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31.7.2010 : 6:13 : +0200

Forum zu Radfahren, Fahrrad und Mobilität in Österreich

Thema ohne neue Antworten

ewiges Thema Parken auf Radwegen


Autor Nachricht
Verfasst am: 28. 07. 2008 [16:07]
poidi
Themenersteller
Dabei seit: 28.07.2008
Beiträge: 4
hi Leute,

es gibt ja mehrere varianten da vorzugehen:

- zettel "parke nicht auf unseren wegen" hinterlassen
- bericht auf mybikelane.com (wien, graz, linz)

jetzt hab ich aber noch eine frage:
ist es sachbeschädigung, wenn man mit einem wasserlöslichen stift zB die überfahrene grenze des radwegs markiert?

man könnte ja zB auch zusätzlich dann einen zettel mit name und adresse hinterlassen wo man sich bereiterklärt, den schaden wieder zu beheben, wenn man angerufen wird (also "tätige Reue" zeigen).

somit müsste das ganze straffrei bleiben, oder?

ich habs bisher noch nicht ausprobiert.

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 28.07.2008 um 16:10.]
Verfasst am: 03. 08. 2008 [11:13]
Weutzi
Dabei seit: 03.08.2008
Beiträge: 1
Ich denke du wirst schon straffällig wenn du das KFZ nur in „böser“ Absicht berührst, z.B.: Spiegel verdrehst. icon_exclaim.gif
Wenn es hart her geht bist du auf alle Fälle dran mit dem Stift. icon_frown.gif

"Es ist nicht Deine Schuld, dass die Welt ist, wie sie ist.
Es wäre nur Deine Schuld, wenn sie so bleibt."
Die Ärtzte
Verfasst am: 19. 06. 2009 [13:03]
Neumaurer
Dabei seit: 19.06.2009
Beiträge: 6
Also berühren ist sicher nicht strafbar. Es gab einmal einen Fußgänger, der ist über die Autos spaziert, dem konnten sie auch nichts anhaben, keine Sachbeschädigung.

Folgendes stand letztens im Kurier:
http://www.kurier.at/nachrichten/wien/1916212.php

Also: Fotohandy oder Digitalkamera mitnehmen und Anzeige machen. Dem wird laut Kurier auch nachgegangen!
Verfasst am: 23. 06. 2009 [10:44]
vicious
Dabei seit: 23.06.2009
Beiträge: 4
Vom Berühren von Autos kann ich nur ganz dringend abraten - die Chance ist hoch, dass das in eine Schlaegerei mündet, bekanntlich ist das Auto des Österreichers liebstes Kind, und wenn man das angreift, dann krachts.


Ich empfehle einen Drei-Stufen-Plan gegen notorische Radwegparker:

1. Dokumentieren auf www.mybikelane.com
Solang einer nur einmal auf dem Radweg parkt kann man von Maßnahmen absehen, das "kann ja mal passieren" (naja)

2. Falls mehrere Verstöße, also notorisches Radwegparken festgestellt wird, einen Zettel hinter den Scheibenwischer klemmen, auf dem unmissverstaendlich steht: "sie parken hier regelmaeßig auf dem Radweg. Beim naechsten Mal gibt's eine Anzeige"

3. Anzeigen.



Muss man da ein schlechtes Gewissen haben und sich als "Denunziant" beschimpfen lassen? Ich meine: Nein. Wenn einer regelmaeßig am Radweg parkt, und ich dort öfters vorbeikomme, dann gefaehrdet dieser Mensch meine ganz persönliche Sicherheit, das ist also etwas, das mich ganz unmittelbar angeht. Ich habe das Recht, mich zu wehren.
Verfasst am: 23. 06. 2009 [21:51]
Neumaurer
Dabei seit: 19.06.2009
Beiträge: 6
Also ich finde, ein gezielter Schlag auf das Blech mit der flachen Hand macht einen herrlichen Lärm, der Autler kriegt endlich mit, dass da ein Radler in der Nähe ist, und es ist sicher keine Sachbeschädigung. Natürlich muss der Fluchtweg frei sein und nicht zu fest, sonst spürt man die Hand noch tagelang!
Verfasst am: 14. 07. 2009 [20:44]
martinko
Dabei seit: 15.01.2009
Beiträge: 6
Radwege werden als nachrangige Verkehrswege immer Müllzone, Ladezone und Parkzone sein, Aktionen _dagegen_ halte ich für weitgehend sinnlos.

Es gibt nur eine Lösung: Alle Radwege abreissen, bzw solange es noch welche gibt, diese meiden und endlich anfangen, wieder auf den Fahrbahnen zu fahren. Dort wird Fliessverkehr prioritär behandelt, alles andre sind Planungs-Restflächen.

Wenn wer zuviel Zeit hat, machts halt Anzeigen oder schreibts Beschwerdemails an salzamt.at, mir is leid um die Zeit, sorry.

lg
Martinko
Verfasst am: 16. 08. 2009 [22:56]
Neumaurer
Dabei seit: 19.06.2009
Beiträge: 6
Deine Meinung kann ich gut nachvollziehen, ist aber die Einstellung eines gesunden Erwachsenen. Wenn z.B. Kinder oder ältere Menschen per Fahrrad unterwegs sind, können Radwege sehr wohl sinnvoll sein. Hier ist die Benutzungspflicht das unsinnige. Nur wenn diese aufgehoben wird, fürchte ich, werden die Radfahrverbotstafeln wie die Schwammerln aus dem Boden wachsen.
Verfasst am: 04. 10. 2009 [09:19]
AndrzejFelczak
Dabei seit: 10.12.2008
Beiträge: 7
Eine Verkehrsorganisation ohne Radwege ist aus heutiger Sicht völlig illusorisch, dann müsste man flächendeckend Tempo 30 einführen (einschliesslich Hauptstrassen) und beinhart überwachen. Daher werden wir in absehbare Zeit mit Radwegen leben müssen und uns überlegen, wie wir diese Verkehrsfläche nutzbar halten.

Tipps was man da machen kann gibt es auf: http://www.argus.or.at/tipps/verparkte_radfahranlage

Ich finde auch, dass man Falschparker so oft wie möglich der Polizei melden sollte. Ein gutes Beispiel auf:
http://vienna.mybikelane.com/post/index/8865



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