Forum zu Radfahren, Fahrrad und Mobilität in Österreich

Stadtradeln und Feinstaub
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Verfasst am: 02. 06. 2010 [15:37]
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Alltagsradler
Themenersteller
Dabei seit: 07.05.2009
Beiträge: 11
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Was ist davon zu halten: http://www.heise.de/tp/r4/artikel/32/32725/1.html ? Darf ich mich also als gemeinnützigen Trottel verstehen, der weder Lärm noch Abgase verursacht (auch keine gefährlichen Unfälle, Abnutzung der Straßen) und auch noch brav die Giftstoffe der Autofahrer veratmet? Gibt es dafür einen Orden? Oder ein kostenloses Begräbnis? Die Verkürzung der Lebenerwartung ist ein statistischer Durchschnittswert, oder? D.h. also, dass einige sehr früh sterben, weil Lunge und Herz nicht mehr mitmachen, andere dennoch länger oder heißt das, dass allgemein und breit die Gesundheit derart darunter leidet, dass man kränklicher wird? Verringert eine gute Kondition die Menge der durchgeatmeten Giftluft? Nehme an ja. Folgende Rechnung: Ich bin dem Rad bloß in maximal der halben Fahrzeit am Arbeitsplatz als mit Auto oder ÖPNV. Wenn ich also konditionsbedingt eine Atemfrequenz und Atemtiefe habe mit der ich insgesamt auf dem Weg zur Arbeit nur die doppelte Menge in dieser Zeit veratme wie in der gleichen Zeit im Auto (wobei ich dann aber erst auf dem halben Weg ins Büro wäre), dann müsste die Menge der eingeatmeten Partikel die gleiche sein. Wie steht es eigentlich um die Luftbelastung auf wenig befahrenen Nebenstraßen in der Stadt? Grusz Alttagsradler |
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Verfasst am: 02. 06. 2010 [17:04]
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martin
Dabei seit: 07.02.2008
Beiträge: 20
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hi alltagsradler weiß auch nicht genau was davon zu halten ist. mein letztstand war, dass die feinstaubbelastung im innern von kfz im durchschnitt höher ist als neben der straße. siehe z.b. http://www.vectorproject.eu/ tatsache ist, dass radler_innen öfter und tiefer durchatmen, aber ob das bei feinstaub wirklich relevant ist? jedenfalls ist feinstaub ein enormes gesundheitsproblem für alle, und daher müssen endlich auch in österreich maßnahmen ergriffen werden! da stecken die verantwortlichen ja bisher nur den kopf in den sand. einige deutsche städte haben ja immerhin schon mal umweltzonen eingeführt. hoffe es gibt auch bei uns endlich möglichkeiten, maßnahmen gegen grenzwertüberschreitungen auf gerichtlichem wege einzuklagen. |
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