b>2. Tempo</b>
Tempo bestimmt die verfügbare Zeit für Unfall vermeidende Manöver – sehr wichtig im Freiland, wo auch Kollisionen mit der erlaubten Fahrgeschwindigkeit für ungeschützte VerkehrsteilnehmerInnen wahrscheinlich tödlich ausgehen. Auch bei den niedrigeren Geschwindigkeiten im Ortsgebiet entscheidet oft die Aufprallgeschwindigkeit über Leben und Tod. Daher
<ul><li>ist der Weg für zusätzliche Tempokontrollen frei zu machen; durch zusätzliche Polizeiressourcen oder durch Schaffung eines verlässlichen rechtlichen Rahmens für Tempomessungen durch private Firmen im Auftrag von Gemeinden bzw. durch Gemeindebedienstete.</li></ul>
<ul><li>In der Schweiz kostet es € 120, um 20 km/h zu schnell zu fahren. Zitat Michael Schumacher (Die Zeit, 17.12.2008): „Wenn du in der Schweiz den Führerschein behalten möchtest, musst du den Schalter umlegen.“ Gilt das auch in Österreich? Kaum. Die gleiche Übertretung kann man hier – soweit man erwischt wird – ab € 20 „genießen“. Erstaunlicherweise gehört Rasen gar nicht zu den Vormerkdelikten. </li></ul>
<ul><li> Das KfV regt an, die Tempolimits auf Freilandstraßen generell mit 80 km/h, im Ortsgebiet auf 30 km/h (mit Ausnahmen) bundeseinheitlich festzulegen.</li></ul>
<b>3. Abschaffung Sonder-Vorrangregeln für RadfahrerInnen</b>
Die StVO beinhaltet einige international unübliche, von allen Beteiligten schlecht verstandenen und teilweise rechtlich unklare Vorrangregeln für RadfahrerInnen, darunter §19 Abs. 6A „Verlassen einer Radfahranlage“ und die „Radfahrerüberfahrt“ in bisheriger Form. Diese können weitgehend durch die besser bekannten und beachteten allgemeinen Vorrangregeln abgelöst werden (Einordnen, Vorrang geben, Halten etc.).
<b>4. Von der Fahrschule zur Verkehrsschule</b>
Neben den erfreulichen Initiativen zum realitätsnahen Radfahrtraining von SchülerInnen im Verkehrsraum werden wir auch Maßnahmen für Erwachsenen benötigen, wenn wir das gesetzte Ziel einer Verdoppelung des Radfahrens erreichen wollen. Da die überwältigende Mehrheit der Erwachsenen einen Führerschein besitzt, könnten entsprechende Lerneinheiten am leichtesten in die Programme der Fahrschulen integriert werden.]]></content:encoded>
			<category>ARGUS Stmk</category>
			<category>radlobby.at</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 08 Jan 2009 13:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Klimatour 2009 scharrt in den Startlöchern</title>
			<link>http://www.radlobby.at/cms/artikel/datum/2009/01/01/klimatour_2009_scharrt_in_den_startloechern.html</link>
			<description>Die Klimatour, eine informative und partizipative Eventtour, rollt von 26. Juni bis 10. Juli 2009 durch ganz Österreich und transportiert Klimaschutz-Botschaften von Gemeinde zu Gemeinde. Klimafreundliche Mobilität, biologische Landwirtschaft und fairer Handel sind in diesem Zeitraum für 1.700 Kilometer großgeschrieben. Jede und jeder ist dazu eingeladen, persönliches Engagement für Klimaschutz zu demonstrieren, die Tour ein Stück des Weges zu begleiten und sich dafür ein süßes Dankeschön abzuholen – erlaubt sind ausschließlich klimafreundliche Transportmittel.
IG Fahrrad und RADLOBBY.AT unterstützen die Klimatour natürlich inhaltlich und tatkräftig. Wir fahren mit wo’s geht, schließt euch doch auch an! Mehr dazu auf www.klimatour.at </description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Klimatour, eine informative und partizipative Eventtour, rollt von 26. Juni bis 10. Juli 2009 durch ganz Österreich und transportiert Klimaschutz-Botschaften von Gemeinde zu Gemeinde. Klimafreundliche Mobilität, biologische Landwirtschaft und fairer Handel sind in diesem Zeitraum für 1.700 Kilometer großgeschrieben. Jede und jeder ist dazu eingeladen, persönliches Engagement für Klimaschutz zu demonstrieren, die Tour ein Stück des Weges zu begleiten und sich dafür ein süßes Dankeschön abzuholen – erlaubt sind ausschließlich klimafreundliche Transportmittel.
IG Fahrrad und <link http://www.radlobby.at _blank - "Link Radlobby.at">RADLOBBY.AT </link>unterstützen die Klimatour natürlich inhaltlich und tatkräftig. Wir fahren mit wo’s geht, schließt euch doch auch an! Mehr dazu auf <link http://www.klimatour.at _blank - "Link Klimatour">www.klimatour.at </link>]]></content:encoded>
			<category>Radlobby IGF</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 01 Jan 2009 19:23:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>IG-Fahrrad Generalversammlung 2009</title>
			<link>http://www.radlobby.at/cms/artikel/datum/2009/01/01/ig_fahrrad_generalversammlung_2009.html</link>
			<description>Wir laden alle Mitglieder (und die's dort werden wollen) zur Hauptversammlung des Vereins am 20.1.2009!</description>
			<content:encoded><![CDATA[Tagesordung: Jahresbericht - Finanzbericht - Neuwahl des Vorstands - Diskussion über Vereinsziele
Wir bitten alle Ambitionierten, sich der Wahl zu stellen! Auch unser aktuelles Team mit Präsident Alec Hager, Vizepräsident Peter Pilsl und Tom Glaser als Kassier stellt sich wieder der Wahl.
Wir möchten alle Interessierten zur aktiven ehrenamtlichen Mitgestaltung der Lobbytätigkeiten einladen. Die IGF soll medial und institutionell noch präsenter und verkehrspolitisch noch aktiver werden!
Kommt vorbei und haltet die junge Radlobby am Laufen!
Ort: <b>Amerlinghaus, Saal im Erdgeschoß</b>, Stiftg. 8, 1070 Wien, (<link http://www.wien.gv.at/stadtplan/spread.asp?lang=de&Adr_Kat=&Adr_Str=Stiftgasse&Adr_Input_Hnr=*&Adr_Hnr=8&ResUser=640&WidthUser=500&Layer2=1&Layer5=1&Layer4=1&Layer3=1&Layer6=1&Cmd=CHECKWIDTH - external-link-new-window><img src="http://www.radlobby.at/cms/fileadmin/img/icons/external_link_new_window_01.gif" alt="" />Stadtplan</link>) <link http://www.amerlinghaus.at - external-link-new-window><img src="http://www.radlobby.at/cms/fileadmin/img/icons/external_link_new_window_01.gif" alt="" />www.amerlinghaus.at</link> ]]></content:encoded>
			<category>Radlobby IGF</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 01 Jan 2009 18:29:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>ARGUS Bike Festival Sa 4. + So 5. April Rathausplatz Wien</title>
			<link>http://www.radlobby.at/cms/artikel/datum/2009/01/01/argus_bike_festival_sa_4_so_5_april_rathausplatz_wien.html</link>
			<description>Seit 1992 organisiert die ARGUS große Fahrrad-Events auf dem Wiener Rathausplatz – letztes Jahr mit Besucherrekord (85.000!)</description>
			<content:encoded><![CDATA[Wir wollen damit die Bevölkerung animieren, für kurze Wege das ideale Alltagsverkehrsmittel Fahrrad zu nutzen, informieren umfassend mit Messe und Ausstellungen zum Thema Fahrrad und Radfahren (mehr als 70 Aussteller), machen möglich, sich aktiv zu beteiligen (MTB-Parcours, Geschicklichkeitsparcours für Kinder) und bieten mit dem Internationalen Dirt-Jump-Contest &quot;Vienna Air King&quot; Atemberaubendes zum Zusehen.
<b>Das Motto für 2009: 30 Jahre ARGUS.</b>
<br /> Programm: <link http://www.bikefestival.at _blank ext "www.bikefestival.at">www.bikefestival.at</link>]]></content:encoded>
			<category>ARGUS Wien</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 01 Jan 2009 16:19:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>RADLOBBY.AT kritisiert fehlende Fahrradmitnahme im ÖBB-Railjet</title>
			<link>http://www.radlobby.at/cms/artikel/datum/2008/12/14/radlobbyat_kritisiert_fehlende_fahrradmitnahme_im_oebb_railjet.html</link>
			<description>Massive Verschlechterungen bei &quot;Bike&amp;Rail&quot; im Fernverkehr zeichnen sich ab</description>
			<content:encoded><![CDATA[Im Zugfernverkehr droht eine massive Verschlechterung bei der Fahrradmitnahme. Die Plattform RADLOBBY.AT kritisiert, dass in den neuen Hochgeschwindigkeitszügen der ÖBB vom Typ &quot;Railjet&quot;, die mit Fahrplanwechsel im Einsatz sein werden, keine Fahrräder mitgenommen werden. Negative Auswirkungen auf die sinnvolle Verkehrsmittel-Kombination Bahn - Rad sind daher vorprogrammiert.
&quot;Das Fahrrad passt nicht zu Hochgeschwindigkeitszügen&quot;, heißt es dazu von den ÖBB. Begründung: Zeitverlust durch das Ein- und Ausladen der Fahrräder und auf Saison und bestimmte Zeitsegmente begrenzter Bedarf. &quot;Mehrzweckabteile im Fernverkehr würden also die meiste Zeit als ungenutzte Abteile geführt werden&quot;, so die Bahnverantwortlichen. 
Dazu ist festzuhalten, dass für die zur Zeit verkehrenden EuroCity-Züge &quot;Fahrradmitnahme begrenzt möglich&quot; gilt, und der Fahrradtransport in einem Gepäcksabteil erfolgt, das mit Haken zum Aufhängen der Räder ausgestattet ist. Wenig schlüssig ist die Begründung, dass einerseits kaum Bedarf am österreichweiten Fahrradtransport gibt und andererseits große Zeitverluste durch Manipulation drohen. 
<h5>Positiv-Beispiel Schweiz</h5>
Dass die Fahrradmitnahme in Schnellzügen funktioniert, zeigt die Schweiz, wo die Mitnahme gegen Reservierung Standard ist. Besonders bei den IC-Doppelstockgarnituren nimmt hier eine Radverladung durch den niveaugleichen Zugang ins Mehrzweckabteil nicht mehr Zeit in Anspruch als das Ein- und Aussteigen eines Fahrgasts. Leider orientieren sich die ÖBB an den DB mit ihren - &quot;fahrradfreien&quot; - ICE und nicht an den SBB.
RADLOBBY.AT weist zudem ausdrücklich auf die mit Monatsbeginn in Kraft getretene EU-Verordnung zum Eisenbahnverkehr (1371/Kap.5) hin, die auch die Pflicht zur Ermöglichung von Fahrradmitnahme in allen Zügen vorsieht, &quot;solange dies den betreffenden Schienenverkehrsdienst nicht beeinträchtigt.&quot; Es ist wohl kaum von &quot;Beeinträchtigung&quot; zu sprechen, wenn dem Bedürfnis zahlreicher Fahrgäste nachgekommen wird, und so auch die ÖBB ein deutliches Zeichen pro Umwelt und Nachhaltigkeit abgibt. RADLOBBY.AT teilt die Rechtsmeinung von ADFC (Deutschland) und VCS (Schweiz), dass auch der Railjet der EU-Verordnung zu entsprechen hat.
<h5>Ende 2009 keine Möglichkeit mehr über den Arlberg</h5>
Auf der Westbahn ist die Railjet-Einführung zunächst kein größeres Problem, da es parallel zum Railjet-Stundentakt auch einen IC-Stundentakt geben wird, welcher bei Einrichtung der Railjet Wien - Zürich alle zwei Stunden bis Landeck verlängert wird. Sehr wohl ein Problem ist aber, dass es voraussichtlich ab Dezember 2009 keine (!) Möglichkeit mehr gibt, Fahrräder über den Arlberg zu transportieren. Auch die Nachtzüge nach Westen bieten keinen Fahrradtransport.
Auf der Südbahn ist der Einsatz der Railjets ab 2011 geplant, und zwar als Ersatz für IC/EC-Garnituren. Das verschärft die Problematik fehlender Fahrradmitnahme wesentlich.
Neben der Aufforderung an die ÖBB, ihre &quot;Düsenflieger auf Schienen&quot; mit Mehrzweckabteilen aus- bzw. nachzurüsten, drängt RADLOBBY.AT generell darauf, die Fahrradmitnahme auch bei geplanten Schienenersatzverkehren sowie in Nacht- und Autoreisezügen sicherzustellen. &quot;Wir appellieren im Namen der radfahrenden Bahnkunden an die ÖBB einzulenken und mehr Flexibilität zu zeigen&quot;, heißt es von RADLOBBY.AT. ]]></content:encoded>
			<category>Presseaussendung</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 14 Dec 2008 10:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Erstes Ghostbike in Graz aufgestellt</title>
			<link>http://www.radlobby.at/cms/artikel/datum/2008/12/07/erstes_ghostbike_in_graz_aufgestellt.html</link>
			<description>Das erste in Graz aufgestellte &quot;Ghostbike&quot; erinnert an der Kreuzung Kärntnerstraße - Wetzelsdorferstraße an einen hier am 12.11.2008 bei einem Unfall getöteten Radfahrer. Zugleich ist das weiße Fahrrad Mahnmal für mehr Rücksicht im Straßenverkehr, besonders gegenüber den ungeschützten VerkehrsteilnehmerInnen.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Aufstellung erfolgte am 06.12. Zunächst führte eine Demonstrationsfahrt von rund 30 TeilnehmerInnen vom Südtirolerplatz zur Unfallstelle bei Don Bosco. Das in der &quot;Fahrradküche&quot; montierte und zuvor eine Woche am Südtirolerplatz aufgestellte &quot;Ghostbike&quot; wurde mit einer Abschleppvorrichtung an einem anderen Rad mitgeführt.
An der Unfallkreuzung wurde das Ghostbike im Grünraum neben der Fahrbahn verankert, mit Blumen und Blattwerk geschmückt und mit Kerzen umsäumt. Heidi Schmitt, Obfrau der ARGUS Steiermark, erklärte den Sinn der Veranstaltung: Die Grazer RadlerInnen wollten damit Abdel-Latif Kaddouh (8.9.1981 - 12.11.2008) gedenken, der hier als Radfahrer von einem abbiegenden Lkw erfasst und getötet wurde. Es gehe nicht um Schuldzuweisung, sondern um einen Appell, die Anstrengungen um Verbesserung der Verkehrssicherheit zu erhöhen und aufeinander mehr Rücksicht zu nehmen.
Der Sprecher der Ägyptischen Gemeinde in Österreich, Ali Soleiman, brachte&nbsp;in seiner Ansprache der inzwischen auf&nbsp;rund 50 Personen angewachsenen TeilnehmerInnen-Schar&nbsp;die Person Abdel-Latif näher:&nbsp;Der 27-jährige Student war vor vier Jahren nach Österreich gegangen, damals hatte er am Tag seiner Abreise seinen jüngeren Bruder durch einen Stromunfall verloren. Der strebsame BWL-Student war am Unglückstag auf dem Weg von der Uni zurück in seiner Wohnung in der Harterstraße, als er von dem Lenker des Schwerfahrzeuges übersehen wurde. Obwohl die Ampel für ihn &quot;Grün&quot; zeigte, wurde er erfasst, überrollt&nbsp;und tödlich verletzt. <i>&quot;Es darf nicht sein, dass jemand einfach übersehen wird&quot;,</i>&nbsp;lautete die Botschaft.<br /><br />Die&nbsp;Aufstellung von &quot;Ghostbikes&quot;, meist in Verbindung mit einer Gedenkfahrt (&quot;Memorial Ride&quot;), kommt aus den USA, wo damit zunächst in der Fahrradboten-Szene&nbsp;verunfallten KollegInnen gedacht&nbsp;und zugleich das menschenfeindliche (Auto-)Verkehrssystem angeprangert wurde. In Österreich wurde das erste &quot;Ghostbike&quot; im März 2008 in Wien aufgestellt.]]></content:encoded>
			<category>ARGUS Stmk</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 07 Dec 2008 16:51:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>&quot;steirischer herbst&quot;: Aus Auto wurden Fahrräder</title>
			<link>http://www.radlobby.at/cms/artikel/datum/2008/10/24/steirischer_herbst_aus_auto_wurden_fahrraeder.html</link>
			<description>Eine radikale, zum Teil brachial anmutende Form des Recyclings einer Blechkarosse demonstrierte Martin Kaltwasser und Folke Köbberling im Rahmen des &quot;steirischen herbst&quot;: Am Andreas-Hofer-Platz wurde ein Pkw fachgerecht tranchiert, um daraus zwei klobige Car-Fahrräder zu bauen.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Mit Flex und - ausgelagert in einer Werkstätte - Schweißgerät gingen Künstlerin und Künstler zu Werke: Aus einem Kleinwagen Peugeot 205 bzw. dessen Teile werden zwei Fahrräder, allein schon wegen der Räder/ Reifen grobschlächtiger Natur und sehr unterschieden von der für gewöhnlich filigranen Mechanik normaler Fahrräder. Der Tacho des vormaligen Vierradlers wurde in eines der Fahrräder integriert - 200.000 km. <em>"Die Lebensdauer des Autos ist beschränkt, die Idee des Fahrrades ewig"</em>, meinte Martin Kaltwasser bei der offiziellen Testfahrt am 26.10. Die Sponsoren Vizebürgermeisterin Lisa Rücker und Acoton-Chef Gerald Gollenz durften sich als erste auf den gewichtigen Trümmern versuchen. <em>"Weiter so"</em>, meinte Rücker, der gar nicht genug Autos umgebaut werden können. Immobilien-Tycoon Gollenz hingegen gab zu: <em>"Ich fahre auch Rad, bevorzuge aber starke Autos."</em>
Da konnte ihm vom Künstlerduo Kaltwasser/Köbberling geholfen werden: Der zweite Teil ihres Beitrags, eingentlich der erste, war im Haus der Architektur (HDA) zu sehen: Die Installation "Rasender Stillstand" im Palais Thienfeld zeigte den Crash zweier aus Holz gebauter SUVs. An dieses Bild knüpfte die Transformation an,<em> "richtungsweisend für das neue Jahrtausend"</em>.
Das "P" für Parkhaus wird zu einem "F" für Fußgänger, Fahrradfahrer, Fauna und Flora - so lautete auch etwas sperrig und nicht unbedingt stingent der Titel der Autotransformation. Der Andreas-Hofer-Platz als "Nicht-Ort" der Autoverkehrsmobilität eignete sich da ganz besonders, schließlich war er auch schon in der Vergangenheit Schauplatz von "herbst"-Interventionen mit ähnlichem mobilitätskritischem Hintergrund.
<h5>&quot;Grace&quot; und &quot;Greg&quot; im HDA</h5>
<em>"Es war gar nicht leicht, für die Rahmen stabiles Material aus dem Wagen zu gewinnen"</em>, berichtete Martin Kaltwasser über den Technischen Teil der Aktion. Das Karosserieblech erwies sich als zu instabil, Stahlteile waren kaum vorhanden. So musste man bei den Schweißarbeiten einen Professionisten einbinden. Der Plan, aus den Zahnrädern des Getriebes einen Karadanantrieb zu konstruieren, erwies sich als nicht durchführbar: Bei dem mit Vorderradantreib ausgestatteten Teilelieferanten fand sich keine entsprechende Antriebswelle. Die Pedale mussten aus fremden Quellen organisiert werden.
Auch nach Ende des "steirischen herbst" werden die beiden Fahrräder (von den Sponsoren wie beim Schiffstapellauf mit Sekt auf die Namen "Grace" und "Greg" getauft) noch einige Zeit im HDA zu besichtigen und zu testen sein.]]></content:encoded>
			<category>ARGUS Stmk</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 24 Oct 2008 11:19:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>ÖBB Railjet – neuer Hochgeschwindigkeitszug ohne Fahrradmitnahme?</title>
			<link>http://www.radlobby.at/cms/artikel/datum/2008/10/22/oebb_railjet_neuer_hochgeschwindigkeitszug_ohne_fahrradmitnahme.html</link>
			<description>Im Fernverkehr droht eine massive Verschlechterung in punkto Fahrradmitnahme. So werden in den neuen Hochgeschwindigkeitszügen der ÖBB vom Typ &quot;Railjet&quot;, die mit Fahrplanwechsel ab 14. Dezember auf der Westbahn und ab 2011 auf der Südbahn im Einsatz sein werden, keine Fahrräder mehr mitgenommen.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<i>&quot;Das Fahrrad passt nicht zu Hochgeschwindigkeitszügen&quot;</i>, sagte ÖBB-Fernverkehr-Chef Erich Forster am 13.05. bei einer Pressekonferenz in Graz zum Thema Fahrradmitnahme im &quot;Railjet&quot;. Gemeint ist damit der knapp bemessene Halt, der mit der Manipulation&nbsp;ein- und auszuladender Fahrräder nicht vereinbar sei.&nbsp;Nicht viel freundlicher die Antwort, die der Verkehrsclub der Schweiz (VCS) auf seine besorgte Anfrage erhielt, weil in absehbarer Zeit auch&nbsp;die zwischen Österreich und der Schweiz&nbsp;verkehrenden EuroCity-Züge (Basel - Zürich - Buchs - Innsbruck - Salzburg - Wien) auf RailJet-Kompositionen umgestellt werden:  
<p class="zitat"><i>Mehrzweckabteile, wie die ÖBB sie in Nahverkehrszügen u. a. zum Transport von Fahrrädern verwenden, sind in Fernverkehrszügen - und&nbsp;damit auch im railjet - nicht sinnvoll. Diese Abteile werden im&nbsp;Nahverkehr unter anderem von Passagieren im Rollstuhl oder mit&nbsp;Kinderwagen genutzt. Einem Fahrgast im Rollstuhl ist z. B. aber&nbsp;nicht zumutbar, dort über längere Zeit zu verweilen. Mehrzweckabteile im Fernverkehr würden also die meiste Zeit als&nbsp;ungenutzte Abteile geführt werden. Die Mitnahme von Fahrrädern im railjet ist aus mehreren Gründen&nbsp;nicht vorgesehen: Die Nachfrage beim Fahrrad-Transport ist saisonal&nbsp;und innerhalb der Saison auf wenige Zeitsegmente begrenzt. Außerdem&nbsp;ist das Ein- und Ausladen von Fahrrädern sehr zeitaufwändig. Sämtliche Fahr- und Haltezeiten müssten darauf ausgerichtet werden,&nbsp;was für die Kunden auf einer Strecke von Wien nach Bregenz selbst&nbsp;bei problemlosem und diszipliniertem Ein- und Ausladen von Fahrrädern umgerechnet mindestens 15 Minuten mehr Reisezeit bedeuten&nbsp;würde.<br /><br />Wir hoffen, Ihnen mit diesen Informationen gedient zu haben und&nbsp;verbleiben<br /><br />Mit freundlichen Grüßen<br /><br />Ihr railjet team  </i></p>
Dazu ist ergänzend festzuhalten, dass für die zur Zeit verkehrenden EuroCity-Züge&nbsp;„Fahrradmitnahme begrenzt möglich&quot; gilt und&nbsp;der Fahrradtransport&nbsp;in einem Gepäckabteil erfolgt, das mit Haken zum Aufhängen der Räder,&nbsp;ausgestattet ist. Wenig schlüssig&nbsp;ist&nbsp;die Begründung, wonach es sich bei der Fahrradmitnahme in Fernzügen&nbsp;einerseits um eine kaum genutzte Marginalie handelt, andererseits Riesen-Zeitverluste&nbsp;durch Manipulation&nbsp;drohen.
  Dass es doch geht,&nbsp;zeigt gerade eben die Schweiz, wo die Mitnahme gegen Reservierung sehr wohl machbar ist. Besonders bei den Schweizer IC-Doppelstockgarnituren nimmt eine  Radverladung durch den niveaugleichen Zugang ins Mehrzweckabteil nicht  mehr Zeit in Anspruch als ein normales Ein- und Aussteigen eines Fahrgasts. Leider orientieren sich die ÖBB argumentativ an den DB mit ihren ICE und nicht an den SBB. Außerdem ist die Behauptung der Verzögerung anzuzweifeln, zumal es ja wohl nicht um touristische Reisegruppen, sondern um teurere Einzelmitnahmen geht.
Doch es ist&nbsp;nicht nur der Umstand, dass das neue oberste Segment der Staatsbahnen den RadlerInnen verschlossen bleiben soll. Wie Forster sagte, werden&nbsp;die &quot;Railjets&quot; auf der Südbahn ja bestehende IC und EC-Garnituren ersetzen (ohne schneller zu sein), d.h. das derzeitige Angebot an Fahrradmitnahme im Fernverkehr dürfte sich massiv verschlechtern.
In der ersten Etappe 2008/09 gibt es eine Railjet-Verbindung von Budapest nach München (via Wien) und eine Verbindung von München (via Wien) nach Budapest. Zusätzlich zu diesem Angebot verkehrt ein Railjet täglich zwischen Wien-West und Budapest (hin und retour). Ab April 2009 werden weitere Züge auf der Relation Wien - München eingesetzt.
Neben der Forderung an die ÖBB, die „Düsenflieger auf Schienen“ mit einem Mehrzweckabteil aus- bzw. nachzurüsten, muss auch der dringende Wunsch erneuert werden, die Auto-Reisezüge für Fahrräder zu öffnen: In der Tat ist es nicht einzusehen, warum Kfz zum Sondertarif durch die Gegend kutschiert werden, das umweltfreundlichste Fahrzeug aber ausgeschlossen bleibt.   ]]></content:encoded>
			<category>ARGUS Stmk</category>
			<category>radlobby.at</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 22 Oct 2008 23:35:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>„Rückenwind“ aus der Oststeiermark – Magna will Pedelec-Motoren in Weiz bauen</title>
			<link>http://www.radlobby.at/cms/artikel/datum/2008/10/22/rueckenwind_aus_der_oststeiermark_magna_will_pedelec_motoren_in_weiz_bauen.html</link>
			<description>Der Pedelec-Markt brummt. 2008 sind es bereits 400.000 Stück, die weltweit in Umlauf gebracht wurden. In der oststeirischen Energieregion Weiz will nun Magna-Manager Manfred Gingl bis 2010 eine E-Motore-Produktion aufziehen.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der von Magna Marque gekaufte und in Kanada entwickelte E-Motor <link http://www.bionx.ca>„Bionx“</link> ist so konzipiert, dass er&nbsp;in alle Fahrräder eingebaut werden kann. Das Produkt wird als "intelligentes Fahrrad" oder Bike mit "Energiemanagment-System" verkauft mit der Betonung darauf, dass es sich weiterhin um eine Fahrrad handelt, bei dem&nbsp;ohne Treten&nbsp;nichts geht.&nbsp;Gezielt wird auf ein Zielpublikum, dem aus Gründen der Topografie, der Entfernung oder der beruflichen Correctness ein nur mit Muskelkraft betriebenes Fahrrad zu wenig ist.  
Doch nicht nur im Alltagsverkehr könnte das Pedelec bald eine größere&nbsp;Nische für sich beanspruchen: In Flachau werden Pedelecs versuchsweise touristisch eingesetzt, in der Schweiz fördert man den Einsatz durch ein Netz an Ladestationen entlang der Radreiserouten. Aus der Schweiz kommt auch der in Europa best beurteilte "eingebaute Rückenwind", der „Flyer“ des schweizerischen Herstellers Biketec.&nbsp;
"Bionx" wird derzeit noch in geringer Stückzahl in Kanada gefertigt. Ende 2009 soll sich das ändern, wenn in Weiz die neue Generation des Motors vom Band läuft. 50 Jobs sollen&nbsp;geschaffen werden,&nbsp;für 2010 ist eine Stückzahl&nbsp;von 15.000, im Folgejahr bereits&nbsp;von&nbsp;25.000 Motoren angepeilt. Derzeit wird mit der Forschungsgesellschaft für Mobilität (FGM) ein Mobilitätskonzept erarbeitet, das direkt auf das Pedelec ausgerichtet ist.
Eine Investorengruppe rund um Gingl plant darüber hinaus ein Gesamt-Fahrradprogramm mit Bikes, die speziell im Berufsverkehr eingesetzt werden können. Weitere&nbsp;50 bis 100 neue Arbeitsplätze könnten&nbsp;dafür geschaffen werden.  
 Gingl, der auch stellvertretender Vorsitzender von Magna International ist,&nbsp;will nun gemeinsam mit der Stromfirma Feistritzwerken-Steweag eine&nbsp;ARGE&nbsp;gründen, um den regionalen Markt und die Versorgung über solarbetriebene E-Tankstellen zu sondieren. ]]></content:encoded>
			<category>ARGUS Stmk</category>
			<category>radlobby.at</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 22 Oct 2008 23:27:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Licht-Aktion zu Beginn der Winterzeit</title>
			<link>http://www.radlobby.at/cms/artikel/datum/2008/10/22/licht_aktion_zu_beginn_der_winterzeit.html</link>
			<description> Am 27.10. startet ARGUS Steiermark im dritten Jahr die Aktion &quot;Licht + Technik&quot;</description>
			<content:encoded><![CDATA[Gerade in der „dunklen“ Zeit ist es schon aus Gründen des Selbstschutzes wichtig, auf eine gute Beleuchtung zu achten. Am 27.10. startet ARGUS Steiermark im dritten Jahr die Aktion &quot;Licht + Technik&quot;: An fünf Terminen wird zwischen 17.00 Und 19.00 Uhr an Hauptradrouten gemeinsam mit der Polizei und einem Mechaniker-Team von &quot;Bicycle&quot; kontrolliert und informiert. Von ARGUS-Aktiven werden fehlende Speichenreflektoren gratis nachgerüstet, „LichtfahrerInnen“ bekommen als Anerkennung eine Zotter-Schoko. Kleinere Reparaturen werden von „Bicycle“ erledigt. Unterstützt wird die Aktion von Verkehrslandesrätin Kristina Edlinger-Ploder und Vizebürgermeisterin Lisa Rücker.    ]]></content:encoded>
			<category>ARGUS Stmk</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 22 Oct 2008 23:22:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Fahrradstation am Hauptbahnhof</title>
			<link>http://www.radlobby.at/cms/artikel/datum/2008/10/22/fahrradstation_am_hauptbahnhof.html</link>
			<description>Gerade in der feuchten und kalten Jahreszeit ist ein überdachter Abstellplatz für das Fahrrad Goldes wert. Ein gut gesicherter sowieso immer. Die Fahrradstation am Grazer Hauptbahnhof gibt es seit vier Jahren – jetzt lädt ARGUS und der Radverkehrsbeauftragte wieder zum Schnuppern.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Radstation, mit 275 Abstellplätzen im Doppelstock-System, wurde Ende 2004 im Trakt südlich des Haupteingangs in Betrieb genommen. Seither haben hunderte Radlerinnen und Radler, vornehmlich Berufspendler aber auch Touristen, von der überdachten und gesicherten Unterbringung ihres Gefährts Gebrauch gemacht. Sie wissen den trockenen und wohl temperierten Sattel zu schätzen und schützen ihre Bikes vor Korrosion. Videoüberwachung und Kontrolle durch ÖBB-Personal gewähren ein hohes Maß an Diebstahlsicherheit an 365 Tagen im Jahr.
Die Bedienung ist einfach: Tagesparker (Zutritt von 5&nbsp;- 24 Uhr) &nbsp;lösen für einen Euro ein Ticket am Eingang, Dauerparker haben für 7 Euro im Monat bzw. 70 Euro im Jahr mittels Chipcard (erhältlich am ÖBB-Fahrkartenschalter) unbeschränkten Zugang rund um die Uhr. Der Tarif ist seit Start gleich geblieben und ist - auf die Jahreskarte gerechnet, mit 19 Cent am Tag empfehlenswert günstig.
In der Fahrradstation gibt es zudem Schließfächer und Leih-Fahrräder. Außen neben dem Eingang befinden sich ein Werkzeugkasten mit Kompressor für Do-it-yourself-Reparaturen und ein „Schlauchomat" mit wichtigen Utensilien für den Fall eines „Patschen".
<link http://www.graz.at/cms/beitrag/10046974/415680/>  Info mit Trailer der Stadt Graz </link>]]></content:encoded>
			<category>ARGUS Stmk</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 22 Oct 2008 23:08:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>&quot;Packeselparade&quot; am Autofreien Tag in Graz</title>
			<link>http://www.radlobby.at/cms/artikel/datum/2008/09/25/packeselparade_am_autofreien_tag_in_graz.html</link>
			<description>Das Fahrrad als Lastenmodell oder mit Anhänger als Transportalternative - oft belächelt und unter seinem Wert geschlagen. ARGUS Steiermark hat mit Anhänger-Tests und einer &quot;Packeselparade&quot; am 22. September, dem Autofreien Tag, ein Zeichen gesetzt.
Das Land hat für 2009 den Rad-Schwerpunkt &quot;Einkaufen mit dem Fahrrad&quot; angekündigt. Als Vorgriff hat ARGUS das Thema aufbereitet: Schon beim ORF-Raderlebnisfest auf der Grazer Messe (07.09.) wurde gemeinsam mit dem Verein &quot;Bicycle&quot; ein Anhänger-Test veranstaltet, der am Autofreien Tag in der Annenstraße wiederholt wurde. Dazu gab es eine Foto-Ausstellung über &quot;Fahrradtransportlösungen im Straßenraum&quot; und eine &quot;Packeselparade&quot;, an der rund 30 Gespanne (mit Kinder- und Lastenanhängern) und Lastenräder teilnahmen. Verkehrslandesrätin Kristina Edlinger-Ploder überreichte drei Preise (Bicycle-Gutscheine), Bicycle-Chef Gerd Kronheim stiftete den Preis für den originellsten Anhänger, einen Pokal aus Fahrradteilen.
&quot;Mein...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Das Fahrrad als Lastenmodell oder mit Anhänger als Transportalternative - oft belächelt und unter seinem Wert geschlagen. ARGUS Steiermark hat mit Anhänger-Tests und einer "Packeselparade" am 22. September, dem Autofreien Tag,&nbsp;ein Zeichen gesetzt.
Das Land hat für 2009 den Rad-Schwerpunkt "Einkaufen mit dem Fahrrad" angekündigt. Als Vorgriff hat ARGUS&nbsp;das Thema aufbereitet: Schon beim ORF-Raderlebnisfest auf der Grazer Messe (07.09.) wurde gemeinsam mit dem Verein "Bicycle" ein Anhänger-Test veranstaltet, der am Autofreien Tag in der Annenstraße wiederholt wurde. Dazu gab es eine Foto-Ausstellung über "Fahrradtransportlösungen im Straßenraum" und eine "Packeselparade", an der rund 30 Gespanne&nbsp;(mit Kinder- und Lastenanhängern) und Lastenräder teilnahmen.&nbsp;Verkehrslandesrätin Kristina Edlinger-Ploder überreichte drei Preise (Bicycle-Gutscheine), Bicycle-Chef Gerd Kronheim stiftete den Preis für den originellsten Anhänger, einen Pokal aus Fahrradteilen.
"Mein Anhänger packt mehr als man glaubt", unterstreicht ARGUS Steiermark-Obfrau Heidi Schmitt. Sie wünscht sich&nbsp;Initiativen vom Handel - siehe Migros in der Schweiz - und fordert auch von Stadt und Land, die Bedürfnisse von "Long Vehikles" infrastrukturell stärker zu berücksichtigen. "Wir sind keine Exoten - wie sind gleichberechtigte VerkehrsteilnehmerInnen, die überdies sozial verträglich und umweltbewusst auch den Einkauf erledigt".&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;
Weiter: <link http://graz.radln.net/cms/beitrag/10975805/25359410/>http://graz.radln.net/cms/beitrag/10975805/25359410/</link>]]></content:encoded>
			<category>ARGUS Stmk</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 25 Sep 2008 12:10:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Steirer-Teams radelten 735.637 km zur Arbeit</title>
			<link>http://www.radlobby.at/cms/artikel/datum/2008/09/14/steirer_teams_radelten_735637_km_zur_arbeit.html</link>
			<description>3.256 Teilnehmende in 1.628 Teams aus 217 Firmen und Institutionen fuhren in zwei Monaten 735.637,5 km - das ist einen Applaus wert. 2007 waren es (allerdings nur in Graz und Weiz) erst 1.119 Personen in 561 Teams aus 63 Firmen. Auf C02 umgerechnet, sparten die &quot;Wer radelt gewinnt&quot;-Aktiven heuer im Mai und Juni immerhin 128,7 Tonnen des Klimagases ein.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die MitarbeiterInnen der teilnehmenden Betriebe starteten&nbsp;in&nbsp;Zweier-Teams. Während des Aktionszeitraums vom 5. Mai bis zum 27. Juni sollten alle Teilnehmenden&nbsp;an mindestens 18 Arbeitstage (je Person) mit dem Rad zur Arbeit fahren. Dazu wurden die Arbeitswege in einem Teamheft von den Teilnehmenden dokumentiert. Nach Abschluss des Wettbewerbs wurden diese Protokolle ausgewertet. Jene Teams, die die Vorgabe&nbsp;schaffen, nahmen&nbsp;an einer Preisverlosung teil, die am 7. September im Rahmen des "Raderlebnisfest" des ORF Steiermark auf der Grazer Messe stattfand.
Zu gewinnen gab es u.a.: Thermenwochenenden, Eintrittskarten für die Parktherme Bad Radkersburg, vier Fahrräder, Halbjahreskarten für die Zone 101, Einkaufs- und Restaurantgutscheine. 
Besonders eifrige Radfahrer fanden&nbsp;sich&nbsp;am LKH-Uni-Klinikum Graz und an der TU: Hier werden jeweils rund 300 Personen verstärkt das Fahrrad für den Weg zur Arbeit nutzen. Aber auch das Land Steiermark, Sappi Gratkorn, Siemens Transportation Systems oder die Gebietskrankenkasse sowie die Firma Paar haben besonders eifrige RadlerInnen in ihren Reihen.
"Wer radlt gewinnt" ist eine Initiative des Landes Steiermark - Ressort für Wissenschaft und Forschung, Verkehr und Technik. Die Forschungsgesellschaft Mobilität (FGM) führt die Aktion für das Land Steiermark durch.]]></content:encoded>
			<category>ARGUS Stmk</category>
			<category>radlobby.at</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 14 Sep 2008 16:07:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Bicycle Film Festival 2008</title>
			<link>http://www.radlobby.at/cms/artikel/datum/2008/09/11/bicycle_film_festival_2008.html</link>
			<description>Zum zweiten Mal gastiert das &quot;International Bicycle Film Festival&quot; (BFF) in Österreich. Neben mittlerweile 17 anderen Spielorten weltweit hat sich das Festival damit, dank seiner heimischen Organisatoren IG Fahrrad, in seinem 8. Jahr in Wien einen festen Platz erobert. Das Festival bietet dabei nicht nur ein spannendes, im wahrsten Sinne des Wortes bewegtes filmisches Programm, sondern ist vor allem auch eines: Event und Spektakel! Tief eingebettet in das Stadtleben lässt sich so Fahrradkultur hautnah erleben und begreifen.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Das diesjährige Festival nützt seine Lage am Donaukanal optimal: Flankiert von den ausgewählten Eventlocations <b>Badeschiff</b> und dem Areal der <b>Strandbar Herrmann</b> finden die Filmvorführungen im <b>Urania Kino</b> statt. Im Anschluss an die Filme lädt das Festival täglich in die eigens eingerichtete Bike Kitchen Bar Urania.  Die Fahrrad-Kunstreihe Art Cycle findet sowohl im Pavillon der Strandbar Herrrmann als auch in der Galerie Inoperable  im 7. Bezirk statt und legt eine künstlerische Spur durch die Stadt.
Das Bicycle Film Festival gewährt kraftvoll und kreativ, mit einer gelungenen Mischung aus Lockerheit und Extravaganz, ungeahnte Einblicke in radfahrende (Sub)kulturen und verleiht der immer größer werdenden Menge von AlltagsradlerInnen schwungvoll neuen Antrieb. Die fixen Festivalzutaten heißen alljährlich: <b>Film, Kunst, Sport, Perfomance und Spaß</b>. Fahrrad als Lebensstil, Ausdrucksmittel, Sportgerät, Transportvehikel. Fahrräder als Alltagsrad, Messenger Bike, BMX, Mountainbike, Rennmaschine, Tallbike, Oldtimer oder Experiment.
Drei Tage lang dominiert Fahrradkultur in all ihren Facetten die Leinwand im Urania Kino. Von 10. – 12. 10. werden in 8 Vorstellungen an die 70 Filme aus aller Welt gespielt, die in jährlich stattfindenden Wettbewerben in der BFF-Zentrale in NYC eingereicht und ausgewählt werden. Das Filmpublikum erwartet spannende Kurz-, Dokumentar-, Experimental- und Animationsfilme, die dem YouTube.com - Geist huldigen, aber auch abendfüllende Spielfilme mit einem gemeinsamen Nenner: Fahrrad
Wie auch in New York City und LA versammelt das BFF Vienna die Bikecommunity zum <i><b>BIKES ROCK</b></i>: der großen Eröffnungsparty am Do 9.10 im <b>Badeschiff</b> mit Konzerten von Binder-Kriegelstein und Momomania, Dj-Sets und exklusiver Fahrradaction in dem zur <b>Bikepolo-Arena</b> umfunktionierten Badeschiffpool.
Am Festivalwochende selbst lädt vor den Screenings im Urania Kino der Strand der nah gelegene <b>Strandbar Herrmann</b> zum sogenannten <i><b>BIKE FUN</b></i> ein. Open Air werden hier am Samstag und Sonntag ab jeweils 14 Uhr verschiedene Möglichkeiten geboten, das auf der Leinwand gesehene hautnah live zu erleben oder gar selbst zu versuchen: Tall Bike Jousting – Turniere auf Hochrädern, Faltradwettrennen, eine BMX-Show und andere Kuriositäten aus der Fahrradtrickkiste stehen auf dem Programm.
Die Kunstreihe <i><b>ART CYCLE VIENNA</b></i> beginnt am 9.10. mit einer Vernissage in der Galerie Inoperable (Art Cylce 1) im 7. Bezirk (Ausstellungsdauer bis Ende Oktober) und setzt sich am 10.10. im Pavillon der Strandbar Herrmann mit der Opening Artshow Art Cycle 2 fort. Gezeigt wird  internationale Kunst verschiedener Sparten zum Thema Fahrrad.
Mit seiner Vielfalt trägt das BFF eine wichtige Botschaft auf den Fahnen: Radfahren macht nicht nur Spaß – Radfahren im urbanen Raum als Alltagsverkehrsmittel senkt Umweltverschmutzung, Lärmbelastung und Platznot und hebt somit die Lebensqualität aller StadtbewohnerInnen! ]]></content:encoded>
			<category>Radlobby IGF</category>
			<category>radlobby.at</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 11 Sep 2008 21:08:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>ARGUS Treff Wien</title>
			<link>http://www.radlobby.at/cms/artikel/datum/2008/09/02/argus_treff_wien.html</link>
			<description>Stammtisch im Café Eiles (links hinten) , Ecke Josefstädterstraße/2er-Linie, 1080 Wien</description>
			<content:encoded><![CDATA[Stammtisch im Café Eiles (links hinten) , Ecke Josefstädterstraße/2er-Linie, 1080 Wien]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 02 Sep 2008 20:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Mehr davon!</title>
			<link>http://www.radlobby.at/cms/artikel/datum/2008/07/08/mehr_davon.html</link>
			<description>Bewachte Rad-Abstellanlagen bei EURO’08 in Wien zeigen großen Bedarf!
Während der EURO’08 organisierte die IG Fahrrad im Auftrag der Stadt Wien bewachte Radabstellanlagen an den beiden Haupteingängen der Fanzone.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Das Service wurde sehr gut angenommen, es wurden aufgrund der Dauerbewachung keine Zwischenfälle oder Vandalenakte gemeldet — so ließen sich Räder auch im ärgsten Trubel sicher abstellen! Über 5000 Räder wurden seit Anpfiff der EURO'08 bei diesen Anlagen abgestellt, auch die IGF-Pumpen wurden gerne benutzt.
<strong>Tenor der BesucherInnen: </strong>„<em><strong>Wird es das auch anderswo in Wien geben? Das wäre fein!“</strong></em>
Somit zeigte die Verkehrssituation rund um das EM-Tohuwabohu ungeahnte Effekte: Die Ringstraße war teils autofrei, Verkehrschaos durch motorisierten Alltagsverkehr ringsum und massive Parkplatznot wurden befürchtet. Das brachte nicht nur viele FanzonenbesucherInnen, sondern auch Berufstätige zum Umsteigen auf Fahrrad und Öffis, plötzlich waren die Innenstadtstraßen nur spärlich motorisiert und mehr Parkplätze frei als an einem Feriensonntag. Das zeigt: Umsteigen braucht nur geringe Anlässe — und kann bei entsprechender Infrastruktur zur gesunden Gewohnheit werden! Dazu gehört eine zureichende Versorgung mit geeigneten Fahrrad-Abstellanlagen.
<strong>Bedarf an Abstellanlagen überall im Stadtgebiet spürbar!</strong>
Tatsächlich besteht bei vielen größeren Kulturveranstaltungen in Wien offensichtlicher Mangel an Radabstellanlagen — die umliegenden Laternenmasten und Bauzäune sind überfüllt, der Bedarf an temporären, mobilen Abstellanlagen ist gerade bei diesen Anlässen groß. Die IGF kann nun diese bei der EURO verwendeten Anlagen der Stadt Wien und anderen Veranstaltern anbieten und so ein wichtiges Service für Wiener RadlerInnen bieten.
Darüber hinaus braucht die Stadt Wien aber mehr fixe Abstellanlagen für die zunehmende Zahl der AlltagsradlerInnen: Vor Geschäften, Lokalen, Kinos, Theatern, in Geschäftsstraßen. Mit einer partizipativen Unterschriftenaktion will die IGF die Bezirke zu erhöhter Abstellanlagenaufstellfreude motivieren. Jeder kann mitmachen! Einfach die Vordrucke der Aktion „<em>Mehr Abstellanlagen!“</em> immer dabeihaben, in Lokalitäten abzeichnen lassen, sammeln und entweder direkt an die zuständigen Bezirksvorstehungen weiterleiten oder in der IGF WEST abgeben, bis 20.7., dann erfolgt der nächste Schritt der Kampagne: Die ausgewerteten Petitionen werden der Stadt übergeben und das Anliegen mittels einer Presseaktion der Öffentlichkeit präsentiert.
<strong>Komm mach mit!</strong>
Download der Unterschriftenformulare unter <link http://www.ig-fahrrad.org/download/abstellpetition.pdf>http://www.ig-fahrrad.org/download/abstellpetition.pdf</link>]]></content:encoded>
			<category>Radlobby IGF</category>
			<category>radlobby.at</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 08 Jul 2008 15:52:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>ARGUS Treff Wien</title>
			<link>http://www.radlobby.at/cms/artikel/datum/2008/06/03/argus_treff_wien-1.html</link>
			<description>Stammtisch im Café Eiles, 1080 Wien</description>
			<content:encoded><![CDATA[Stammtisch im Café Eiles, 1080 Wien]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 03 Jun 2008 19:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title> Initiative Fahrrad fordert Radverkehrskampagne in OÖ</title>
			<link>http://www.radlobby.at/cms/artikel/datum/2008/05/07/initiative_fahrrad_fordert_radverkehrskampagne_in_ooe.html</link>
			<description>Die Initiative Fahrrad fordert für 2009 den Start einer fünfjährigen Radverkehrskampagne in Oberösterreich, die den Radverkehrsanteil verdoppeln soll. Während mehrere andere Bundesländer das verkehrspolitische Potenzial des Radverkehrs entdeckt haben und entsprechende Radschwerpunkte und –Kampagnen durchgefürt bzw. gestartet haben oder gerade vorbereiten, gibt es in OÖ keinerlei verstärkte Bemühungen zur Förderung des Alltagsradverkehrs.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>Ausgangslage</strong></h2>
<em>„Der Fahrradverkehr weist im Sinne einer nachhaltigen Verkehrsteilnahme eine Reihe von Vorteilen auf, die derzeit auf Grund ungünstiger Bedingungen nicht realisiert werden. … Im Alltagsverkehr&nbsp; besteht großer Nachholbedarf …“</em> So heißt es im Gesamtverkehrskonzept Oberösterreich 2008, das im Jänner d. J. beschlossen wurde. OÖ hat derzeit einen Radverkehrsanteil von nur 6 - 7%. Rund die Hälfte aller in OÖ zurückgelegten Wege sind kürzer als 3 km, zwei Drittel aller Wege kürzer als 5 km. Ein Drittel der Wege bis 3 km wird mit dem Auto zurückgelegt. 2/3 aller Autofahrten sind kürzer als 5 km (Quelle: Verkehrserhebung des Landes OÖ 2001). Für rund 60 % dieser Autofahrten besteht keine objektive Notwendigkeit zur Benutzung des PKWs. 
Die Radverkehrspolitik und Radverkehrsplanung in Oberösterreich ist auf 3 Ressortbereiche aufgeteilt: Straßenbau, Tourismus und Verkehrskoordinierung. Der Alltags-Radverkehr kommt dabei viel zu kurz. Der Schwerpunkt lag und liegt in Oberösterreich bei der Errichtung eines touristischen Radverkehrsnetzes. <br /> Die Gemeinden werden bei ihren Bestrebungen zur Förderung des Alltags-Radverkehrs zu wenig motiviert und unterstützt. Im Vergleich zu anderen Bundesländern steht Oberösterreich in der Radverkehrsförderung deutlich zurück. 
<strong>Klimaschutz:</strong> Der Verkehr ist in Oberösterreich bereits jetzt eines der Hauptprobleme für die Umweltbelastung. Mit einem Zuwachs von 90% bei den CO2-Emissionen seit 1990 ist der Verkehr in Oberösterreich Klimakiller Nummer 1. Ohne klare Trendwende in der Verkehrspolitik besteht keinerlei Chance, in OÖ die Kyoto-Ziele zu erreichen. 
<strong>Entwicklungen und Trends: </strong>Seit 1992 ist der MIV (motorisierter Individualverkehr)-Anteil stark auf Kosten des Fußgängerverkehrs und des Öffentlichen Verkehrs gestiegen. Diese Verschiebung ist vorwiegend eine Folge des forcierten Ausbaues der Straßeninfrastruktur, der zunehmenden Motorisierung als Folge des wachsenden Wohlstandes, der anhaltenden Zersiedelung sowie der fehlenden Kostenwahrheit im Verkehr. Ohne wirksame gegensteuernde Maßnahmen lassen laut Prognosen des Landes OÖ die herrschenden Trends eine weitere Zunahme des MIV erwarten. Bezogen auf das Jahr 2001 mit 62 % MIV-Anteil ist bis zum Jahr 2011 eine Steigerung des MIV-Anteils an allen Wegen der OberösterreicherInnen auf 67 % und bis zum Jahr 2021 auf 71 % zu erwarten. Der Fußgängerverkehr (von derzeit 16 % auf 11 % im Jahr 2021) und der Radfahrverkehr (von derzeit 6 - 7 % auf 5 % im Jahr 2021) werden gemäß dieser Trendprognose stark abnehmen. Auch der Öffentliche Verkehr wird nach der Trendentwicklung in Zukunft Anteile verlieren. 
Während mehrere andere Bundesländer das verkehrspolitische Potenzial des Radverkehrs entdeckt haben und entsprechende Radschwerpunkte und –Kampagnen durchgefürt bzw. gestartet haben oder gerade vorbereiten (Vorarlberg, NÖ: Radlandkampagne 2007 – 2012, Steiermark: Radschwerpunkt 2007 – 2012, Tirol: in Vorbereitung), gibt es in OÖ keinerlei verstärkte Bemühungen zur Förderung des Alltagsradverkehrs und keinerlei zusätzliche Mittel dafür. Im Gegenteil: Die ohnehin triste Situation hat sich insofern sogar noch verschlechtert, als der am Papier zuständige Radverkehrsbeauftragte seine Funktion offiziell ruhend gelegt hat, da ihm dafür keine zeitlichen Ressourcen zur Verfügung stehen. Bezeichnender Weise &nbsp;wurde das zuständige Gremium „Radland OÖ“, wo verschiedene Maßnahmen und Projekte zur Radverkehrsförderung überlegt werden sollten, seit rund eineinhalb Jahren zu keiner einzigen Sitzung einberufen. Kurzum: es gibt in den letzten Jahren so gut wie keine erkennbaren größeren Aktivitäten über das, was an touristischen Infrastruktur- und Werbemaßnahmen hinausgeht. 
<h2><strong>Ziel </strong></h2>
Ziel sollte eine<strong> Verdoppelung des Radverkehrsanteils von 6 - 7 % auf 12 - 14% sein</strong> (zum Vergleich: Vorarlberg hat einen 14%igen Radanteil). Dies erfordert massive Anstrengungen auf verschiedenen Ebenen. 
Der große Vorteil einer Steigerung des Alltagsradverkehrs besteht in der absoluten win-win-Situation für alle: mehr Radverkehr fördert die Gesundheit der Menschen, tut der Umwelt gut, reduziert den Ausstoß klimaschädlicher Abgase, trägt zu einer Verkehrsentlastung (des MIV) bei und ist im Vergleich zu allen anderen Verkehrsarten sehr kostengünstig. Das heißt, mit einer verstärkten Förderung des Radverkehrs sind ausschließlich Vorteile verbunden. So zeigt z. B. eine dänische Studie folgende Ergebnisse: Wird der Arbeitsweg regelmäßig mit dem Fahrrad zurückgelegt, erhöht sich die Lebenserwartung durchschnittlich um zwei Jahre. Menschen, die regelmäßig mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren, sind so fit wie fünf bis zehn Jahre jüngere Personen. 
Laut dem Entwurf des Masterplans für den Radverkehr (Lebensministerium 2006) könnten in OÖ zusätzlich 70.000 bis 100.000 tägliche Wege mit dem Fahrrad zurückgelegt werden. Dies würde u. a. zu einer Reduktion der CO2-Emissionen zwischen 15.000 und 44.000 Tonnen führen. Bei einer Verdoppelung des Radverkehrsanteil würden 200.000 Wege pro Tag zusätzlich per Rad zurückgelegt werden, was CO2-Reduktionen zwischen 30.000 bis 88.000 Tonnen mit sich brächte. 
<h2><strong>Maßnahmen </strong></h2>
Erforderlich ist ein Bündel verschiedener Maßnahmen auf mehreren Ebenen. Dabei sollte auf den Erfahrungen der Fahrradkampagnen anderer Bundesländer aufgebaut werden. 
Grundsätzlich muss unterschieden werden zwischen Maßnahmen zur Förderung der <strong>Fahrradinfrastruktur </strong>sowie Soft Skills im Bereich <strong>Information, Bewusstseinsbildung und Imagearbeit.</strong> 
Die folgenden Anregungen sind teilweise<strong> </strong>aus den Radschwerpunkten von NÖ und der Steiermark entnommen. 
<h3><strong>Infrastrukturmaßnahmen</strong></h3>
<ul style="margin-top: 0cm;" type="disc"><li><span>Erstellung eines <strong>Landesradverkehrskonzepts      </strong>mit dem Schwerpunkt Alltagsradverkehr – siehe Gesamtverkehrsplan OÖ      2008</span></li><li><span>Schaffung von <strong>Radverkehrs-NETZEN      </strong>– regional und überregional</span></li><li><strong><span>Verstärkte Förderung von      Fahrradprojekten in den Gemeinden </span></strong><span>verbunden mit      einer qualifizierten <strong>Fachberatung </strong>durch      das Land OÖ</span></li><li><span lang="DE-AT">Sanierung<span>&nbsp; </span>bestehender <strong>Problemstellen</strong> (z.B. Durchziehen des Radwegs anstelle von      Radweg-Ende im Kreuzungsbereich)</span></li><li><span>Verpflichtende      radfahrfreundliche Umgestaltung von entlasteten Straßen beim Bau von      Ortsumfahrungen</span></li><li><span>Förderung geeigneter <strong>Radabstellanlagen</strong></span></li><li><span>Erstellung verbindlicher <strong>Richtlinien      für die Schaffung<span>&nbsp; </span>der      Radverkehrsinfrastruktur</strong></span></li></ul>
<h3><strong>Bewusstseinsbildende und Image-Maßnahmen</strong></h3>
<ul style="margin-top: 0cm;" type="disc"><li><strong><span>Kampagne „Mit dem Rad zur      Arbeit“: </span></strong><span>in der Steiermark nahmen dabei im Vorjahr 1000 MitarbeiterInnen aus 80 Firmen über 2 Monate teil, in Deutschland, wo die Kampagne seit mehreren Jahren läuft, machten im Vorjahr 100.000 MitarbeiterInnen mit.</span></li><li><span>Erstellung einer <strong>Internetplattform      </strong>zu allen Themen des Radverkehrs in OÖ</span></li><li><strong><span>Kontinuierliche Pressekampagnen      </span></strong><span>in verschiedenen Medien</span></li><li><span>Bereitstellung von Unterlagen für Imagekampagnen der Gemeinden:      Erstellungen von <strong>Plakaten,      Broschüren, Foldern, Artikeln für Gemeindezeitungen, </strong>etc.</span></li><li><strong><span>Qualitätsmanagement-Audit      </span></strong><span>für Gemeinden</span></li><li> Schaffung eines <strong>„Netzwerks fahrradfreundlicher Städte und Gemeinden</strong> in OÖ“ und Verbesserung des Informationsaustauschs über Belange der Radverkehrsförderung</li><li><strong><span>Verkehrssicherheitskampagnen: </span></strong>„Radfahren mit Licht“, Radsicherheitstage in allen Bezirksstädten</li><li><strong><span>Schulschwerpunkte: </span></strong><span>Fahrradtrainings für Kinder auf der Straße, Wettbewerbe</span></li></ul>
<h2><strong>Erforderliche Mittel</strong></h2>
Für einen effizienten Radschwerpunkt, der tatsächlich zur Erreichung der oben definierten Ziele führen kann, sind zusätzlich zu den bestehenden Budgetmitteln mindestens 3 bis 5 Mio Euro pro Jahr erforderlich. Davon sollte nicht mehr als 50 % für Infrastrukturmaßnahmen und die anderen Mittel für Informations- und Imagemaßnahmen veranschlagt werden. Zum Vergleich: Das Straßenbaubudget der letzten Jahre in OÖ betrug zwischen € 200-300 Mio Euro. 
Die Aufbringung der Mittel sollte einerseits aus internen Ressortumschichtungen, andererseits aus Mitteln der den Ländern zukommenden Mineralölsteuereinnahmen sowie aus Förderungen der klima:aktiv-Programme des Umweltministeriums erfolgen. 
<h2><strong>Bestellung eines oö. Radverkehrsbeauftragten</strong></h2>
Ein zentraler Ansatzpunkt zu einer effizienten Förderung des Alltagsradverkehrs ist die Bestellung eines fachlich versierten, mit entsprechenden Kompetenzen und Ressourcen ausgestatteten vollbeschäftigten Radverkehrsbeauftragten/einer -beauftragten des Landes, der/die als Koordinierungs-, Vernetzungs- und Impulsstelle sowie als Ansprechpartner für Radverkehrsfragen auf Landes- und Gemeindeebene fungieren soll. 
Derzeit fehlt es in vielen oö. Gemeinden an fundiertem Wissen darüber, wie Alltagsradverkehr wirkungsvoll gefördert werden kann. Und es fehlt vor allem eine realistische Einschätzung über das Problemlösungspotenzial, das im Radfahren steckt. Hier könnte ein Radverkehrsbeauftragter eine wesentliche Schlüsselrolle spielen, um radverkehrsfördernde Initiativen in Gang zu setzen, zu koordinieren sowie fachlich zu begleiten. 
<h3>Aufgaben und Tätigkeiten des Radfahrbeauftragten<br /> </h3>
von LH-Stv. Haider in PK am 18. 4. 05 der Öffentlichkeit vorgestellt
<ul><li><span lang="DE-AT">Beratung und Unterstützung von      Gemeinden in Radverkehrsbelangen</span></li><li><span lang="DE-AT">Förderung von kommunalen      Radfahrkonzepten</span></li><li><span lang="DE-AT">Leitung der &quot;Plattform Radland Oberösterreich&quot;: Expertenrunde mit mehreren Landesdienststellen, dem KfV, VCÖ, Initiative FahrRadOÖ und ARBÖ zur Beratung von Gemeinden </span></li><li><span lang="DE-AT">Information über Aktuelles im      Radverkehr und Planungstipps via Newsletter an alle Gemeinden </span></li><li><span lang="DE-AT">Förderung von Bike&amp;Ride-Anlagen      </span></li><li><span lang="DE-AT">Beobachtung des      Radverkehrsgeschehens (Verkehrserhebung des Landes, Unfalldaten etc.)</span></li><li><span lang="DE-AT">Aufbau einer Radverkehrshomepage im      Rahmen der Landeshomepage </span></li><li><span lang="DE-AT">Abwicklung der Aktion      Fahrradfreundliche Gemeinde </span></li><li><span lang="DE-AT">Unterstützung des Radverkehrs am      &quot;Autofreien Tag&quot; </span></li><li><span lang="DE-AT">Kooperation mit der Exekutive in      Verkehrssicherheits- und -rechtsfragen </span></li><li><span lang="DE-AT">Koordinierung      Verkehrssicherheitsprogramm </span></li><li><span lang="DE-AT">Erstellung von Gutachten als      Sachverständiger </span></li><li><span lang="DE-AT">Mitwirkung bei der Erstellung von      Richtlinien </span></li></ul>
Dieses Tätigkeitsprofil sollte in Absprache mit allen beteiligten Gruppen (Politik, Verwaltung, Radinitiative) aktualisiert und weiterentwickelt werden. 
<h2><strong>Vergleiche<br /></strong></h2>
<h3><strong>Freizeitradverkehr – Alltagsradverkehr in OÖ</strong></h3>
Donauradtourismus: 200.000 Radfahrer <strong>pro Jahr</strong><br />Alltagsradwege in OÖ: 200.000 Radfahrer <strong>pro Tag</strong>&nbsp; (RV-Anteil 6,5 %)<br />Weiteres Potenzial in OÖ: zus. 200.000 Radfahrer pro Tag &nbsp;(Verdoppelung RV-Anteil auf 13 %) 
<h3><strong>Die Straßeninfrastrukturoffensive läuft,</strong><strong> die Alltagsradverkehrsinitiative lässt auf sich warten!</strong></h3>
Jedes Jahr wird vom Land OÖ verlautet:
<blockquote><em>Die Straßeninfrastrukturoffensive wird fortgesetzt!</em></blockquote>
Wir warten schon länger auf den Ausspruch:
<blockquote><em>Die Offensive für den Alltagsradverkehr wird gestartet!</em></blockquote>
Den Elan, der in den Ausbau der Straßeninfrastruktur in OÖ gesteckt wird, würden wir uns auch für die Förderung des Alltagsradverkehrs in OÖ wünschen.&nbsp; 
<h3><strong>Oberösterreich soll Radland Nr. 1 in Europa werden! (Zitat LR Hiesl)</strong></h3>
Oberösterreich muss danach trachten, dass es beim Alltagsradverkehr nicht den Anschluss an das Mittelfeld in Österreich verpasst! Von einer Spitzenstellung in Österreich, geschweige denn Europa sind wir meilenweit entfernt! Die durchschnittliche Radnutzung beträgt in OÖ 160 km /Jahr, in Vorarlberg 400 km pro Jahr, in Holland über 800 km.]]></content:encoded>
			<category>IFahrRad OÖ</category>
			<category>radlobby.at</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 07 May 2008 08:40:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>In Steireranzug und Regengwand zum Radgipfel</title>
			<link>http://www.radlobby.at/cms/artikel/datum/2008/04/21/in_steireranzug_und_regengwand_zum_radgipfel.html</link>
			<description>Der &quot;1. Steirische Fahrradgipfel&quot; brachte einige international anerkannte Expertinnen und Experten sowie rund 300 VertreterInnen der Gemeinden, aus der Verwaltung und von Radfahrinitiativen am 17. und 18. April auf Einladung von Verkehrslandesrätin Kristina Edlinger-Ploder und Umweltministerium in die Grazer Messe.   </description>
			<content:encoded><![CDATA[Heiner Monheim war der zugekaufte Star der Veranstaltung: Am Donnerstag mit seinen StudentInnen der Uni Tier, als er vorführte, wohin aus seiner Sicht Radfahrkampagnen gehen sollten: Lust zu machen auf´s <i>&quot;Aufsteigen und Losfahren&quot;.</i> 
Am zweiten Tag plädierte er für eine nationale Radverkehrspolitik, wie sie Jahrzehnte vernachlässigt oder negiert worden sei: <i>&quot;Es darf nicht in das kommunale Belieben gestellt werden, ob es eine Radverkehrspolitik gibt oder nicht.&quot; </i><i></i>Monheim folgt radikal dem Credo &quot;Gibt´s nicht gibt´s nicht&quot; und gab auf die österreichische Klage, dass bei uns &quot;Fahrradstraßen&quot; wie&nbsp;in Deutschland laut StVO nicht möglich seien, den Tipp, Straßen zu Radwegen &quot;ausgenommen Kfz-Verkehr&quot; zu erklären. 
Zwischen den Kapazundern kam ARGUS Steiermark-Obmann Ben Hemmens mit seinem Alltagsrad auf die Bühne: Er veranschaulichte praxisnah Befindlichkeit und Erwartungshaltung jener, die jeden Tag, auch bei Regen (wie am nämlichen Vormittag) mit dem Rad unterwegs sind und stellte bei dieser Gelegenheit&nbsp;gleich seine designierte Nachfolgerin Heidi Schmitt als&nbsp;tägliche Radpendlerin aus der Grazer Umgebungsgemeinde Feldkirchen vor.
Beeindruckend auch der Auftritt von Hans van Vliet, Chef von Shimano Europe, der auch&nbsp;dem&nbsp;Motto &quot;Klotzen statt kleckern&quot; folgt: Ihn beeindruckt das Pariser Leihrad-Modell &quot;Velib&quot;, wo&nbsp;binnen zwei Jahren 20.000 Fahrräder im Umlauf sind, die von 300 Mechanikern permanent gewartet werden. Kostenpunkt pro Rad und Jahr € 3000.
<h3><a name="tb3">&quot;Jo, wir san für die Radln do...&quot;</a></h3>
<b></b>...war der vielleicht etwas volkstümlich angesetzte Titel, den der Sekretär der Zirbenland-Gemeinde Maria Buch-Feistritz, Harald Rössler,&nbsp;im Steireranzug glaubhaft vermitteln konnte: Inmitten der internationalen Expertenschaft führte er zurück auf den Boden des Gemeindealltags, wo es darum geht, ein Radverkehrsnetz zu den wichtigen Zielen in 17 Ortsteilen zu entwickeln, Anrainern, von denen man Grund braucht, möglichst nicht zu vergraulen und&nbsp;Förderungen von den Gebietskörperschaften zu sichern.
Mit einem &quot;Gemeinderatradausflug&quot; wird das Radfahren auf politischer Ebene&nbsp;salonfähig gemacht, touristisch setzt man auf die &quot;Generation 50+&quot; und er, der Gemeindesekretär, der auch Standesbeamter ist, nutzt sein altes Waffenrad&nbsp;für die Wege zu Bauverhandlungen genauso wie zu&nbsp;Eheschließungen. 
Vor dem Steireranzug die Wissenschafterin: Sylvia Titze vom Institut für Sportwissenschaften der Uni Graz führte anhand einer Untersuchung vor Augen, welche Einflussfaktoren das Alltagsradverkehrsaufkommen&nbsp;beeinflussen. Neben kurzen und sicheren Routen sind dies vor allem eine Grundausstattung an Sportlichkeit und eine positive Einstellung zum Radfahren.
<h3>Herausforderung für die Gemeinden</h3>
<b></b>Gastgeberin Kristina Edlinger-Ploder ließ sich von dem positiven Espirit anstecken: <i>&quot;Wir wollen das, jetzt gehen wir´s an, und die Hindernisse werden aus dem Weg geräumt&quot;, </i>meinte sie und schloss sich&nbsp; Monheim an: <i>&quot;Drei Fahrräder braucht der Mensch&quot;,</i> wobei es primär nicht um Werbung zugunsten der Fahrradindustrie ging, sondern um die unterschiedlichen Funktionalitäten in der Spezies &quot;Drahtesel&quot;.<br /><br /><i>&quot;Wir wollen uns in den kommenden fünf Jahren auch beim Radwegebau auf das Alltagsradeln konzentrieren&quot;,</i> betonte die Landesrätin, die gleichzeitig eine &quot;Kampfansage&quot; an Salzburg machte, das ja Graz als österreichische Radlerhauptstadt abgelöst hat (16 zu 14 Prozent im Radverkehrkehrsanteil). Sie räumte außerdem ein, dass es für die Vorbilder nicht ausreiche, auf dem Rad für ein Foto zu posieren; diese müssten&nbsp;schon auch hin und wieder wirklich Rad fahrend zu sehen sein.
An die Gemeinden richtete Edlinger-Ploder die Aufforderung, dass höhere Ansprüche in der Wartung zu erwarten seien: <i>&quot;Es wir immer mehr auch im Winter gefahren, in Graz ist das Rad bis vielleicht auf eine Woche benutzbar, daher wir ein großer Brocken in Sachen Streuung und Schneeräumung auch von Radverkehrsflächen auf sie zukommen, was bisher kein Thema war&quot;.</i>
In Workshops wurden am Nachmittag dann spezielle Themen wie &quot;Planung in Gemeinden&quot; oder &quot;Qualitätsverbesserung&quot; bearbeitet. Überzeugend die Beiträge des Vorarlbergers Martin Reis <i>&quot;Gut geparkt ist halb geradelt&quot; </i>und des Tirolers&nbsp;Ekkehard Allinger-Csollich, der über die Incentives des Landes in Sachen&nbsp;Radverkehrsförderung in den Gemeinden berichtete.
<h3><a name="tb5">Wolken am Schönwetter-Gipfel</a></h3>
Etwas hitzig wurde es in der abschließenden Podiumsdiskussion: Eine Reihe kritischer Anfragen,&nbsp;etwa den Fahrradtransport in öffentlichen Verkehrsmitteln betreffend, verärgerten die Landesrätin, die gereizt kundtat, wenig&nbsp;Verständnis für Kettenschmiere auf Designer-Klamotten der Business-Kunden zu haben. Das gab Gemurre. <br /><br />Doch die nächsten Redner wie das Grüne Urgestein Peter Hagenauer und Ben Hemmens lenkten wieder ein und anerkannten die insgesamt positive Entwicklung in der Steiermark, so dass der 1. Steirische Fahrradgipfel doch ein Schönwettergipfel blieb.&nbsp;Und das nicht nur wegen der aufwendigen Inszenierung, die von der kostenlosen Teilnahme bis zu adäquat designten Kugelschreibern und Menükarten&nbsp;ging. 
<h3><a name="tb6">&quot;Wir sind am Anfang&quot;</a></h3>
Im Anschluss an das offizielle Programm brachte ARGUS die Radverkehrskoordinatoren, also die Verwaltung,&nbsp;und die Lobbys, also die Radfahrinitiativen,&nbsp;in einem Workshop zusammen. &quot;Wir stehen am Anfang&quot;, gab Martin Eder, seit kurzem Radverkehrskoordinator des Umweltministeriums und zuständig für die Umsetzung des &quot;Masterplan Radfahren&quot; (2006), zu. Anders als in der Schweiz, wo, wie Oskar Balsiger, Velobeauftragter des Kanton Bern, berichtete, seit 1990 ein Zusammenschluss der Radverkehrskoordinatoren für wichtigen Austausch untereinander sorgt, ist eine ähnliche Struktur in Österreich noch nicht einmal im Aufbau. Leider war auch der angekündigte Vertreter des Verkehrsministeriums, das&nbsp;ja laut Minister Werner Faymann (SPÖ) auch eine&nbsp;für den Radverkehr zuständige Abteilung bekommen soll, nicht zur - zugegeben ÖVP-lastigen - Veranstaltung gekommen. Mit ein Ergebnis dieses organisatorischen Mankos zum Beispiel: Sowohl auf Bundes- als auch auf (steirischer) Landesebene&nbsp;gibt es eine Aktion für ArbeitspendlerInnen.<br /><br />Wie Uwe Redecker, Radverkehrsbeauftragter von Kiel, vor Augen führte, ist auch die Kompetenzlage sehr unterschiedlich: Während in Österreich auf Gemeindeebene teilweise ehrenamtlich gearbeitet wird und in Städten und Ländern auch&nbsp;verschieden stark verankerte, mehr oder wenig unabhängige &nbsp;Beauftragte/ Koordinatoren tätig sind, hat diese Funktion im Wechselspiel mit einem schlagkräftigen Radforum in Sachen Radverkehrspolitik jedes Pouvoir.&nbsp;<br /><br />Ähnlich die Situation bei den Lobbys: War lange die ARGUS Radlobby einzige Organisation mit nationalem Vertretungsanspruch, gibt es in jüngster Zeit Bestrebungen, auf einer Plattform gemeinsam mit anderen Radfahr-Initiativen wie IG Fahrrad oder BürgerInneninitiative Mountainbike ein gemeinsames Sprachrohr zu finden, das es unter <link http://www.radlobby.at/ - external-link-new-window><img src="http://www.radlobby.at/cms/fileadmin/img/icons/external_link_new_window_01.gif" alt="" />http://www.radlobby.at/</link> auch schon online gegangen ist.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 
Alle Referate finden sich als Download unter <link http://www.radland.steiermark.at/ http://www.radland.steiermark.at external-link-new-window><img src="http://www.radlobby.at/cms/fileadmin/img/icons/external_link_new_window_01.gif" alt="" />http://www.radland.steiermark.at</link>
<i>ARGUS Steiermark</i>]]></content:encoded>
			<category>ARGUS Stmk</category>
			<category>radlobby.at</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 21 Apr 2008 10:23:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>ARGUS Bike Festival 2008 am Wiener Rathausplatz</title>
			<link>http://www.radlobby.at/cms/artikel/datum/2008/04/18/argus_bike_festival_2008_am_wiener_rathausplatz.html</link>
			<description>Das ARGUS Bikefestival bietet auch heuer vom 19. und 20. April ein ganzes Wochenende lang am  Rathausplatz in Wien zahlreiche Attraktionen rund ums Radfahren. Die Highlights sind u.a.: Große Fahrrad-Messe, Zahlreiche Shows und Wettbewerbe (auch mit Publikumsbeteiligung und Gewinnen), Flohmarkt und Ausstellungen zum Thema Fahrrad.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Programmübersicht&nbsp;</h3>
<ul><li><span>Große Fahrrad-Messe mit über 70 Ständen und allen wichtigen Marken 2008</span></li><li><span>Internationaler Dirt-Jump-Contest <link http://www.vienna-air-king.at _blank>VIENNA AIR KING</link><link http://www.vienna-air-king.at _blank><br /></link> </span></li><li><span>Bike-Park-Semmering: Publikumsrennen im   SportLand-NÖ-Parcours mit Panasonic-Camcordern für die Tagessieger</span></li><li><span>ONE BIG   PARK mit MTB-Stunt-Show des   Bike-Park Wagr</span><span>a</span><span>in, Bike-Rodeo, Almdudler-Pärchenliegen und Mini-Bike-Park   Leogang</span></li><li><span>Sonderthema Mobilität in   Wien, einer Initiative von SR Rudi Schicker</span></li><li><span>Saisoneröffnung Citybike Wien</span></li><li><span>FALTER-Fahrrad-Flohmarkt</span></li><li><span>Fahrradkodieraktion der Wiener-Polizei   (10.00-16.00)</span></li><li><span>Ausstellung   und Flohmarkt historischer   Fahrräder</span></li><li><span>Fahrrad-Design-Ausstellung (Sammlung Embacher)</span></li><li><span>Hoch-Einrad-Show von Mr. Marcus<br />           </span></li><li><span>Trial-Show von Dominik Raab<br />           </span></li><li><span>Kindersicherheitsparcours der   AUVA, <link http://www.radworkshop.info _blank>www.radworkshop.info</link> <br />           </span></li><li><span>ARBÖ-Kinderparcours <br />           </span></li><li><span>Großes   Gewinnspiel mit einem Merida-Bike als Hauptpreis</span></li></ul>]]></content:encoded>
			<category>ARGUS Wien</category>
			<category>radlobby.at</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 18 Apr 2008 09:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Erster Steirischer Fahrradgipfel</title>
			<link>http://www.radlobby.at/cms/artikel/datum/2008/04/17/erster_steirischer_fahrradgipfel.html</link>
			<description>In der Steiermark &quot;gipfeln&quot; Bemühungen ums Alltagsradeln: Das Fahrrad als Verkehrsmittel, also das Alltagsradeln, seine Bedingungen, Potenziale, Fördermöglichkeiten etc. steht beim „1. Steirischen Fahrradgipfel“ am 17. und 18. April in Graz im Mittelpunkt. In- und ausländische Experten zeigen Trends und Best practice-Beispiele auf, die Radfahrkoordinatoren aus Städten, Ländern und Ministerien treffen auf Gemeindevertreter und Radlobbyisten um neue bzw. gemeinsame Wege in Sachen Radverkehrsförderung auszuloten.</description>
			<content:encoded><![CDATA[&quot;Die Veranstaltung soll klar machen, dass das Fahrrad als Verkehrsmittel ernst genommen werden muss, die breite Palette an Möglichkeiten der Radverkehrsförderung anhand von guten internationalen Beispielen vor Augen führen und den Gemeinden zur Umsetzung von radfreundlichen Maßnahmen Mut machen&quot;, so Gudrun Uranitsch von der Forschungsgesellschaft Mobilität FGM zusammen, die den &quot;Radgipfel&quot; für die steirische Verkehrslandesrätin Kristina Edlinger-Ploder (V) organisiert. Das Hauptzielpublikum sind Gemeindevertreter, die den 2007 gestarteten Landes-Schwerpunkt &quot;Rad im Alltag&quot; auch außerhalb von Graz mit Leben erfüllen sollen.
<br />Internationale Trends und Best practice-Beispiele sowie Workshops zu Fragen wie Planung (z.B. &quot;Weg vom Radweg&quot;), Qualitätsverbesserung oder Kosten und Nutzen werden durch Vorstellung und Diskussion von Fördermodellen und Strategien des Landes und des Bundes ergänzt. Als ReferentInnen fungieren u.a. Heiner Monheim (Uni Trier), Hans Van Vliet (Shimano Europe) und Sylvia Titze (Institut für Sportwissenschaft der Uni Graz). <br /><br />Als Social Event ist neben einem Abendprogramm am 17. April am 19. April eine gemeinsame Ausfahrt zum Fahrradmuseum Lampl in Werndorf mit anschließendem Buschenschankbesuch vorgesehen.
<link http://graz.radln.net/cms/dokumente/10887083_25359599/89c8031b/St.%20Radgipfel%20Programmheft.pdf - external-link-new-window><img src="http://www.radlobby.at/cms/fileadmin/img/icons/external_link_new_window_01.gif" alt="" />Programmheft</link>
Anmeldungen per Email unter <link argus-stmk@gmx.at>argus-stmk@gmx.at</link>.<br /><br />]]></content:encoded>
			<category>ARGUS Stmk</category>
			<category>radlobby.at</category>
			
			<author>argus-stmk@gmx.at</author>
			<pubDate>Thu, 17 Apr 2008 09:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Lufttankstelle und Schlauchautomat - Hol dir frische Luft!</title>
			<link>http://www.radlobby.at/cms/artikel/datum/2008/04/16/lufttankstelle_und_schlauchautomat_hol_dir_frische_luft.html</link>
			<description>Wien 7. Bezirk, Siebensternplatz: Neben einem Schlauch-Automaten inklusive Werkzeugpaket für Patschengeplagte steht ab sofort Österreichs erstes &quot;Heklucht&quot;, der designpreisgekrönte Fahrradständer mit integrierter Luftpumpe aus den Niederlanden, für die Wiener RadlerInnen zur Verfügung.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<h5> Fahrradservicestation Siebensternplatz </h5>
Der Radfahranteil in Wien steigt kontinuierlich aber zögerlich, es ist  weiterer Verbesserungsbedarf gegeben, Wien hinkt beim Radverkehrsanteil  im Modal Split weit hinter anderen österreichischen und vergleichbaren  europäischen Städten her. Das liegt auch an fehlenden Förder- und  Imagekampagnen der Stadt Wien. Dennoch: Wien fährt Rad! 
IG Fahrrad und die Bezirksvorstehung Neubau setzen daher ein Zeichen zur  praxisnahen Förderung des Radverkehrs und stellen eine Lufttankstelle im  Herzen des 7. Bezirks auf: Neben einem Schlauch-Automaten inklusive  Werkzeugpaket für Patschengeplagte steht Österreichs erstes &quot;Heklucht&quot;, der designpreisgekrönte Fahrradständer mit integrierter Luftpumpe aus  den Niederlanden, für die Wiener RadlerInnen zur Verfügung.<br /> 
Für frische Luft im Reifen und frischen Schwung fürs Rad! ]]></content:encoded>
			<category>Radlobby IGF</category>
			<category>radlobby.at</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 16 Apr 2008 10:30:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Start der RadRettung 2008</title>
			<link>http://www.radlobby.at/cms/artikel/datum/2008/04/01/start_der_radrettung_2008.html</link>
			<description>Auch 2008 ist sie wieder in ganz Wien anzutreffen: Die RadRettung der IG-Fahrrad bietet kostenlose Fahrradchecks und -reparaturen an, durchgeführt von kompetenten MechanikerInnen. Das RadRettungsteam steht auch gerne für Fragen bezüglich Radtechnik und Sicherheit zur Verfügung. Zusätzlich gibt es Infos und Beratung rund ums Radfahren in der Stadt.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die RadRettung der IG-Fahrrad befindet auch 2008 wieder im Dienst! <br /><br />An ausgewählten Orten und Zeiten bietet die RadRettung kostenlos Fahrradchecks und Reparaturen an, ihr Team steht gerne für Fragen bezüglich Radtechnik und Sicherheit zur Verfügung.<br /><br />Aufgrund des Zeitrahmens umfasst eine Behandlung bei der RadRettung die grundlegendsten Schritte, ein Fahrrad wieder verkehrstauglich und sicher zu machen: Einstellen von Schaltung und Bremsen, Kontrolle von Verschleißteilen, notfalls Schlauchwechsel. Weitere Mängel werden aufgelistet, Informationen über die nächstliegenden Werkstätten weitergegeben.<br /><br />Die RadRettung stellt ein Service der Grünen Bezirksgruppen Wiens dar, die damit ein Zeichen für nachhaltigen, umweltschonenden Stadtverkehr in Wien setzen wollen. Kooperiert wird auch mit <link http://www.wuk.at/fahrrad - external-link-new-window><img src="http://www.radlobby.at/cms/fileadmin/img/icons/external_link_new_window_01.gif" alt="" />WUK-Fahrrad</link> und weiteren Fachwerkstätten.<br /><br />Alle Termine und Orte der RadRettung findet ihr hier: <link http://meidling.gruene.at/radrettung/ - external-link-new-window><img src="http://www.radlobby.at/cms/fileadmin/img/icons/external_link_new_window_01.gif" alt="" />wien.gruene.at/radrettung</link><br /><br />Die RadRettungs-Saisonen 2006 und 2007 waren ein Erfolg, es fanden knapp 70 Termine in vielen Bezirken Wiens statt. Der Zuspruch war enorm und das Echo durchwegs positiv - über 1000 Räder wurden dabei geprüft &amp; repariert!<br /><br />Die RadRettung kann euch kein Service ersetzen. Aber sie hilft euch, dorthin zu gelangen. Und noch weiter!
Weitere Infos: <link http://video.vienna.at/tag/stadtreporter/members.stadtreporter/flv-010408_radrettung.flv/viewer.html - external-link-new-window><img src="http://www.radlobby.at/cms/fileadmin/img/icons/external_link_new_window_01.gif" alt="" />Video der Presseaktion</link>]]></content:encoded>
			<category>Radlobby IGF</category>
			<category>radlobby.at</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 01 Apr 2008 15:58:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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