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Verfasst am: 25. 11. 2008 [22:02]
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mirko
Themenersteller
Dabei seit: 25.11.2008
Beiträge: 4
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APA Pressemeldung (siehe PDF-Dokument): Während die Zahl der Verkehrstoten auch heuer im Sinken begriffen ist, registriert die Statistik Austria einen dramatischen Anstieg bei den verunglückten Radfahrern. Laut KfV liegt dieser Anstieg in der statistischen Schwankungsbreite, besonders da die Zahl der verletzten Radfahrer heuer rückläufig ist.
Der ÖAMTC schlägt vor, Radler sollten neben der gesetzlich vorgeschriebenen Beleuchtung und den Reflektoren am Fahrrad auch zusätzlich an der Kleidung und am Radhelm Reflektoren anbringen; ab Einbruch der Dämmerung soll zusätzlich eine Warnweste getragen werden. Tagsüber erhöhe "Licht am Tag" auch bei Radfahrern die Sichtbarkeit. Und schließlich sei es gefährlich, wenn Radler sich vor Kreuzungen an stehenden Autos vorbeischlängeln.
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Verfasst am: 25. 11. 2008 [22:19]
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mirko
Themenersteller
Dabei seit: 25.11.2008
Beiträge: 4
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Leider hat es beim ersten Eintrag nicht geklappt, das PDF der Presseaussendung anzuhängen. Das lag daran, dass ich zuerst die Datei ausgewählt hatte und dann auf Vorschau geklickt habe - dann wird nämlich die Auswahl im "Datei anhängen" Feld gelöscht. Wenn man im Nachhinein auf "Bearbeiten" geht, dann kann man keine Datei mehr "nachladen". Nun ist sie da, die Größe wird richtig angezeigt, aber wenn ich sie ansehen oder speichern will, ist sie nur 1 kB klein und lässt sich nicht darstellen.
Deshalb hier die Pressemeldung direkt:
APA0142 5 CI 0408 Di, 11.Nov 2008
Unfälle/Verkehr/Österreich/Grafik
Ein Drittel mehr getötete Radfahrer GRAFIK
Utl.: Von Jänner bis September starben 44 Pedalritter
Wien (APA) - Während die Zahl der Verkehrstoten auch heuer im Sinken begriffen ist, registriert die Statistik Austria einen dramatischen Anstieg bei den verunglückten Radfahrern: Von Jänner bis September dieses Jahres sind 44 Pedalritter gestorben, im Vorjahr waren es im entsprechenden Zeitraum um elf Opfer, bzw. 33 Prozent weniger. Dieser Wert lag zuletzt im Vergleichszeitraum 2004 höher. Der Großteil der verunglückten Radfahrer entfiel mit 70 Prozent auf die Bundesländer Niederösterreich (14 Tote). In Oberösterreich waren zehn und in Salzburg sieben Opfer zu beklagen. Auch bei den Schwächsten im Straßenverkehr, den Fußgängern, gab es laut Statistik mit 71 Verkehrstoten einen deutlichen Anstieg der Opferzahl (plus 16,4 Prozent). Zahl der Verkehrstoten nach Art der Beteiligung
(Tabelle)
Jänner bis Sept. Veränderung
(jeweils vorl. Ergebnisse) 2007/2008 (absolut)
2006 2007 2008
Insgesamt 526 527 509 -18
darunter Fahrrad 39 33 44 +11
darunter Fußgänger 63 61 71 +10
darunter Moped
(inkl. Kleinmotorrad) 32 22 20 -2
darunter Motorrad
(inkl. Leichtmotorrad) 79 92 88 -4
darunter Pkw 270 289 261 -28
Für das Kuratorium für Verkehrssicherheit sind diese Zahlen kein besonderer Grund zur Beunruhigung: "Das entspricht der statistischen Schwankungsbreite, besonders da die Zahl der verletzten Radfahrer heuer rückläufig ist", erläuterte Klaus Robatsch, KfV-Leiter der Region Ost. Zudem sei man wie auch bei den Motorradfahrern stark vom Wetter abhängig - scheint die Sonne, schwingen sich mehr Menschen auf das Zweirad.
Das Risiko, mit dem Drahtesel zu verunglücken, kann mit einfachen Maßnahmen stark gesenkt werden, betonte der ÖAMTC heute, Dienstag. "Radler sollten neben der gesetzlich vorgeschriebenen Beleuchtung und den Reflektoren am Fahrrad auch zusätzlich an der Kleidung und am Radhelm Reflektoren anbringen", meint Willy Matzke. Ab Einbruch der Dämmerung empfiehlt der Fachmann, zusätzlich eine Warnweste zu tragen. Tagsüber erhöht "Licht am Tag" auch bei Radfahrern die Sichtbarkeit."Die Gefahr, von anderen Verkehrsteilnehmern nicht oder zu spät wahrgenommen zu werden, erhöht sich, wenn Radler sich vor Kreuzungen an stehenden Autos vorbeischlängeln. Dadurch 'verschwinden' sie im toten Winkel, was bei einem nachfolgenden Abbiegemanöver fatale Folgen haben kann", verwies Matzke auf die schweren Unfälle zwischen Lkw und Radfahrern. Pedalritter sollten sich daher nach Möglichkeit mit deutlichem Abstand vor oder hinter einem Lastwagen einreihen, aber niemals direkt daneben.
Eine weitere Gefahr ortet der Touringclub bei ungeregelten Radfahrüberfahrten. Diese dürfen laut Gesetz von Pedalrittern mit maximal zehn km/h und nicht unmittelbar vor einem herannahenden Fahrzeug und für dessen Lenker überraschend befahren werden.
[Dieser Beitrag wurde 2mal bearbeitet, zuletzt am 25.11.2008 um 22:29.]
Dateianhang
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Verfasst am: 02. 01. 2009 [13:06]
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martin
Dabei seit: 07.02.2008
Beiträge: 20
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Zitat zur Unfallbilanz 2008: "Stark angestiegen ist die Anzahl der der getöteten Radfahrer von 37 im Jahr 2007 auf 62"
Das sind fast 70% Steigerung, aber ob das wirklich so dramatisch ist wie es klingt? In den Jahren davor (04-06) gab es 58, 47 und 48 Tote... damit liegen die 62 noch ganz gut innerhalb der statistischen Schwankungsbreite, außerdem ist anzunehmen, dass der Radfahranteil zumindest leicht gestiegen ist. Und wichtig für die Ursachenforschung wäre m.E. auch eine Unterscheidung zwischen Alltags- und Freizeitunfällen.
Jedenfalls gehen die bei solchen Meldungen immer wieder auftauchenden Unkenrufe nach Helmpflicht und Warnwesten wie immer an den wahren Unfallursachen vorbei...
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